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| Witchita to Salina Kansas |
Samstag, 14. Juli 2007
Witchita to Salina Kansas
Mittwoch, 11. Juli 2007
Santa Fe and Los Alamos and Amarillo
In den letzten zwei Tagen gab's trotzdem wieder sehr viel interessantes. Vor allem der Besuch des Museum's in 'Los Alamos' wo sie Kopien von 'Little Boy' und 'Fat Man' haben und Originale von anderen Atomwaffen, natürlich ohne Sprengköpfe. Die ganze Geschichte vom 'Manhattan Project' bis heute ist exact wiedergegeben mit original Zeitungsauschnitten und Warnungen an die Japaner vor Nagasaki rsp das Log vom Abwurf über Hiroshima. Dann war ich in einem Dinosauriermuseum. Hab ich ebenfalls noch nie gesehen. Und, ich hab den 'Auto Navigator' gekauft. Ist genial. Neben Wasser die beste Erfindung... Nein, im Ernst. Alles ist viel einfacher. Ich hab vorhin noch nie einen gesehen geschweige denn benutzt und bin natürlich super fasziniert. Ziel eingeben. Fahren. Eine Stimme sagt wenn man abbiegen muss und auf dem Monitor siehst du genau wo Du bist. Wird alle drei Sekunden updated. Fährt man falsch wird automatisch nach fünf Sekunden der Weg neu berechnet.
Jetzt bin ich wie gesagt in Amarillo. Amarillo ist eine typisch amerikanische Stadt die noch nicht sehr alt ist. Ich habe verzweifelt ein Zentrum gesucht. Vergiss es. Dann wollte ich jemanden fragen. Ich fuhr mindestens drei Minuten umher bevor ich eine Person angetroffen habe. Mitten in der Stadt an einem Werktag! Gut es ist heiss aber es sind einfach keine Leute da rsp sichtbar. Eigentlich hab ich es ja gerne wenn nicht zuviele Leute da sind (freue mich schon auf China und Indien....) aber so extrem muss es nun auch wieder nicht sein. Heute und gestern hab ich jeweils Motels für 30$ gefunden. Beide male waren die Inhaber Inder....
Das nächste Ziel wird wohl Oklahoma City sein. Dann muss ich mir ernsthaft überlegen wie ich weiterfahre denn so kann's nicht weitergehen sonst bin ich in einer Woche in New York. Ev fahre ich über Kansas nach Minnesota (Thomson besuchen ha ha ha) und dann runter über New Orleans und Florida und wieder rauf über Montreal nach New York. Bis jetzt hab ich fast 3000km gemacht.
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| Santa Fe and Los Alamos and Amarillo |
Montag, 9. Juli 2007
Albuquerque und Santa Fe
Mir fällt jeden Tag von neuem auf wie freundlich hier die Leute sind. Kinder sprechen einem mit Sir an und JEDE Bedienung war bis jetzt superfreundlich. Auch die Art wie die Leute Auto fahren ist extrem. Praktisch alle halten sich 100% an die Regeln, man ist zuvorkommend wie ich das bis jetzt nur selten erlebt habe. Nur ich fahre inzwischen wieder zu schnell. Ich drehe einfach durch wenn ich eine 10km lange schnurgerade Strecke mit perfektem Belag und praktisch keinem Verkehr vor mir habe und 75 Meilen fahren darf (höchstens) was ungefähr 120km entspricht. Inzwischen fahre ich öfters mal 80 oder 90. Aber ich halte mich auch an die Regel die heisst 'fahre nicht mehr als 20 Meilen zu schnell' und natürlich mache ich das nur an Orten wo es wirklich kein Problem ist. Das Einzige negative ist die Tatsache dass ich hier im Gegensatz zu Südamerika viel mehr Geld als erwartet brauche. Ich muss jeden Tag tanken was jeweils 30 Dollar kostet. Da es zu heiss ist zum Zelten (ohne Aircondition würde ich durchdrehen) übernachte ich in Motels und die kosten normalerweise zwischen 60-90 Dollar pro Nacht. Ok, wenn ich suchen würde dann fände ich sicher auch billigere aber es ist halt schon toll wenn man überall 'wireless Internet', TV mit 200'000 Kanälen, Swimmingpool und super saubere Toiletten und Duschen hat. Amerika ist toll. Das ist einfach so, auch wenn die Regierung sch...BIP ist. Aber irgendwie merkt man dass hier einfach alles anders ist. Überall die amerikanische Flagge und man sieht dass die Leute stolz sind. Man spürt die Stärke des Landes überall und ich kann mir schon vorstellen dass es gefährlich sein kann wenn plötzlich alle das Gefühl haben eine von Gott gegebene Mission zu haben die Welt zu erretten. Sie meinen es gut und merken nicht, dass das ein gefährlicher Pfad ist. Ich glaube dass hier in Amerika der Unterschied zwischen den Leuten auf dem Land und in der Grosstadt gewaltig ist. All das was ich geschrieben habe stimmt absolut für die Leute auf dem Land. Ich denke dass es in den grossen Städten wie 'Los Angeles' oder 'New York' nicht ganz so harmonisch ist.
Heute hab ich ein Angebot für einen 'Auto-Navigations-System' gesehen. Runtergesetzt von 350$ auf 120$. Für die die nicht wissen von was ich spreche, das ist so eine Art Computer mit kleinem touch-screen Bildschirm der mit dem GPS verbunden ist. (Der Computer, nicht der Bildschirm :-)). Man sieht dann auf dem Display genau wo man ist rsp wie man fahren muss um an einen bestimmten Ort zu kommen. Das geht soweit dass man die Spur auf einer mehrspurigen Strasse sieht die man nehmen muss um richtig abzubiegen. Ich hab mich hier schon ein paar mal vertan denn wenn man fünf Spuren hat und zu spät sieht dass man rausfahren sollte, dann gibt das schnell einen Umweg von ein paar Kilometern. Hier ist alles ein bisschen grösser als in der Schweiz. So ein Ding wäre jetzt sehr hilfreich. Allerdings muss ich zuerst wissen ob ich den dann in der Schweiz rsp in Europa auch brauchen kann, sonst lass ich's nähmlich lieber.
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| Albuquerqu |
Sonntag, 8. Juli 2007
Las Vegas to Chinle
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| Vegas Grand Canyon und Monument Valley |
Freitag, 6. Juli 2007
To Las Vegas
Aber sonst war es SUPER. Ich hab mir einen Ipod-FM-Receiver gekauft und kann nun in super Qualität meine Musik im Auto hören und die Anlage im Auto ist top. Mit der Geschwindigkeit hatte ich am Anfang etwas Mühe denn 55 Meilen oder die Höchstgeschwindigkeit von 75 Meilen sind in Anbetracht der 2-3 spurigen Strassen und der Distanzen doch recht langsam. Nun benutze ich den Tempomat und so geht's sonst wäre ich sicher immer wieder zu schnell und die Polizei hier ist ziemlich streng mit Rasern. Schaut die Fotos an. Ist wirklich einfach super hier. Ich muss allerdings aufpassen dass ich nicht zu schnell in NewYork bin. Hab in 3 Tagen schon über 700km gemacht.
Die Fotos mit den Passagierflugzeugen sind vom Mojave Air-Test Field. Dort werden auch Flugzeuge gelagert um später wieder verwendet zu werden oder Flugzeuge werden auseinandergeschrottet. In Mojave sind es Passagierflugzeuge. Es gibt noch einen zweiten Ort mit Militärflugzeugen. Ev fahre ich dort auch vorbei weil dort stehen teilweise total neue Jets rum die nur im Moment nicht gebraucht werden (zum Glück). Unter anderem stehen dort B1 Bomber (Roe ist wahrscheinlich einer der wenigen der weiss was eine B1 ist). Ich will übrigens auch bei Whiteman vorbei um endlich eine B2 zu sehen. Die Züge waren ebenfalls faszinierend. Jeweils 5-6 Locks am Anfang und dann Güterwagen bis zum Horizont. Teilweise 2-3km lang. Bei der Edwards Airforce Base haben sie mich leider nicht reingelassen. Ich wurde freundlich aber bestimmt zurückgeschickt :-)
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| To Las Vegas |
Donnerstag, 5. Juli 2007
San Francisco - Santa Cruz - Monterey - Santa Maria
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| Monterey |
Mittwoch, 4. Juli 2007
USA San Francisco
Also, wo waren wir. Ich bin also in 'Costa Rica' angekommen wo ich 24 Stunden Aufenthalt hatte. Ich hab dort ein Hostelzimmer gebucht. War ok. Neben dem Zimmer hab ich eigentlich nichts von 'Costa Rica' gesehen aber ich war ja nicht zum ersten mal dort. Am nächsten Tag ging's dann weiter über 'El Salvador' nach 'San Francisco'. Mein Gepäck wurde direkt von 'Caracas' nach 'San Francisco' geschickt. Und jetzt kommt's. In 'El Salvador' wurde mir plötzlich bewusst, dass ich eine 200ml Flasche 'Eau de Cologne' im Handgepäck hatte da ja mein Gepäck nicht erreichbar war. Ich dachte bereits dass beim Checkin für die USA mein mit meinen letzten Bolivars teuer eingekauftes 'Eau de Cologne' gleich wieder im Abfall landen würde. Aber ich hatte Glück. Der Typ in 'El Salvador' nahm's nicht so genau und die Erklärung dass ich es im Dutyfree gekauft habe hat ihm gereicht. Dass es der Dutyfree in 'Caracas' war hab ich natürlich nicht erwähnt. Nach etwas mehr als fünf Stunden sind wir in 'San Francisco' gelandet. Dank der späten Stunde war das Prozedere der Einreise nach 10 Minuten überstanden. Noch was. Ich versuche immer bei den Plätzen im Flugzeug einen Platz beim 'emergency exit' zu ergattern da es dort viel mehr Platz für die Beine hat und man jederzeit aufstehen kann ohne über jemanden klettern zu müssen. Das klappt eigentlich auch immer ausser diesmal nach 'San Francisco'. Dort wollte eine US-Schlampe unbedingt bei der Freundin sitzen wahrscheinlich um über superwichtige Rezepte zu quatschen und desshalb mussten ca sechs andere Leute jeweils auf einem andern Platz sitzen. Und weil der Steward dem Augengeklimper nicht gewachsen war hat er es durchgehen lassen. Ich hätte die Alte erwürgen können.
Um Mitternacht war ich also in 'San Francisco'. Mit dem Flughafenbus fuhr ich für zwei Dollar in die Stadt und fand dann auch mein schon lange reserviertes Zimmer. Kotz würg. So eine schlimme Bude hab ich auf der ganzen Reise nicht erlebt. Nun, es war inzwischen zwei Uhr morgens und etwas anderes hätte ich auf die Schnelle wohl nicht gefunden. Ich hab das Bett mit den scheinbar sauberen Badetüchern abgedeckt und mich mit Kleidern und Schuhen draufgelegt und dabei versucht möglichst nirgends mit irgendwas in Berührung zu kommen. Morgens um sechs Uhr hab ich ausgecheckt und den Ort fluchtartig verlassen um beim Autovermieter das reservierte Auto abzuholen. Dort wurde ich dann dafür für die Horrornacht entschädigt. Da das Auto das ich reserviert habe versehentlich bereits vergeben war hat der Chef mir zum praktisch gleichen Preis ein 6 Zylinder Pontiac mit 180PS und 12'000 km auf dem Tacho übergeben. Mit dieser Rakete darf ich nun durch die USA düsen. Freude herrscht.
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| San Francisco |
Donnerstag, 28. Juni 2007
Venezuela - Isla Margarita 3
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| Flug nach USA |
Dienstag, 26. Juni 2007
Venezuela - Isla Margarita 2
Heute 26. Juni hab ich eine super Bleibe gefunden. 'Villa del Sol', pro Zimmer 30$. Die Zimmer sind aber riesig, super Badezimmer, Safe im Zimmer, TV mit 200 Kanälen, Aircondition, Wireless-Lan mit 10Mb Highspeed Anschluss (funktioniert auf dem ganzen Gelände). Mitten drin ein grosser Swimmingpool, überall Kühlschränke mit super billigen Getränken drin. Küche mit allen Utensilien. Zwei grosse Autos die man für bis zu einer Stunde gratis benutzen kann. Wenn man sie länger will dann kann man sie mieten.
Sind grosse 8-Personen Geländewagen und 12 Stunden kosten 50$ alles inklusive. Jedes Zimmer hat eigenen DVD Player und es hat eine riesige DVD Sammlung die man gratis benutzen kann. Dazu gratis Fahrräder und zwei Mopeds. Waschmaschinen und Trockner sind ebenfalls vorhanden. Hatte ich schon gesagt dass alles für 30$ zu haben ist!! Fotos kommen noch. Im Moment stimmt wieder alles. Oh, am Beach gibt es ein eigenes kleines Restaurant wo die Gäste der 'Villa' fast gratis essen und trinken können.
Der Typ, ein Kanadier, dem dies alles gehört macht das als Hobby, er hat scheinbar in Kanada ein grosses Unternehmen und Geld ist kein Problem für ihn. Nur so ist das hier möglich denn verdienen kann er hier nichts. Ah, es hat 7 Zimmer und 7 Angestellt. Jedes Zimmer hat seinen eigenen Butler!!!! Und einen Beamer mit grosser Leinwand hat es auch noch. Am nächsten Tag hab ich dann gesehen dass neben den andern Fahnen auf dem Dach des Gebäudes die Schweizerfahne weht. Offensichtlich bekommt jede anwesende Nation ihre Fahne auf's Dach so dass man schon von weitem sehen kann mit wem man es zu tun haben wird.
Montag, 25. Juni 2007
Venezuela - Isla Margarita
Dienstag, 19. Juni 2007
Caracas - Venezuela
Freitag, 15. Juni 2007
Bogota 2
Dann hab ich mir heute noch eine Brille bestellt (für Distanz, nicht zum Lesen) und hab natürlich vorher einen Sehtest gemacht. Will schauen ob es was bringt. Der Optiker hat allerdings am Schluss gemeint dass ich eigentlich noch fast perfekt sehe und dass die Schärfe die ich erwarte gar nicht möglich sei für's menschliche Auge. Er hat mir dann gesagt dass das ein Phänomen sei von Leuten die viel am Computer arbeiten und viel computer-generierte Bilder sehen. Die hätten dann plötzlich das Gefühl dass die normale Sehschärfe nicht optimal sei... What a joke. Nun, morgen bekomme ich die Brille. Vamos a ver. Hat übrigens 60$ US gekostet mit super-Gestell und inklusive Sehtest. Wenn's nichts bringen sollte dann hat's wenigstens auch nicht zuviel gekostet.
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| Bogota2 |
Donnerstag, 14. Juni 2007
Kolumbien - Bogota
Der Flug kostete mich 140$US, das Hotel hier 25$US pro Nacht. Eigentlich war Kolumbien gar nicht vorgesehen nicht zuletzt wegen den vielen Horrorstories die man über das Land hört. Nun, Kolumbien mag ja der grösste Kokainexporteur der Welt sein. Hier merkt man aber nichts davon. Ist wahrscheinlich wie mit dem Schweizer Emmentalerkäse. Die gute Qualität geht direkt in's Ausland, das was übrigbleibt wird dann unter der lokalen Bevölkerung verscherbelt. Was man allerdings überall merkt ist, dass sich das Land in einer Ausnahmesituation befindet. Wie ich gelesen habe sind fast die Hälfte oder sogar mehr der Fläche des Landes in den Händen von sog. Terroristen. Seit Bush am Ruder ist sind ja weltweit alle andersdenkenden Leute Terroristen nur dass es hier in Kolumbien tatsächlich manchmal recht schlimm zur Sache geht.
Dann gibt es eine kleine Armee von ca 10'000 Söldnern die als sog. Paramilitärs versteckt und offen von Armee und Regierung unterstützt werden und teilweise die schlimmeren Masaker unter der Zivilbevölkerung anrichten als die Guerillas. Seit die neue Regierung am Ruder ist herrscht eine Art Waffenstillstand aber vorher waren Autobomben an der Tagesordnung. Da die hauptsächlich links angeordneten Guerillas keine Unterstützung mehr von Cuba und Russland erhalten holen sie sich das Geld halt über Entführungen von Leuten von denen sie denken dass ein hohes Lösegeld verlangt werden kann. Da muss ich glaube ich keine Angst haben denn mehr als 100$ US würde ja kaum jemand bezahlen.... Heute war wieder eine Art Demo mit allgegenwärtig schwerbewaffneten Polizisten/Militär, die kann man hier nicht so recht auseinanderhalten kann - und mit schweren schwarzen Panzerwagen die als Wasser- und anderes-Werfer dienen und mit denen man problemlos Leute überfahren kann... --> Fotos
Liseth und Javiera, hier habe ich die besten 3-leches meines Lebens gegessen zusammen mit einem Cappuccino, den nicht mal die Italiener besser machen. Auch die Borritos rsp Fachitas con Pollo, arroz und frijoles sind spitze. :-)
Heute war ich auch noch in zwei Museen. Dem Militär-Museum in dem man von alten Maschinengewehren, Flugzeugen, Bomben, Uniformen bis zu Torpedos alles sehen konnte. Dann das 'Museo de Oro' in dem Goldfunde zurück bis 2000 v.Ch. gezeigt werden. Sehr interessant. --> Fotos
Ich bin also bis am 16. Juni hier, fliege dann kurz nach Quito zurück um am 17. Juni meinen Flug von Quito nach Caracas anzutreten.
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| Columbia Bogota |
Montag, 11. Juni 2007
Quito - Ecuador
Ich bin also vom 31. Mai bis am 5. Juni in Quito gewesen. Ist wieder auf fast 3000 Metern Höhe mit den bekannten Symptomen die ich hier nicht nochmals wiederholen will. Am 5. Juni hab ich ein Auto gemietet und wollte damit bis zum 12. Juni unterwegs sein und Ecuador kennenlernen. Ich bin von Quito nach Esmeraldas an der Pazifikküste gefahren und dann von dort die ganze Küste runter bis nach Salinas. Von dort nach Guayaquill und über Riobamba zurück nach Quito. Gestern Abend (9. Juni) bin ich wieder hier in Quito angekommen. Ja, ich habe die ganze Stecke in 4 Tagen abgebrettert denn es hat geregnet und nochmals geregnet. Durch den Regenwald war es ok, der heisst ja nicht umsonst so. Sehr schön denn es ging immer wieder in den Nebel rein und wieder aus dem Nebel raus mit teilweise sensationellem Ausblick. Immer wenn es weit und breit kein Dorf oder keine Stadt hatte war die Natur traumhaft, aber sobald irgendwo Menschen leben ist einfach alles versaut mit Abfall. Es hat zwar schon überall Schilder auf denen steht 'bewahren wir unsere Umwelt, halten wir sie sauber' usw aber wenige halten sich daran. Was mich vor allem verwundert ist, dass es die Leute scheinbar einfach nicht stört. Auch wenn direkt neben dem Hauseingang ein stinkender Abfallhaufen liegt ist das den Leuten scheinbar egal. Mühsam und wirklich schade. Eben, der Regen. Da viele Strassen nicht asphaltiert sind ist natürlich bei Regen alles ein riesen Matsch. Das war auch der Grund warum ich die Nase voll hatte und so schnell wieder zurück in Quito war. In Quito hat es übrigens TrolleBusse. Die haben eine eigene Spur und sind das schnellste Verkehrsmittel in der Stadt die sehr schmal dafür aber extrem lang ist. Leider sind sie meist total überfüllt. Aber die Idee find ich gut.
Heute war ich mit der Gondelbahn (ja, gibt's hier auch) auf dem Berg an den Quito grenzt und der 4200 Meter hoch ist. Von Quito aus ist es nur ein Hügel wie der Gurten in Bern aber eben, Quito selber ist ja wieder fast auf 3000 Metern Höhe.
Etwas sehr interessantes ist das Dorf 'mitad del mundo' das ein paar Kilometer nördlich von Quito liegt. Ecuador heisst ja nicht umsonst so. Der Äquator geht genau durch dieses Dorf und das ist natürlich dort ein Verkaufsargument. Nebem viel Schnickschnack machen sie dort eine interessante Demonstration mit der jeder selber feststellen kann ob er in der nördlichen oder in der südlichen Hemnisphäre ist. Jeder (oder nicht?) weiss, dass Wasser wenn es aus dem Lavabo oder aus der Badewanne abfliesst einen Strudel erzeugt. Dieser Strudel geht in der nördlichen Hemnisphäre im Uhrzeigersinn und in der südlichen Hemnisphäre den andern Weg rum (oder war es umgekehrt). Ist egal, das Prinzip stimmt. Wenn man nun aber ganz genau auf dem 00-00-00 Grad steht dann gibt es keinen Strudel sondern das Wasser fliesst direkt und gerade runter. Das konnten wir wunderbar beobachten an einem mobilen Lavabo. Man musste es nur einen Meter auf die eine oder andere Seite des Äquators stellen und konnte das Phänomen beobachten. Genauso ist es möglich ganz genau auf dem Äquator auf einer total flachen Ebene (ja ich weiss, eine Ebene ist normalerweise flach aber es geht darum dass sie flach sein muss wie ein Spiegel) ein Ei zu stellen. (Ja, logisch, so wie es sonst eben nicht geht, nicht einfach hinlegen). Das hat damit zu tun dass sich am Äquator die Kräfte gegenseitig aufheben. Wer mehr darüber wissen will findet problemlos entsprechendes im Internet.
Nun bin ich also hier und mein Flug nach Caracas ist erst am 17. Ich hab aber nicht im Sinn bis dann hier zu verweilen und werde morgen versuchen mein Ticket nach Venezuela auf den 12. Juni zu verschieben. Ich hoffe in Venezuela bleibt es vorläufig ruhig. Die haben ja im Moment recht Stress weil der Oberheini der Regierung eine beliebte Radiostation geschlossen hat weil sie nicht 'lieb' mit ihm
waren - ZENSUR !!!
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| Ecuador |
Samstag, 2. Juni 2007
Lima
Also, in Lima ging ich in's Hostel das ich bereits wie alle andern auch lange voraus gebucht hatte.
Im Gegensatz zum Hostel in La Paz und Cusco war das in Lima wieder nicht sehr gut. Zimmer war ok aber Bad und Toilette werden mit ca 5 oder mehr andern Zimmern geteilt und sind somit nie richtig sauber. Aber was solls. So schlimm war's auch nicht und die Leute waren dafür extrem freundlich und hilfsbereit.
Insgesamt muss ich sagen dass ich eindeutig viel zu wenig Zeit eingeplant habe für Peru. In zwei Tagen fliege ich weiter und habe ausser Lima und Cusco nicht's gesehen von Peru obwohl es hier fantastische Orte gibt. Aber eben, man kann einfach nicht überall alles sehen, auch nicht wenn man 9 Monate Zeit hat. Das Zentrum von Lima ist sensationell. Ich kam gerade rechzeitig um die Wachablösung am Palast zu sehen. Eine Show (sicher vorwiegend für Touristen) bei der die Wache vor dem Palast abgelöst wird. Es gibt viel marschieren (Stechschritt bei dem die Füsse auf Höhe des Kopfes sind..) und Marschmusik mit Fahne aufziehen. Am Schluss spielten sie noch das Stück von Simon and Garfunkel im dem die typische Flöte von hier vorkommt. Weiss leider den Namen nicht aber jedermann kennt es. Die Gebäude im Zentrum und drumherum sind alle aus der spanischen Kolonialzeit und sind eigentlich meist super gut erhalten/renoviert --> Fotos. Lima hat mir einen besseren Eindruck gemacht als ich erwartet habe. Manchmal erzählen die Leute einfach Schei... Nichts von überall Dieben und Puff und Probleme. Alles hat super gut geklappt, die Leute waren sehr nett und hilfsbereit, niemand hat versucht mich auszunehmen, sogar die Taxifahrer haben immer bereits am Anfang einen fairen Preis verlangt. Am ersten Abend hab ich noch eine Prozession erlebt und ein paar Fotos gemacht. War eindrücklich.
Morgen gehts weiter nach Quito in Ecuador. Sonst alles bestens. Hasta la Vista.
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| Lima |
London, Brüssel, Brügge, Gent, Luxembourg, Strassbourg
Wieder ist einige Zeit vergangen. Auf dem Weg zurück von Inchnadamph in Schottland übernachtete ich noch einmal, diesmal in Strathpeffer, ei...
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Nachdem es mir, wie schon erwähnt, in England nicht wirklich blendend ging – man könnte auch sagen: miserabel –, beschloss ich, sicherheitsh...
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Am 15. Mai ging es dann weiter rauf von Trondheim nach Bodø. Einen kleinen Teil der Strecke – die ersten knapp zwei Stunden – musste man mit...
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Am 18. Juni ging es weiter, nachdem ich mein Auto zurückgegeben hatte. Der Zug mit Liegewagen verliess Bukarest um 16:00 Uhr. Ich hatte ein ...














