Donnerstag, 21. Juli 2011

Moab - Kanab

Nach intensivem Befahren der verschiedenen Strecken in Canyonland Utah bin ich gestern in Kanab angekommen. Es gibt wieder verschiedene Fotos zu sehen, Bryce und Zion hab ich aber nicht nochmals gross fotografiert weil dort war ich schon bis zu 4 mal. Ich hab einen Foto Link angehängt zu den älteren Fotos.
Heute gehts weiter nach Flagstaff wo ich die Route 66 wieder treffe. Ich hab im Sinn nun doch mal nach Phenix zu fahren. Sind ca 300km südlich von Flagstaff. Ich hoffe sehr dass dort dieser grosse Flugzeugfriedhof offen für Besucher ist. Ich hab nun noch 1.5 Wochen Zeit. Hoffe es gibt die SBB noch wenn ich zurückkomme.....





 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier ein älterer Link zu Fotos von Bryce und Zion. Es hat noch mehr im Webalbum für die die's interessiert.




Freitag, 15. Juli 2011

Monument Valley -Canyon NP - Moab

Von Albuquerque fuhr ich zuerst zum '4-corners place'. Das ist die 4-Länder-Ecke an der sich die vier Staaten Utah, Arizona, New Mexico und Colorado treffen. Es ist eigentlich nur eine Landmarke mit einer Kennzeichnung auf dem Boden auf dem sich die Leute in allen möglichen und leider auch unmöglichen Posen (Handstand, zu dritt aufeinanderliegend usw) fotografieren lassen. Drumherum lauter Verkaufsstände in denen Indianer und solche die es gerne sein würden ihre Handarbeiten präsentieren.

Das ganze Gebiet hier ist im Sinne von Wiedergutmachung an die Indianer abgetreten worden. Die Gebiete laufen nun unter den Namen 'Utah and Ouray indian community' oder 'Navajo trival park' usw. In diesen Staaten gibt es wie in Las Vegas riesige Casinos die völlig unter indianischer Verwaltung laufen und auch das Geld (Millionen von Dollars) wird von den Indianern verwaltet. Nun sind es einfach nicht mehr die weißen die in ihren Nadelstreifenanzügen aus Limousinen aus- und einsteigen sondern die roten - für die einfachen Indianer hat sich wahrscheinlich nicht viel geändert. Ich weiss allerdings nicht allzuviel darüber und will mich deshalb auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Die Landschaft selber ist wie mehrfach erwähnt traumhaft. Auf dieser Reise hab ich die Plätze besucht die ich bis jetzt jeweils ausgelassen habe. Näheres zeigen dann wieder die Fotos. Im Moment bin ich in Moab. Der Ort hat sich seit ich vor drei Jahren zum ersten Mal hier war total verändert. Moab ist von einer kleinen Stadt mit einem guten Motel und einer Durchgangsstrasse zu einer Stadt mit vielen guten Motels geworden in der man ohne Navi schon fast aufgeschmissen ist. Oder meine Erinnerung ist irgendwie gestört.





Dienstag, 12. Juli 2011

Albuquerque - New Mexico and ahead

Nach einer Übernachtung in Carizozo (ist ca 150 Meilen nach Rosswell) fuhr ich dem Highway entlang der um die White Sand's Ebene rumführt auf der das USAF Rocket Test Center steht. In White Sands wurde die erste Atombombe getestet. Die Stelle heisst 'Triniti Test Site' - ist aber nicht öffentlich zugänglich obwohl die Radioaktivität dort nicht mehr gefährlich ist da es keine Plutonium Bombe war. Der Highway führte mich dann auf die Interstate und schliesslich nach Albuquerque, der Hauptstadt von New Mexico. Hier in New Mexico fängt die Gegend wieder an interessant zu sein. Ich habe immer noch drei Wochen Zeit und werde die wohl in den Staaten New Mexico, Utah, Colorado und Arizona verbringen.





Samstag, 9. Juli 2011

HotSprings - Oklahoma City - Amarillo - Rosswell 2011

Hot Springs war nicht wirklich der Hit. SPA-Fans (was heisst eigentlich SPA??) würden das wahrscheinlich anders sehen. Das heisse Wasser - irgendwo kommt ja der Name Hot Springs her - kommt mit über 140Grad?!? an die Oberfläche und wird dann in altehrwürdigen Badeanstalten in schönen alten Häusern auf 50 Grad runtergekühlt und dann in Dampfbädern, Saunen und sonstigen Schwitz- und andern Orgien genossen. Dazu gibt's Massagen und sonstiges SPA-Zeugs - alles Dinge um die ich normalerweise einen grossen Bogen mache. Ich hasse heiss - bin wohl als Kind mal in einen Vulkan gefallen.
Obwohl ich das sicher alles schon ein paar mal erwähnt habe ist der Osten von Amerika außer in Städten wie New York, Boston, Washington usw nicht wirklich interessant für jemanden aus Europa. Für jemanden aus Marokko sieht das sicher anders aus denn die sind ja nicht verwöhnt mit vielen Bäumen. Dafür haben sie viel Sand - ist doch auch was! Das erste Drittel der USA ist wie gesagt vor allem mit Wald bedeckt und außer ein paar Ausnahmen wie den Appalachen meist relativ flach. Danach kommt in der Mitte der noch flachere Teil, Topfeben eben...
Ich bin also nach einer Nacht in Hot Springs (Arkansas) weitergefahren in Richtung Oklahoma City. Etwas sollte ich noch erwähnen. In Hot Springs mitten im abendlichen TV Programm wurde die Sendung mit einer Emergency Meldung unterbrochen. Es gab eine thunderstorm warning für den Raum Hot Springs. Ich freute mich schon auf einen kleinen Tornado aber leider war alles nur heisse Luft im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hab mich aber dann an den Spruch erinnert dass man sich nichts wünschen soll denn der Wunsch könnte in Erfüllung gehen. Ein Tornado kann ja recht in's Auge gehen und einen Sattelschlepper oder was ähnliches möchte ich nun wirklich nicht in's Auge bekommen.
Es ging also weiter in Richtung Oklahoma City. Dort war nun wirklich absolut tote Hose. Ich habe gar nicht erst angehalten. Dafür weiss ich nun was ein panhandle ist. Keine Angst, ist nichts obszönes. Panhandle nennt man den Teil eines Staates der weit in einen andern Staat hineinreicht. Beispiele sind Texas und eben Oklahoma. In der Schweiz wäre wahrscheinlich Schaffhausen ein Panhandle. Nach Oklahoma überquerte ich die Staatsgrenze von Texas. Texas ist ebenfalls einfach nur flach. In Amarillo hab ich im Taco Bells ein mexican style Essen reingezogen und bin gleich weitergefahren. Übernachtet hab ich immer irgendwo dazwischen in einem Holidays Inn oder Best Western usw. Oh, etwas hab ich noch vergessen. Am 8. Juli ist ja zum allerletzten Mal ein Space Shuttle von Cape Caneveral gestartet. Ich war bevor ich nach Nashville fuhr nahe dran, einen Abstecher nach Florida zu machen um diesen letzten Start zu sehen. Leider sind solche Starts ja aber sehr wetterabhängig und es wäre doch ein Abstecher von ca 1500km gewesen. Nun hätte es doch geklappt denn das Wetter war toll. Was sollst. Dafür bin ich nun in Rosswell gewesen und hab ET besucht rsp versuchte es. Leider war er gerade in den Ferien (scheinbar ist er in der Schweiz unterwegs) und ich fuhr dann halt weiter... Rosswell sonst ist ebenfalls nicht wirklich interessant. Das Beste am Rosswell Besuch sind wohl die beiden T-Shirts die ich gekauft habe. Morgen geht's auf den Highway und dann wieder in Richtung Norden nach Albuquerque. Nun kommt wieder der interessante Teil der Reise. Obwohl ich noch keine 2 Wochen unterwegs bin hab ich schon wieder 2500 Meilen hinter mir was ca 4000km entspricht. Weiss gar nicht wie ich das gemacht habe. Gemerkt hab ich eigentlich nicht viel davon. 




Mittwoch, 29. Juni 2011

New York-Washington Nashville Memphis 2011

Nach meinem ersten Flug mit Air Berlin muss ich sagen dass die Airline so gut ist wie jede andere. Der Zwischenhalt in Düsseldorf war natürlich kein Plus aber bei dem super Preis kann man wirklich nicht's sagen. Die Flugzeuge sind Super und neu. Die innereuropäischen Stewardessen ebenfalls. Neu und super... Die tragen so kecke rote Samthandschuhe. Wenn Berlinerinnen so aussehen wie die Stewardessen dann Wow. Für die langen Strecken nehmen sie dann wohl eher die ein wenig reiferen Semester (ohne Handschuhe....). Aber alles super. In New angekommen gleich mit dem Sky Train zu National Rent a Car und dort hat ein Dodge Changer bereits auf mich gewartet. Super Karre. Schauen wir mal wie durstig er ist. Eine Gallone Benzin kostet hier an der Ostküste ca 3.8 Dollar. Ist ca 1 Dollar mehr als vor einem Jahr. Da aber der Dollar nur noch wenig über 80 Rappen ist spielt das keine Rolle. Viel billiger als bei uns ist es allemal.
In New York bin ich nur kurz zur Brooklyn Bridge gefahren und hab dort kurz die Skyline genossen. Danach fuhr ich alles der Küste nach (mit einer Überfahrt mit der Fähre nach Delaware) bis nach Washington. Es war wieder höllisch heiss aber das weisse Haus und die Abraham Lincoln Statue hab ich geschaft. Hab ja alles bereits einmal gesehen. Als nächstes war ich nochmal in Nashville. Eigentlich muss man in Nashville wohnen und sich auskennen um wirklich zu sehen was dort alles läuft. Als Tourist sieht man downtown Nashville was eigentlich nur aus 3 Querstrassen besteht mit einer Bar nach der andern - allerdings mit Live-Musik. Kurz vor meiner Weiterfahrt hab ich erfahren dass am selben Abend U2 ein riesen Konzern in Nashville gaben. (Teil ihrer 360" Tour). Ich hab einiges angestellt um noch ein Ticket zu bekommen. War aber leider nicht mehr möglich. Einzig direkt ganz vorne gab es noch welche für 380$ das Stück. Das Hotel hätte an diesem Abend aber dann auch noch 175$ gekostet weil alles ausgebucht war und soo verrückt bin ich auch nicht. Für diesen Betrag kauf ich mir lieber alle U2 Konzerte auf DVD mit Surround Sound und guten Sitzplatz zu Hause. Ja, man wird nicht jünger.
Am nächsten Tag dann ging's weiter nach Memphis wo ich nochmals am Hotel war wo Martin Luther King ermordet wurde. --> siehe Fotos. Und ich hab das Sun Studio gesehen wo Elvis und all die frühen Stars ihre ersten Platten aufgenommen haben.
Heute nun (3. Juli) kam ich in Hot Springs (Arkansas) an. Hier war ich noch nie. Gibt's tatsächlich auch. Schauen wir mal. Morgen ist wieder 4. Juli, Birthday der USA. Immer viel Feuerwerk. Dieses Jahr allerdings nicht weil es sehr heiss ist und grosse Brandgefahr besteht. Um Los Alamos rum haben sie ja ein grosses Problem da dort immer noch Zeugs vom Bau der ersten Atombombe liegt und das Feuer ist bereits sehr Nahe. Die Stadt wurde bereits teilweise evakuiert. Weiss nicht was im moment läuft.

Dienstag, 24. Mai 2011

Amerika die 5te

Ich sag's jedesmal (nun hab ich Amerika definitiv gesehen) und nun geh ich wieder. Kann man dem schon Sucht sagen? Glaube nicht, aber Amerika ist definitiv eines der am
einfachsten bereisbaren Ländern und hat EXTREM viel zu bieten. Am 25. Juni gehts wieder los - 5 Wochen von New York an die Westküste voraussichtlich via Washington, Nashville, Jackson, Memphis (falls es bis dann nicht mehr überschwemmt ist), New Orleans und dann wieder die 4 super Staaten Colorado, Utah, New Mexico und Arizona.
Ich werde mich bemühen wieder viele gute Fotos zu machen.
Ich gehe davon aus dass nicht alle mein elektronischen Gekritzel interessiert. Wer nur die Fotos sehen will der soll auf eine der Fotos im Block clicken. Dann geht die Foto Web Seite auf und dort ist eine riesen Auswahl an Fotos zurück bis zu meiner Weltreise im 2007.
Dann mal bis bald.

Samstag, 2. Oktober 2010

Zurück in die Schweiz

Obwohl es schon wieder 1 Monat her ist schulde ich noch die Heimreise. Eigentlich gibt es da nichts wichtiges zu sagen. Das einzige was ev Wert ist zu zeigen ist das Flugzeug von Swiss mit dem ich von San Francisco nonstop nach Zürich zurückgeflogen bin. Diese Strecke ist relativ neu bei Swiss eingeführt worden und man hat deshalb die Flugzeuge der Strecke aussen mit einem speziellen Anstrich versehen der das Typische von San Francisco zeigen soll. In der allgemeinen Erinnerung ist San Francisco ja immer noch die Stadt von Flower Power, 68er Hippie Bewegung, Peace usw.
Aber auch hier gilt, das Foto sagt mehr als tausend Worte.

Dann also auf bald bis zur nächsten Reise die im nächsten Jahr stattfinden wird. Ev gibt es schon eine kleine Vorrunde in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.
Vamos a ver




Mittwoch, 25. August 2010

Death Valley - Josemite

Ich durchquerte gestern zum ersten Mal das Death Valley und heute den Josemite Nationalpark. Nun bin ich in Oakland (in einem kleinen Kaff vor Manteca was ca 200 km von San Francisco entfernt ist). Voraussichtlich komme ich am Donnerstag in San Jose an und dort wieder mal MW treffen. Am Samstag dann gehts definitiv rauf nach San Francisco von wo ich um ca 19:00 Uhr mit Swiss nach Hause fliege.

Das Death Valley ist meiner unbedeutenden Ansicht nach nichts Weltbewegendes. Es ist sehr heiss (114 Fahrenheit = ca 46 Grad) aber man sieht auf den Berggipfeln noch kleine Reste von Schnee! Der Salzsee inmitten des Valleys ist 96m unter dem Meeresspiegel.

Josemite ist bedeutend besser. Als Schweizer ist es aber sicher nicht so sensationell wie für Amerikaner denn an vielen Orten sieht es ähnlich aus wie bei uns in den Bergen.

Es ist einfach so - wenn man Bryce und Zion gesehen hat..... aber das hatten wir ja schon. Mir kommt aber wirklich nichts AUF DER WELT in den Sinn das diese zwei Orte toppen kann. Hochebene von Tibet ist sensationell aber Bryce und Zion sind noch besser - kann ich allen nur empfehlen.

Sobald ich in San Francisco ankomme werde ich voraussichtlich 7000 Meilen gefahren sein. Das sind über 11'000 km was einer Flugstrecke weiter als Bern-Tokio (9500km) entspricht. Ich hab das aber irgendwie gar nicht bemerkt. Komisch..


Montag, 23. August 2010

Utah-Las Vegas 2010

Gestern bin ich in Las Vegas angekommen. Zuvor hab ich den Bryce und den Zion Nationalpark besucht. Obwohl das das vierte Mal war, ist mir das Ganze wieder eingefahren wie beim ersten Mal. Das MUSS man einfach gesehen haben. Ich weiss keinen Platz auf der Welt der mir bis jetzt so extrem eingefahren ist.
Die Fotos sagen aber eindeutig mehr. Heute ist Sonntag aber hier ist alles offen. Sonntags ist der Besuch einer grossen Stadt wie Las Vegas absolut Klasse denn man kann einfach fahren. Während der Woche hingegen ist alles total verstopft und man lässt es besser. Ich war also hier in Las Vegas bei Fry's Elektronics und hab mir eine HD mit 1TB für 89$ gekauft denn mein Laptop hat nur eine 60GB HD und die ist dank den neuen 18MB Fotos voll. Zudem hab ich mir einen Blue Ray Writer zugelegt für 210$.
Da wir schon bei der Technik sind, ich hab in den USA rausgefunden dass die neuen 3D TV's fähig sind jeden Film in 3D anzuzeigen auch wenn der Film nicht speziell in 3D erstellt wurde. Wenn er nicht in 3D vorhanden ist dann wird 3D emuliert/simuliert und das Ergebnis ist spitze. Eigentlich hab ich bis jetzt gedacht dass ich von Home-3D die Finger lasse da ich davon ausgegangen bin dass dafür spezielle Software (Filme) nötig sind und ich nicht sehr viele davon erwartet habe (zu kleiner Markt). Nun sieht die Sache anders aus. Allerdings hab ich schon einen 55er Sony TV und dann noch einen zweiten sagen wir 65er 3D nebendran wäre fast overkill oder .... ;-) Auf der andern Seite ist meine Wohnung sowieso mit Technik vollgestopft, da macht ein weiterer Flachbildschirm auch nicht mehr viel aus..

Auf dieser Reise ist mir eine gewisse Veränderung in den USA aufgefallen. Die politische Stimmung ist irgendwie total vergiftet. Man kann fast sagen dass man offenen Hass spürt. Die konservativen Republikaner sehen sich von der eigenen Regierung bedroht. "Ich will mein Land zurück, raus mit den Schwulen, Lesben, Atheisten und Abtreibungsbefürwortern".
Ich hab drei mal versucht mit jemanden zu sprechen und die Frage gestellt warum die Leute so ein riesen Problem haben mit der neuen Regelung dass jeder eine Krankenversicherung haben muss (was bei uns selbstverständlich ist). Die Antwort war ungefähr so dass der "schwarze son of a bitch" der im Weissen Haus sitzt die Leute die zu faul sind zum Arbeiten unterstützen will. "Wir sind Kapitalisten, keine Sozialisten wie ihr in Europa. Arme Leute machen mich krank." In Amerika kennt man keinen Unterschied zwischen Sozialisten, Kommunisten und Sozialdemokraten.
Im TV gibt es riesige Disskusionen ob Obama wirklich ein Christ oder nicht doch ein Moslem sei... Nun wollen Moslems ja eine Mosche ganz in der Nähe vom ground zero des 11.9.2001 errichten und das ist natürlich undenkbar.
Dann hat eine bekannte Radiotante die seit 30 Jahren im Radio eine Sendung hat und von Millionen Leuten gehört wird das Wort Nigger (hier sagen sie "the n-word" ausgesprochen und damit einen riesen Skandal ausgelöst. Die Rechten sympatisieren nun mit ihr, die Linken natürlich nicht.
Es hat sich wirklich viel verändert. Die Atmosphäre ist leider total vergiftet und das Fernsehen bauscht das Ganze noch unnötig auf.

Morgen gehts weiter zum Death Valley und danach zurück nach San Francisco Schluchz... und am Samstag fliege ich dann zurück.





Freitag, 20. August 2010

Oregon-California-Nevada-Utah

Seit meinem letzten Eintrag hab ich wieder ein paar Meilen zurückgelegt. Insgesamt sind es nun über 6000. Nach dem Mount St.Helens Besuch fuhr ich der Küste nach runter bis 120 Meilen vor San Francisco. Die Küstenstrasse führt durch die Redwood Wälder die absolut fantastisch sind. Viele Bäume dort haben Durchmesser so gross dass man einen Tunnel bohren könnte durch den problemlos ein grosses Auto fahren könnte. Zudem sind sie extrem hoch und offensichtlich sehr alt. Von der ursprünglichen Fläche ist nur noch ca 10% übrig. Alles andere wurde bei der Besiedlung des Westens abgeholzt. Man ist aber dabei grosse Flächen wieder aufzuforsten. Das Problem ist dass man das Ergebnis erst in ca 300 Jahren sehen wird...
Ich bin dann also auf Höhe von Eureka wieder ostwärts gefahren nach Reno in Nevada und dann quer durch Nevada. Vor einer Stunde bin ich dann in Green River (Utah) angekommen und hab somit heute über 400 Meilen zurückgelegt.
Obwohl ich das schon mehrmals erwähnt habe. Dieser Teil der USA hier ist mit Abstand der interessanteste. Hier fällt einem wirklich dauernd die Kinnlade runter auch wenn man das Zeugs nicht zum ersten Mal sieht. Morgens geht's südlich Richtung South Mexico und Arizona und Anfangs nächste Woche muss ich mich dann langsam in Richtung San Francisco bewegen.






Freitag, 13. August 2010

Mount St. Helens

Heute übernachte ich in Salem (Oregon) und werde morgen zum Crater Lake Nationalpark fahren und danach in den Redwood NP.
Heute war ich beim Mount St.Helens Vulkan. Eindrücklich wie man noch heute die extreme Verwüstung sieht die vor 30 Jahren durch den Ausbruch entstanden ist. Trotz Evakuierung der Leute sind 59 Personen umgekommen. Der grösste Teil des ehemals verwüsteten Gebietes ist heute wieder mit neuen Bäumen bedeckt nur der Teil direkt vor dem Vulkan der am meisten abbekommen hat wird wohl noch viele Jahre so bleiben denn dort wurde eine bis 200 Meter dicke Staubschicht aufgetürmt die alles darunter erstickt hat.





Donnerstag, 12. August 2010

Seattle 2010

Nach der Hälfte der Ferien bin ich vorgestern in Seattle angekommen, hab einen kurzen Halt in der Stadtmitte bei der Space needle gemacht und bin dann gleich weitergefahren. Ich war ja bereits mal in Seattle und die Stadt selber interessiert mich nicht sonderlich. Mit der Autofähre ging es dann rüber nach Kingston und dort um den Olympic National Park rum. Dort sah ich erstmals den Pazifik und war somit am westlichsten Punkt meiner Reise. Im Moment bin ich ca 100 Meilen südlich von Seattle in Castle Rock wo ich übernachte. Morgen gibts einen Abstecher zum Mount St.Helen und dann gehts der Küste nach runter nach Oregon und in die Redwoods (mit den riesigen Mammut Bäumen). Ich werde auch die Stadt 'Eureka' durchqueren. Allen die gerne Fernsehserien wie Lost oder Stargate Atlantis sehen ist Eureka ein Begriff!!





Montag, 9. August 2010

Yellowstone 2010

In den letzten 2 Tagen war ich im Yellowstone Park und bin nun nördlich davon in einem Kaff namens Belgrad (Montana). Fahre nun warscheinlich Richtung Seattle und dann der Küste nach runter Richtung San Francisco. Da ich aber noch volle drei Wochen habe werde ich danach wieder Richtung Osten nach Arizone/New Mexico/Utah abbiegen.
Heute hab ich mein schönes Auto kaputtgemacht. Hab beim Parkieren eine Mauer vorne nicht gesehen und bin voll drübergefahren. Beim Zurückfahren hab ich dann die vordere untere Stossstange halb abgerissen. Ist zwar alles Plastik aber ich muss es trotzdem morgen irgendwie temporär flicken lassen denn sie schlägt auf dem Boden auf sobald ich schneller fahre. Shit happens...



Donnerstag, 5. August 2010

Badlands - Mount Rushmore

Hier war ich noch nie. Ist sehr eindrücklich. Die Köpfe am Mount Rushmore waren auf den ersten Blick kleiner als ich sie erwartet hatte. Aber das liegt wohl daran, dass man nicht näher ran kommt. Wenn man die Bäume gleich unter den Köpfen sieht dann stimmen die Dimensionen wieder. Es gibt ja einen alten Hollywood Film wo einer da runterklettert. Die Nase einer der Figuren ist sicher fast 4 Meter lang. Ein rechter Zinken 😅 
 
Die Badlands bestehen aus Felsformationen die man im Westen der USA an vielen Orten sieht. Im Süden (Bryce, Zion) sind sie allerdings eher in rötlichen Farbtönen und desshalb noch extremer anzusehen. 
 
Jetzt muss ich überlegen was ich mache. Schon Richtung Süden ist fast zu früh da ich ja noch nicht mal die Hälfte der Zeit hinter mir habe. Ev fahre ich kurz nach Kanada.
Vamos a ver

Mittwoch, 4. August 2010

Chicago - South Dakota 2010

Ich war am Sonntag in Chicago und bin inzwischen in der Mitte von South Dakota. Morgen fahre ich in die Badlands. Dort plane ich auch einen Besuch von Mounth Rushmore, dort wo die 4 Präsidentenköpfe in den Berg gemeisselt sind. Das ist soviel ich weiss auch gleichzeitig genau die Mitte von Amerika.
 
Ansonsten kann ich nicht's neues schreiben. Wie gesagt, die USA sind hier einfach flach.....................
 
Morgen wird's wieder interessant.
 
Oh, noch was. Als ich in Chicago war fand ich gewisse Teile an der bekanntesten Stelle der Stadt von der Polizei abgeriegelt. Man hörte Polizeisirenen und zwischendurch hat es geknallt wie von Gewehrkugeln.
Ich lief also an den Ort des Geschehens und hab gerade noch mitbekommen wie ein Mann und eine Frau in einem Affenzahn der Strasse entlang spurteten. Hinter und neben ihnen Explosionen und viel Rauch.
Jemand neben mir hat wahrscheinlich mein fragendes Gesicht gesehen und meinte, dass sie gerade am Drehen des 3. Teils von Transformers seien. Ich habe dann später im Film die Szenen wiedererkannt.





Oslo & Trondheim

Am 11. Mai ging es wieder los. Eigentlich wollte ich ja mit dem Schlafwagen rauf nach Narvik fahren. Ich hatte bereits die Zugreservation, e...