Am 7. März um 07:30 Uhr ging die Reise weiter – selbstverständlich wieder mit dem Schiff. Das Ziel war diesmal die vermutlich letzte Insel meiner Tour: Syros. Die Insel liegt etwa vier Stunden südlich von Piräus. Die Überfahrt dauerte allerdings deutlich länger, nämlich fast zehn Stunden. Der Grund dafür ist, dass das Schiff nicht direkt nach Syros fährt, sondern unterwegs noch sieben weitere Inseln ansteuert. Zuerst ging es weiter nach Süden, dann nach Osten, anschließend wieder nach Westen und danach erneut nordwärts – eine regelrechte Insel-Odyssee.
Leider handelte es sich um ein Schiff ohne Kabinen. Deshalb machte ich es mir kurzerhand auf einer Couch bequem. Glücklicherweise war das Schiff zu Beginn praktisch leer, sodass ich unendlich viel Platz hatte. Dadurch konnte ich einen Großteil der Reise tatsächlich verschlafen. Nur bei den jeweiligen Zwischenstopps ging ich kurz nach draußen. Da ich inzwischen jedoch bereits viele der Inseln kenne, gab es für mich nicht wirklich viel Neues zu entdecken.
Um 17:30 Uhr kam ich schließlich in Syros an. Schon während der Überfahrt hatte ich mir wieder eine hervorragende Unterkunft organisiert – für gerade einmal 40 Euro pro Nacht. Die Unterkunft ist großartig: komplett neu, sehr stilvoll eingerichtet und meiner Meinung nach absolut fünf Sterne wert. Der Vermieter konnte mir sogar direkt noch ein Auto vermieten. Alles lief wieder einmal wie am Schnürchen – effizient und völlig unkompliziert. Ich werde zwei Tage hier bleiben und am 10. März wieder zurück nach Piräus fahren.
Syros ist mit deutlichem Abstand die schönste Insel, die ich auf dieser Reise bisher gesehen habe. Mykonos kommt für mich an zweiter Stelle. In Mykonos ist praktisch alles weiß – was natürlich seinen ganz eigenen Charme hat. Hier auf Syros hingegen sind die Häuser überwiegend pastellfarben, und die Stadt ist zudem deutlich größer als auf Mykonos. Wenn mich also jemand fragt – und das passiert tatsächlich ständig –, welche Insel mir am besten gefallen hat, lautet die Antwort eindeutig: Syros.
Die Drohne konnte ich am ersten Tag allerdings nicht benutzen. Der Wind war einfach zu stark, mit Böen von über 50 km/h – eindeutig zu viel für meine Drohne.

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