Donnerstag, 16. August 2012

Chama nach Monument Valley 2012

Heute sind wir fast 400km gefahren und um ca 4pm in Kayenta angekommen von wo es nun noch 10 Meilen sind. Wir werden uns morgen früh auf den Weg machen vor allem weil es dann noch nicht so heiss ist und ich mir verspreche dass die Farben zum Fotografieren um diese Zeit intensiver sind als mitten am Tag.

In Kayenta angekommen mussten wir feststellen dass sämtliche Hotels ausgebucht waren und dass man ziemlich unverschämte Preise zahlen muss wenn man doch was findet. Wir haben dann in einem Hotel noch ein Raucherzimmer erhalten für über 200 $. Soviel habe ich noch nie bezahlt in den USA, ich bin aber auch jedesmal beim Monument Valley nur auf Besuch gewesen und habe dort oder ganz in der Nähe noch nie übernachtet.

Heute hab ich ebenfalls festgestellt dass ich keine Croissant mehr vertrage. Ich musste das den lieben langen Tag durchleiden (wegen nur zwei Stück die ich am Morgen gesessen habe.) Genauer möchte ich darauf nicht eingehen. Wäre auf jeden Fall sehr unangenehm gewesen wenn mir das bei der Arbeit passieren würde. Muss wieder bei jedem Lebensmittel lernen ob ich es noch essen kann oder nicht.
 

 

Mittwoch, 15. August 2012

Santa Fe - Los Alamos - Chama 2012

Das mit meinem Vater hat nun definitiv geklappt und er ist am Morgen den 14. August um 12:45 am Uhr in Albuquerque angekommen. Am nächsten Morgen sind wir bereits um ca 7 Uhr losgefahren in Richtung Santa Fe. 

Ich war nun bereits ca 4 mal dort und habe deshalb nur wenig Fotos gemacht, die Alten sind ja nach wie vor online. Santa Fe ist und bleibt eine sehr schöne Stadt vor allem wegen dem Stil wie die Häuser gebaut sind. Es ist natürlich wie üblich an solchen Orten sehr auf Touristen ausgerichtet aber trotzdem in jedem Fall einen Besuch wert. 

Drei Stunden später sind wir weitergefahren in Richtung Los Alamos und besuchten dort das 'Bradbury Science Museum' wo die Geschichte der Entwicklung der ersten Atombombe und wie es überhaupt zum 'Manhattan Project' kam zu sehen ist. 

Zwei Stunden später ging es dann wieder weiter. Erstes grosses Ziel ist ja das 'Monument Valley' das mein Vater noch nie gesehen hat. Ich war schon ein paar Mal dort. Es ist allerdings so eindrücklich dass es mir nichts ausmacht es auch noch ein fünftes oder sechstes Mal zu sehen. Um zum 'Momument Valley' zu gelangen müssen wir auf der Strasse von 'Los Alamos' ganz nach oben nach 'Chama' fahren wo wir jetzt sind. 

Morgen geht es nach links weiter. Vor hier sind es noch ca 240 Meilen bis zum 'Momument Valley'. Je nach Bedingung werden wir morgen gegen Abend dort sein. Ich muss noch 'National Rent a Car' anrufen. Das Auto hat vor zwei Tagen gemeldet dass ein Ölwechsel nötig sei. Wenn diese Meldung kommt dann hat man je nach Wagentyp noch 2000 bis 3000 Meilen Zeit, muss danach aber handeln wenn man den Motor nicht zerstören will. Ich will mich vergewissern wieviele km resp Meilen das im Falle vom 'Dodge Charger' sind



Sonntag, 12. August 2012

Albuquerque

Heute ist der 11. August und ich bin planmäßig in Albuquerque angekommen. Nun muss ich nur noch warten bis am 13. August abends denn dann kommt mein Vater hier an. 
 
Soviel ich aus den Albuquerque Unterlagen gesehen habe wird es mir wohl nicht langweilig werden. Das einzig etwas mühsame ist die extreme Hitze. Ich hoffe dass mein Vater damit keine Probleme hat denn für mich ist hier wirklich langsam die Grenze des Erträglichen. Es sind so um die 40 Grad direkt an der Sonne denn Schatten hat es hier nicht wirklich. Morgen gehe ich mal in's Dampflokomotiven Museum wo sie scheinbar ein paar der Ungetüme rumstehen haben, wahrscheinlich von der 'Santa Fe'  resp 'Southern Pacific Transportation'. Und einige werden dauernd gewartet so dass jedes Jahr ein paar Fahrten gemacht werden können. In Albuquerque hält zudem täglich der 'Southern Chief' der von Chicago startet und runter bis Los Angeles fährt. Etwas weiter im Westen ist der Bahnhof 'Williams'. Von dort fahren täglich die Züge rauf zum Grand Canyon. Im Bahnhof selber steht ebenfalls noch eine alte Dampflok die ich aber bereits gesehen und fotografiert habe. Auch in Kingsman (Arizona) steht so ein Ungetüm der Pazifik Railroad Strecke. Eine super schöne große Lok. Findet man ebenfalls in den füheren Fotos von mir. 
 
Heute hab ich mir ein super schönes T-Shirt gekauft (eigentlich kein T-Shirt sondern ein von Navajo Nachfahren erzeugtes langärmliges Oberteil). Es gibt wunderschönes Zeugs von diesen Navajo-Nachfahren zu kaufen. 
 
Wenn ich nur endlich Javiera erreichen könnte. Valeria hat ja am 19. August Geburtstag und ich hab ein paar Dinge gesehen. Müsste ihre Schuhgröße resp Kleidergrösse haben. Hab keine Ahnung wie das bei Kindern berechnet wird. Medium ist wohl definitiv noch zu groß (das hab ja ich im Moment 😂) 
 
Mein Vater wird in ca 4 Stunden in Albuquerque ankommen. Ich war heute Nachmittag noch kurz in der 'Old Town' und habe ein paar Fotos geschossen. Morgen geht's dann voraussichtlich weiter nach Santa Fe. 
 

 

Samstag, 11. August 2012

Über Texas nach New Mexico

Texas ist der letzte der absolut flachen Staaten in denen es mindestens für mich nicht sehr viel interessantes zu sehen gibt ausser den Ort in Dallas wo Kennedy ermordet wurde. Texas ist nach Alaska der zweitgrösste Staat nach den USA.
 
Per Zufall hab ich gesehen, dass es ca 20 Meilen südlich von Amarillo einen ersten Canyon gibt. Dort gab es auch das erste mal wieder die typische rote Erde wie sie in New Mexico typisch ist. 
 
Auf der Weiterfahrt von Amarillo in Richtung New Mexico bin ich nochmal zu der Cadillac Farm gefahren die direkt am Highway liegt. Der Highway läuft hier parallel zur orginalen Route 66. Man kann auf dem Highway fahren mit bis zu 75 Meilen oder auf der alten Route 66 mit bis 55 Meilen. 
 
In Texas hat mich noch ein Staate Trooper angehalten. Ich war zu schnell und scheinbar war der Abstand zum vorderen Fahrzeug zu klein. Zudem bin ich nicht auf der rechten Seite gefahren obwohl vor und hinter mir links alles leer war. Mich regen die auf die immer links fahren und keinen Platz machen wenn jemand von hinten kommt. In Amerika ist das nicht so ein Problem weil man rechts überholen darf. Man darf auch bei einer roten Ampel nach rechts abbiegen außer es steht ausdrücklich, dass man es nicht darf. Meistens ist es aber ok. Sollte man in der CH auch einführen. 
 
Nun, der Trooper war freundlich und gab mir nur eine Verwarnung. Könnte das erste mal sein, dass ich die USA durchquere ohne mindestens eine Busse zu bekommen. Am Nachmittag hab ich dann die Grenze zu New Mexico überschritten und somit bin ich jetzt in der Mountain Time Zone (wieder eine Stunde weiter zurück im Gegensatz zur CH). Dann kommt nur noch die Pazifik Zeit und dann habe ich alle 4 Zeitzonen durchfahren. 
 
Eigentlich wollte ich dann ins Hotel aber wegen der Zeitverschiebung war ich zu früh dran. Die Zimmer waren noch nicht fertig. So bin ich weitergefahren nach Santa Rosa und kam prompt in einen Stau. Der Grund war ein ausgebrannter Camper. Glaube den Leuten dort drin ist es schlecht ergangen. Sah schlimm aus. Auf dem Weg hab ich noch das Dinosaurus Museum gesehen und besucht. 
 
Nun bin ich noch ca 130 Meilen von Albuquerque entfernt und werde wohl morgen dort ankommen. 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die nachträglich beigefügten 4 Fotos sind vom Antelope Canyon in Arizona. Die Ansicht dort ist wohl eine der berühmtesten auf der Welt die es gibt und eigentlich hatte ich im Sinn diesen Ort nun endlich mal zu besuchen. Leider ist es aber so dass das scheinbar die halbe Welt im Sinn hat. Aus diesem Grund werden pro Tag nur 20 Eintritte verkauft. 10 davon muss man mindestens 4 Monate vorher beantragen und sie werden dann in einer Art Lotterie freigegeben. Die restlichen 10 Eintritte sind irgendwie sonst meist schon am Anfang sofort vergeben. Schade dass es so ist aber der Platz dort ist klein und wenn man ihn nicht schützen würde dann wäre wohl bald nichts mehr zu sehen (von etwas für das die Natur Millionen von Jahre gebraucht hat.)
 
Aus Texas nach New Mexico

Hier stellvertretend noch zwei URL`s.
Damit können genau diese Fotos gesucht werden.
Und hier der Wikipedia Artikel darüber.
Wikipedia Artikel.

Montag, 6. August 2012

Eureka Springs - Spingdale

Entgegen meinem ursprünglichen Plan nach Memphis zu fahren (ich war schon drei mal dort) hab ich einen andern Weg genommen. Vor allem bin ich mal weg vom Highway um auf kleineren Strassen zu fahren. 

Von Nashville ging es nach Charleston und dann quer durch Arkansas über Eureka Springs. Dann runter nach Springdale und über die Grenze nach Oklahoma. In Tulsa hab ich übernachtet und bin nun 5 Meilen vor Oklahoma Cita. Im Moment bin ich im Hotel und werde dann gegen Abend in die Stadt fahren. Während der Rush Hour (morgens rein, abends raus) ist es besser nicht in die Stadt zu fahren. Ich war schon mal in Oklahoma City, hab damals aber eigentlich nichts spezielles gesehen. Nun hab ich einen Stadtguide. Mal schauen was es dort gibt. 

Fotos gibts nach wie vor nicht viele denn erst ab New Mexico wird es wirklich interessant. Morgen geht's nach Amarillo. Dort sind die 5 oder 6 eingegrabenen Cadillacs (nur das Heck mit den Flügeln schaut raus). Leider wurden alle Autos völlig zugeschmirrt, die Leute denken wirklich dass alle ihren Scheiss sehen wollen. Schade, als es entstand sah es besser aus. 


 

Freitag, 3. August 2012

Nashville 2012

Heute bin ich zum glaube ich dritten Mal in Nashville gelanded. Zum Fotografieren gibt es hier nicht viel wenn man nicht in den Lokalen drin was machen will. Die Musik ist allerdings spitze. Ohne Oropax geht aber gar nichts. Ist teilweise wirklich extrem laut und die Ohren will ich mir nicht kaputt machen. Ob das mit dem Alter zu tun hat? 
 
Die Gruppen sind vom Feinsten. Country vermischt mit Rock und manchmal auch etwas Jazz. Ich weiss nicht wie Nashville vor vielen Jahren war. Heute ist es mehr oder weniger eine grosse Strasse (der Broadway) und ein paar Seitenstrassen an denen ein Lokal am andern liegt. Viel ist natürlich arg touristisch aber der Musik hat es nicht geschadet. Gehe morgen früh nochmal kurz hin um ein bis zwei gute T-Shirts zu kaufen. Gestern war ich im Rock Cafe und habe mir ein gutes Steak reingezogen mit smashed potatoes und grilled onions. 
 
Hier gibt es auch eines der vier 'B.B.King' Restaurants. Das in Memphis hab ich schon gesehen. Dort wurde auch das BlueRay Konzern von BB aufgenommen. Letzte Nacht (ca 400 Meilen weiter östlich) hab ich den Netzadapter meines Lenovo Laptops vergessen. Nun muss ich einen Ersatz finden. IBM hat es doch fertiggebracht den x201 entgegen allen andern Lenovos mit 20V und nicht mit 19V zu speisen. Alle Netzgeräte die es gibt gehen aber nur bis 19V. Ich will morgen mal schauen ob es auch mit einem 19er funktioniert. Schauen wir mal. 
 
Nun muss ich noch planen wie ich weiterfahre. Über Arkansas oder Kansas und dann nach Denver. 



Dienstag, 31. Juli 2012

Wieder in den USA

Nach einem relativ langen Tag bin ich am Samstag Abend 28. Juli in New York gelandet. War gespannt
welches Auto ich wohl bekomme würde. Kurz darauf sass ich doch tatsächlich in einem Camarro mit über 400PS. Leider ging die Fahrt aber nur bis zum Ausgang von Rent a Car denn dort wurde mir gesagt, dass der Wagen leider vom Hersteller für eine Änderung zurückgerufen wurde. Nachträglich hab ich dann erfahren dass alles schon durch ist aber so ein lieber Manager vergessen hat es einzutragen. Also blieb es halt 'nur' bei einem Dodge Charger.....

Am nächsten Tag ging's dann südlich mit der Ferry von Cap May nach Delaware und dann über die lange Brücke-Tunnel Kombination nach Norfolk. (NSCI Norfolk !!!, kennt man oder?)

Dort war ich wieder auf der USS Wisconsin, dem letzten grossen amerikanischen Kriegsschiff. Diese Art von Schiffen wird heute nicht mehr gebaut. Es war in 3 Kriegen dabei und hat unter anderem den ersten Tomahawk Cruise Missile nach Bagdad geschickt in Desert Storm. Wie ich gehört habe sind die insgesamt drei Schiffe der gleichen Bauart aber so 'gelagert' dass sie in kurzer Zeit wieder einsatzfähig gemacht werden könnten. Auch die Spezialmunition dieser Brummer wurde wieder hergestellt.

Wikipedia Eintrag zu Schiffen der iowa-class

Morgens geht es dann voraussichtlich in Richtung Kentucky.


Donnerstag, 19. April 2012

Crossing USA (zum glaube ich 6.mal)

Am 28. Juli 2012 gehts wieder los. Irgendwie lande ich immer wieder in den USA. Eigentlich war wieder Indien und China auf der Liste aber in diesen beiden Ländern ist trotz super Eisenbahnnetz das Reisen komplizierter als in den USA. Wenn dann noch dazu kommt dass man 'nur' 5 Wochen Zeit hat, die Amerikaner mit ihren 2 Wochen mögen mir das 'nur' verzeihen, dann ist Amerika einfach schon naheliegender. 
 
Das Reisen ist so einfach dort, alles ist möglich. Man ist völlig frei zu tun und zu lassen wo und wann man will. Man kann innerhalb von 2 Stunden entscheiden wohin man nun geht oder ob man die geplante Route total auf den Kopf stellen will oder ob man halt einfach mal einen Tag lang im Bett bleibt und nichts macht.

Obwohl ich in den USA nun wirklich schon viel fotografiert habe hoffe ich auch diesmal wieder auf ein paar super Fotos und werde versuchen vor allem gute HDR Fotos zu machen. Einfach mal reingucken. Vielleicht lohnt es sich. Mein Vater wird mich die letzten 3 Wochen begleiten. Er fliegt direkt nach Albuquerque wo ich ihn dann am Flugplatz abholen werde. Schauen wir mal wie es für ihn ist mal so zu reisen wie ich es tue. Relaxed und planlos.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Flagstaff - Phoenix - Tucson - Kingman

Nach Flagstaff bin ich runter nach Tucson gefahren. Tucson ist die letzte grosse Stadt in Arizona vor der mexikanischen Grenze die ca 80km weiter südlich verläuft. Bereits hier sieht man recht viele Autos der Border Patrol. Jetzt bin ich in Kingman das nur noch ca 130 Meilen entfernt von Las Vegas liegt von wo ich am Sonntag Nacht bereits wieder zurückfliegen muss.

Hier in Kingman werde ich versuchen noch ein paar gute Aufnahmen von Eisenbahnen zu machen. Die Hauptlinie von Ost nach West führt direkt durch Kingman durch.

In Tucson war ich im zweitgrössten Airplane Museum der USA (wahrscheinlich der ganzen Welt). Die Fotos zeigen wie üblich das Gesehene besser als eine Beschreibung hier im Blog es tut.

Vom Museum aus gab es dann eine 2-stündige Besichtigung des riesigen Flugzeugparkplatzes auf dem im Moment über 4800 Flugzeuge stehen. Auch hier bitte vor allem die Fotos betrachten. Leider darf man den Bus nicht verlassen und deshalb gab es bei vielen der Fotos Spiegelungen verursacht durch die Fenster des Buses.

Die Flugzeuge stehen dort aus verschiedenen Gründen. Viele sind dort um technisch aufgerüstet zu werden. Die B1 Bomber beispielsweise werden von atomarer auf konventionelle Bewaffnung umgestellt wie im Salt Vertrag mit den Russen abgemacht.  Viele B52 Bomber werden aus demselben Grund abgewrackt . Nach der Abwrackung bleiben die Einzelteile 2 Wochen liegen damit die Russen das Ganze mit ihren Satelliten verifizieren können. Dasselbe geschieht natürlich gegenseitig.

Dann gibt es ganz viele Flugzeuge die hier einfach nur parkiert werden weil sie im Moment nicht gebraucht werden (die internationale Lage nicht mehr so angespannt ist wie im kalten Krieg). Dazu werden empfindlichen Teile wie Cockpit und Antrieb-Ein- sowie -Ausgang mit einem Material überzogen das sich wenn trocken in eine Art langlebigen weissen Plastikbelag verwandelt der sehr guten Schutz bietet. Zudem können in der heissen und trockenen Atmosphäre von Arizona die Flugzeuge so jahrelang stehen bleiben ohne zu rosten oder anderswie kaputt zu gehen.
 




Samstag, 23. Juli 2011

Kanab - Page - Flagstaff

Auf dem Weg von Kanab nach Flagstaff,  hab ich einen zusätzlichen Abstecher nach Page eingebaut. Page ist ein kleiner Ort in Arizona in dem der Staudamm liegt der den 'Lake Powell' aufstaut.

Der Lake Powell ist ein See mit einer Gesamtlänge von ca 300km. In ihn und aus ihm fließt der Colorado mit einer Gesamtlänge von 2.333 km. Der weiter unten liegende Grand Canyon wurde in Jahrmillionen vom Colorado River aus dem Felsen geschwemmt. Nach dem Grand Canyon folgt ein weiterer See, der  'Lake Mead',  der gestaut wird vom 'Hoover Damm' und der das Süsswasserreservoir von Las Vegas bildet.

24 Stunden später als geplant bin ich dann doch noch in Flagstaff eingetroffen. Morgen geht's voraussichtlich 120 Meilen zurück in Richtung Osten. Dort will ich den Nationalpark  'petrified forrest'  besuchen  http://www.nps.gov/pefo/index.htm . Dabei handelt es sich um versteinerte Wälder die vor millionen Jahren mal normale Wälder waren, nun aber durch die extrem lange Zeit versteinert sind und extreme Farbmuster zeigen. 
 
Danach geht's wieder in den Süden nach Tucson nahe der Mexikanischen Grenze wo ich endlich diesen Flugzeug Friedhof der US Army (Davis-Monthan Air Force Base) sehen werden.
http://www.pimaair.org/
 


 


Donnerstag, 21. Juli 2011

Moab - Kanab

Nach intensivem Befahren der verschiedenen Strecken in Canyonland Utah bin ich gestern in Kanab angekommen. Es gibt wieder verschiedene Fotos zu sehen, Bryce und Zion hab ich aber nicht nochmals gross fotografiert weil dort war ich schon bis zu 4 mal. Ich hab einen Foto Link angehängt zu den älteren Fotos.
Heute gehts weiter nach Flagstaff wo ich die Route 66 wieder treffe. Ich hab im Sinn nun doch mal nach Phenix zu fahren. Sind ca 300km südlich von Flagstaff. Ich hoffe sehr dass dort dieser grosse Flugzeugfriedhof offen für Besucher ist. Ich hab nun noch 1.5 Wochen Zeit. Hoffe es gibt die SBB noch wenn ich zurückkomme.....





 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier ein älterer Link zu Fotos von Bryce und Zion. Es hat noch mehr im Webalbum für die die's interessiert.




Freitag, 15. Juli 2011

Monument Valley -Canyon NP - Moab

Von Albuquerque fuhr ich zuerst zum '4-corners place'. Das ist die 4-Länder-Ecke an der sich die vier Staaten Utah, Arizona, New Mexico und Colorado treffen. Es ist eigentlich nur eine Landmarke mit einer Kennzeichnung auf dem Boden auf dem sich die Leute in allen möglichen und leider auch unmöglichen Posen (Handstand, zu dritt aufeinanderliegend usw) fotografieren lassen. Drumherum lauter Verkaufsstände in denen Indianer und solche die es gerne sein würden ihre Handarbeiten präsentieren.

Das ganze Gebiet hier ist im Sinne von Wiedergutmachung an die Indianer abgetreten worden. Die Gebiete laufen nun unter den Namen 'Utah and Ouray indian community' oder 'Navajo trival park' usw. In diesen Staaten gibt es wie in Las Vegas riesige Casinos die völlig unter indianischer Verwaltung laufen und auch das Geld (Millionen von Dollars) wird von den Indianern verwaltet. Nun sind es einfach nicht mehr die weißen die in ihren Nadelstreifenanzügen aus Limousinen aus- und einsteigen sondern die roten - für die einfachen Indianer hat sich wahrscheinlich nicht viel geändert. Ich weiss allerdings nicht allzuviel darüber und will mich deshalb auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Die Landschaft selber ist wie mehrfach erwähnt traumhaft. Auf dieser Reise hab ich die Plätze besucht die ich bis jetzt jeweils ausgelassen habe. Näheres zeigen dann wieder die Fotos. Im Moment bin ich in Moab. Der Ort hat sich seit ich vor drei Jahren zum ersten Mal hier war total verändert. Moab ist von einer kleinen Stadt mit einem guten Motel und einer Durchgangsstrasse zu einer Stadt mit vielen guten Motels geworden in der man ohne Navi schon fast aufgeschmissen ist. Oder meine Erinnerung ist irgendwie gestört.





Dienstag, 12. Juli 2011

Albuquerque - New Mexico and ahead

Nach einer Übernachtung in Carizozo (ist ca 150 Meilen nach Rosswell) fuhr ich dem Highway entlang der um die White Sand's Ebene rumführt auf der das USAF Rocket Test Center steht. In White Sands wurde die erste Atombombe getestet. Die Stelle heisst 'Triniti Test Site' - ist aber nicht öffentlich zugänglich obwohl die Radioaktivität dort nicht mehr gefährlich ist da es keine Plutonium Bombe war. Der Highway führte mich dann auf die Interstate und schliesslich nach Albuquerque, der Hauptstadt von New Mexico. Hier in New Mexico fängt die Gegend wieder an interessant zu sein. Ich habe immer noch drei Wochen Zeit und werde die wohl in den Staaten New Mexico, Utah, Colorado und Arizona verbringen.





Samstag, 9. Juli 2011

HotSprings - Oklahoma City - Amarillo - Rosswell 2011

Hot Springs war nicht wirklich der Hit. SPA-Fans (was heisst eigentlich SPA??) würden das wahrscheinlich anders sehen. Das heisse Wasser - irgendwo kommt ja der Name Hot Springs her - kommt mit über 140Grad?!? an die Oberfläche und wird dann in altehrwürdigen Badeanstalten in schönen alten Häusern auf 50 Grad runtergekühlt und dann in Dampfbädern, Saunen und sonstigen Schwitz- und andern Orgien genossen. Dazu gibt's Massagen und sonstiges SPA-Zeugs - alles Dinge um die ich normalerweise einen grossen Bogen mache. Ich hasse heiss - bin wohl als Kind mal in einen Vulkan gefallen.
Obwohl ich das sicher alles schon ein paar mal erwähnt habe ist der Osten von Amerika außer in Städten wie New York, Boston, Washington usw nicht wirklich interessant für jemanden aus Europa. Für jemanden aus Marokko sieht das sicher anders aus denn die sind ja nicht verwöhnt mit vielen Bäumen. Dafür haben sie viel Sand - ist doch auch was! Das erste Drittel der USA ist wie gesagt vor allem mit Wald bedeckt und außer ein paar Ausnahmen wie den Appalachen meist relativ flach. Danach kommt in der Mitte der noch flachere Teil, Topfeben eben...
Ich bin also nach einer Nacht in Hot Springs (Arkansas) weitergefahren in Richtung Oklahoma City. Etwas sollte ich noch erwähnen. In Hot Springs mitten im abendlichen TV Programm wurde die Sendung mit einer Emergency Meldung unterbrochen. Es gab eine thunderstorm warning für den Raum Hot Springs. Ich freute mich schon auf einen kleinen Tornado aber leider war alles nur heisse Luft im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hab mich aber dann an den Spruch erinnert dass man sich nichts wünschen soll denn der Wunsch könnte in Erfüllung gehen. Ein Tornado kann ja recht in's Auge gehen und einen Sattelschlepper oder was ähnliches möchte ich nun wirklich nicht in's Auge bekommen.
Es ging also weiter in Richtung Oklahoma City. Dort war nun wirklich absolut tote Hose. Ich habe gar nicht erst angehalten. Dafür weiss ich nun was ein panhandle ist. Keine Angst, ist nichts obszönes. Panhandle nennt man den Teil eines Staates der weit in einen andern Staat hineinreicht. Beispiele sind Texas und eben Oklahoma. In der Schweiz wäre wahrscheinlich Schaffhausen ein Panhandle. Nach Oklahoma überquerte ich die Staatsgrenze von Texas. Texas ist ebenfalls einfach nur flach. In Amarillo hab ich im Taco Bells ein mexican style Essen reingezogen und bin gleich weitergefahren. Übernachtet hab ich immer irgendwo dazwischen in einem Holidays Inn oder Best Western usw. Oh, etwas hab ich noch vergessen. Am 8. Juli ist ja zum allerletzten Mal ein Space Shuttle von Cape Caneveral gestartet. Ich war bevor ich nach Nashville fuhr nahe dran, einen Abstecher nach Florida zu machen um diesen letzten Start zu sehen. Leider sind solche Starts ja aber sehr wetterabhängig und es wäre doch ein Abstecher von ca 1500km gewesen. Nun hätte es doch geklappt denn das Wetter war toll. Was sollst. Dafür bin ich nun in Rosswell gewesen und hab ET besucht rsp versuchte es. Leider war er gerade in den Ferien (scheinbar ist er in der Schweiz unterwegs) und ich fuhr dann halt weiter... Rosswell sonst ist ebenfalls nicht wirklich interessant. Das Beste am Rosswell Besuch sind wohl die beiden T-Shirts die ich gekauft habe. Morgen geht's auf den Highway und dann wieder in Richtung Norden nach Albuquerque. Nun kommt wieder der interessante Teil der Reise. Obwohl ich noch keine 2 Wochen unterwegs bin hab ich schon wieder 2500 Meilen hinter mir was ca 4000km entspricht. Weiss gar nicht wie ich das gemacht habe. Gemerkt hab ich eigentlich nicht viel davon. 




Mittwoch, 29. Juni 2011

New York-Washington Nashville Memphis 2011

Nach meinem ersten Flug mit Air Berlin muss ich sagen dass die Airline so gut ist wie jede andere. Der Zwischenhalt in Düsseldorf war natürlich kein Plus aber bei dem super Preis kann man wirklich nicht's sagen. Die Flugzeuge sind Super und neu. Die innereuropäischen Stewardessen ebenfalls. Neu und super... Die tragen so kecke rote Samthandschuhe. Wenn Berlinerinnen so aussehen wie die Stewardessen dann Wow. Für die langen Strecken nehmen sie dann wohl eher die ein wenig reiferen Semester (ohne Handschuhe....). Aber alles super. In New angekommen gleich mit dem Sky Train zu National Rent a Car und dort hat ein Dodge Changer bereits auf mich gewartet. Super Karre. Schauen wir mal wie durstig er ist. Eine Gallone Benzin kostet hier an der Ostküste ca 3.8 Dollar. Ist ca 1 Dollar mehr als vor einem Jahr. Da aber der Dollar nur noch wenig über 80 Rappen ist spielt das keine Rolle. Viel billiger als bei uns ist es allemal.
In New York bin ich nur kurz zur Brooklyn Bridge gefahren und hab dort kurz die Skyline genossen. Danach fuhr ich alles der Küste nach (mit einer Überfahrt mit der Fähre nach Delaware) bis nach Washington. Es war wieder höllisch heiss aber das weisse Haus und die Abraham Lincoln Statue hab ich geschaft. Hab ja alles bereits einmal gesehen. Als nächstes war ich nochmal in Nashville. Eigentlich muss man in Nashville wohnen und sich auskennen um wirklich zu sehen was dort alles läuft. Als Tourist sieht man downtown Nashville was eigentlich nur aus 3 Querstrassen besteht mit einer Bar nach der andern - allerdings mit Live-Musik. Kurz vor meiner Weiterfahrt hab ich erfahren dass am selben Abend U2 ein riesen Konzern in Nashville gaben. (Teil ihrer 360" Tour). Ich hab einiges angestellt um noch ein Ticket zu bekommen. War aber leider nicht mehr möglich. Einzig direkt ganz vorne gab es noch welche für 380$ das Stück. Das Hotel hätte an diesem Abend aber dann auch noch 175$ gekostet weil alles ausgebucht war und soo verrückt bin ich auch nicht. Für diesen Betrag kauf ich mir lieber alle U2 Konzerte auf DVD mit Surround Sound und guten Sitzplatz zu Hause. Ja, man wird nicht jünger.
Am nächsten Tag dann ging's weiter nach Memphis wo ich nochmals am Hotel war wo Martin Luther King ermordet wurde. --> siehe Fotos. Und ich hab das Sun Studio gesehen wo Elvis und all die frühen Stars ihre ersten Platten aufgenommen haben.
Heute nun (3. Juli) kam ich in Hot Springs (Arkansas) an. Hier war ich noch nie. Gibt's tatsächlich auch. Schauen wir mal. Morgen ist wieder 4. Juli, Birthday der USA. Immer viel Feuerwerk. Dieses Jahr allerdings nicht weil es sehr heiss ist und grosse Brandgefahr besteht. Um Los Alamos rum haben sie ja ein grosses Problem da dort immer noch Zeugs vom Bau der ersten Atombombe liegt und das Feuer ist bereits sehr Nahe. Die Stadt wurde bereits teilweise evakuiert. Weiss nicht was im moment läuft.

London, Brüssel, Brügge, Gent, Luxembourg, Strassbourg

Wieder ist einige Zeit vergangen. Auf dem Weg zurück von Inchnadamph in Schottland übernachtete ich noch einmal, diesmal in Strathpeffer, ei...