Wie schon erwähnt, bin ich am 8. Februar von Buenos Aires zurück in die Schweiz geflogen. Nach der Hitze in Südamerika fühlte sich das deutlich kühlere Zürich fast schon erfrischend an. Das Einzige, was genervt hat: der Dauerregen. Die ersten Tage wurde ich quasi nonstop von grauem Himmel begleitet.
Am 12. Februar stand dann ein Termin im Spital an – die Besprechung meines 7-Tage-EKGs von etwa einem Monat zuvor. Zum Glück: alles tipptopp. Ehrlich gesagt hatte ich auch nichts anderes erwartet. Was mich allerdings komplett überrascht hat, war mein Blutdruck. Jahrelang hatte ich perfekte, teils sogar sehr tiefe Werte. So tief, dass mir beim schnellen Aufstehen öfter mal schwarz vor Augen wurde. Beide Werte lagen sonst deutlich unter 100. Diesmal: 170 zu 110. Autsch. Da wurde mir auch klar, woher diese seltsamen Momente kamen, in denen plötzlich der Puls hochschoss und mir schummrig wurde.
Tja – jetzt nehme ich halt ein Medikament. Und das wirkte schon ab dem zweiten Tag erstaunlich gut. Blutdruck wieder normal, Problem gelöst. Patient tot. 😉
Der Dauerregen und mein eigenes Nichtstun haben dann ziemlich schnell den nächsten Reiseimpuls ausgelöst. Japan wäre zwar spannend gewesen, ist um diese Jahreszeit aber noch recht kalt. Also habe ich kurzerhand wieder einen Interrail-Pass für drei Monate gekauft – wie gehabt erste Klasse. Am 22. Februar ging’s wieder los.
Erste Etappe: Nightjet der ÖBB von Zürich via Wien nach Budapest. Ich habe mir eine Einzelkabine im Schlafwagen gegönnt – zwölf Stunden unterwegs, aber ziemlich entspannt. In Budapest angekommen: blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Ich glaube, es war mein fünfter Besuch dort. Und diesmal war’s richtig gut. Das war nicht immer so. Ich hatte ein schönes Apartment direkt neben dem Parlament und habe mir endlich all die Dinge angeschaut, die ich bei früheren Besuchen verpasst hatte.
Am 25. Februar wollte ich eigentlich mit dem Zug nach Sofia weiter und von dort mit dem Bus nach Thessaloniki. Am Abend davor habe ich den Plan aber gekippt. Die Züge in Bulgarien und Rumänien gehören zu den unerquicklichsten, die ich in Europa erlebt habe. Drei Umstiege bis Sofia, einer davon mitten in der Nacht mit über drei Stunden Wartezeit. Insgesamt etwa 22 Stunden. Und danach noch mal rund 12 Stunden Bus. Nein danke. Zumal Sofia bisher ohnehin nie zu meinen Lieblingsorten gehört hat.
Also Plan B: spontan ein Flugticket für rund 200 Franken gebucht und am 25. Februar direkt von Budapest nach Athen geflogen. In Athen bin ich – ich glaube zum vierten Mal – wieder im Hotel Athens Choice gelandet. Am 26. ging’s zur Akropolis, wo ich zum ersten Mal meine Drohne steigen ließ. Das Video lade ich noch auf YouTube hoch.
Am 27. Februar habe ich dann die Fähre ab Piräus genommen und bin rüber nach Naxos gefahren. Mehr dazu im nächsten Blog.
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