In weiser Voraussicht hab ich den letzten Blog sprung in's kalte Wasser genannt. Das was alles passiert ist kann man ruhig so nennen, nur war das Wasser eher ziemlich warm als kalt. Bis zur Ankunft in Paris Charles De Gaulle war alles ok. Mir wurde bereits vorhergesagt, dass Charles De Gaulle (wie auch der ex Präsident) nicht den besten Ruf haben. Was ich dort an Leerlauf gefunden habe ist unglaublich. Nichts ist logisch angeschrieben oder aber ich bin dann der unlogistische Mensch weit und breit. Die Menschenmassen wurden hin und hergeschickt und man hatte irgendwie das Gefühl, dass man entweder nicht weiterkommt oder, dass man doch da schon mal war. Alles mit dem Druck im Nacken, den Anschluss nicht zu verpassen. Am Schluss hiess es dann sogar, dass man sich beeilen muss nur um am Gate zu merken, dass noch eine lange Schlange ansteht.
Der Flug nach Panama (etwas mehr als 10 Stunden) war angenehm. Ich war ganz vorne und hatte nur die Trennwand vor mir, konnte also auch meine Füsse hoch an die Wand stemmen wenn ich wollte.
Als wir dann zur Landung in Panama City bereit waren fing der zweite Teil des Krimis an. Es hat gedonnert und geblitzt und aus allen Rohren geregnet. Als es dann nach der Landung darum ging die Türe des Flugzeuges zu öffnen war da wohl nichts zu machen. Es regnete so stark, dass wir (wie uns dann gesagt wurde) die letzte Maschine waren, die noch landen durfte. Der Flugplatz war nun zu. Zum Glück gehöre ich nicht zu den Leuten die sofort aufspringen wenn es rausgeht, sondern schön sitzenbleiben bis es dann auch wirklich losgeht. Ich blieb also einfach sitzen und es dauerte noch fast eine Stunde bis die Türen geöffnet werden konnten. Scheinbar einmal weil sie den Gate oder das fahrbare Dingsbumbs des Gates wegen zu starken Böen nicht bewegen durften und zweitens, weil es so stark geregnet hat dass beim Öffnen der Flugzeugtüre zuviel Wasser reingekommen wäre und ev die Elektronik hätte beschädigen können.
Als wir dann im Flugplatz drin waren lief das Weitere wieder gut ab. Es ging relativ lange bis das Gepäck da war, aber es war da, am gleichen Tag, im gleichen Jahr!
Die Abfertigung am Zoll war problemlos und schnell und draussen wurde ich relativ schnell zu Alamo gefahren wo mein Mietauto, ein toller Toyota mit nur etwas über 4000km drauf stand. Alles hat perfekt geklappt. Ich machte mich also bereit zur Abfahrt und dann fing der Horror an. Ich steckte mein Navi ein und musste hören, dass es wegen dem falschen Kabel nicht aufgeladen werden kann. Ich schaue immer extrem darauf dass gerade solche Dinge nicht passieren sollten und doch ist es passiert. Das falsche Kabel. Kein Problem. Ich habe ja ein Handy. Handy an, Google Map ein, nada...... Aus irgend einem Grund bekam ich keine Karte zu sehen. Ich habe alles durchgecheckt mit den Einstellungen, auch das Roaming habe ich kurz wieder eingeschaltet. Nichts. Ich sasss also im Dunkeln in einem schönen bequemen Auto in einer fremden Stadt. Draussen immer noch heftiger Regen. Aber gemäss der Karte vom Autovermieter ist es ja kein Problem in die Stadt reinzufahren. Ist nur eine Strasse der man folgen kann. Von wegen. In welche Richtung. Ich war hoffnungslos verloren. Hatte keine Ahnung was wo war und nur um zum Beispiel auf die Gegenspur zu kommen wenn man merkt dass man in die falsche Richtung fährt ist im dunkeln und in einem andern Land nicht so einfach wie es tönt. Ich fuhr einfach, und fuhr, kehrte um, fuhr und irgendwann so nach 30 Minuten merkte ich dann das die Richtung ungefähr stimmt. Ich fuhr also weiter aber hatte keine Ahnung wo ich wirklich war. Ich hatte ja eine Hotelbuchung und wenn das Handy funktioniert hätte dann hätte mir der Button mit der Richtung sofort auf Google Map den richtigen Weg angezeigt. Irgend wann so nach mehr als 2 Stunden hab ich mir überlegt ob ich einfach im Auto schlafen soll und warten bis es draussen wieder hell wird. Dann hab ich plötzich so was wie ein Hotel gesehen und bin spontan dort zugefahren. Es war ein kleines billiges Hotel für 20 Dollar pro Nacht. Aber das ist mir, wie Myrta sagen würde, am Arsch vorbei gegangen. Ich hatte ein kleines Zimmer mit Aiercondition, einem Bett und etwas kaltem zum Trinken.
Im Hotel hatten sie dann auch Wifi und dank dem konnte ich zum ersten mal sehen wo ich überhaupt war. Und es tönt unglaublich, ich bin keine 400m entfernt von dem Hotel in dem ich eigentlich die erste Nacht gebucht habe. Ich konnte es selber fast nicht glauben. Auf jeden Fall hab ich aus Dankbarkeit sofort noch eine zweite Nacht angehängt in meinem billigen Retter-Hotel denn ich musste ja noch das mit dem Navi Kabel in Ordnung bringen und ich musste mir einen Handy Chip aus Panama besorgen (3 Dollar, eine Woche gültig, unbeschränkte Datenübermittlung!!)
Nun sitze ich zufrieden im Hotel und konnte alles erledigen. Nun kanns endlich morgen losgehen dem Panama Kanal entlang richtung Westen. Bilder hat's noch keine aber dafür hatte ich bis jetzt noch keine Nerven.
Auf jeden Fall, alles gut gegangen, nichts passiert, nicht im Gefängnis, Auto nicht gestohlen. Was will man mehr??
Montag, 5. Juni 2023
Samstag, 20. Mai 2023
Sprung in's kalte Wasser
Es ist schon wieder einige Zeit vergangen seit ich hier etwas geschrieben habe. Es hat sich viel ereignet. Gutes aber leider auch Schlimmes bei dem ich nicht weiss, wie ich damit fertig werden soll.
Ich hatte ja seit langem das Ziel, nach meiner Pensionierung ein paar Jahre auf Reise zu gehen. Ich wurde pensioniert aber hatte die Möglichkeit, noch zwei zusätzliche Jahre als externer Mitarbeiter
zu arbeiten um noch was zusätzlich zu verdienen. Zwischen der Pensionierung und der Neueinstellung gab es aber die Vorschrift, dass man 2 Monate aussetzen musste. Diese zwei Monate habe ich ja dann mit
der Reise nach Neuseeland überbrückt.
Dann ist aber was völlig unerwartetes passiert. Ich habe Myrta wieder gesehen. (Meine grosse Liebe mit der ich im Alter von 19 Jahren (sie 17) wunderschöne Jahre
verbringen durfte.) Sie war und ist die Liebe meines Lebens. Leider gingen wir dann auseinander und lebten über 30 Jahre ohne uns zu sehen (mit 2-3 kleinen Ausnahmen). Nun im Alter von über 60 Jahren haben wir uns wiedergefunden und durften nochmals eine schöne Zeit erleben. Leider ist sie aber dann gestorben was mir grausam eingefahren ist.
Nun, das Leben geht weiter.
Samstag, 29. Februar 2020
Stratford, Masterton, Wellington, Picton and the South Island
Ich muss mich entschuldigen dass dieser Blogeintrag mehr als einen Monat auf sich warten liess. Ich habe grossartig vielen Leuten die URL gegeben und ihnen gesagt, dass sie meine Reise hier verfolgen können. Aber ich habe mein Versprechen nicht gehalten und ausser 3 lausigen Einträgen nichts gemacht.
Aus diesem Grund werde ich nun hier in diesem Eintrag den ganzen Rest meiner Reise abhandeln. Im Gegensatz zu beispielsweise Indien oder China ist Neuseeland zwar ein traumhaft schönes Land, aber es gibt nicht wirklich viel interessantes zu schreiben. Und einfach jeden Tag einen Eintrag zu machen um zu schreiben dass ich um 10 Uhr aufgestanden, 200 km gefahren und dann im Ort XY wieder in einem Hotel eingecheckt habe wäre ja kaum wirklich lesenswert. Das heisst aber überhaupt nicht dass meine Neuseeland Reise auf irgend eine Art uninteressant oder langweilig war!!
In Neuseeland funktioniert alles perfekt, es gibt keine Probleme und das Reisen ist absolut unproblematisch. Dass man links fährt und ich damit kein Problem hatte hab ich schon früher erwähnt. Insgesamt bin ich fast 7000 km gefahren und habe die Nord- und die Südinsel ziemlich gründlich erkundigt.
Das Wetter in Neuseeland ist relativ unvorhersehbar und kann sich innerhalb von 100 km von strahlend schönem blauen Himmel mit 28 Grad in Regen, Wind und Temperaturen von 15 Grad ändern. Insgesamt hatte ich sicher ca zwei Wochen schlechtes Wetter mit recht kühlen Temperaturen die in der Nacht bis auf 3-4 Grad runtergingen. Dafür waren die andern 6 Wochen traumhaft schön.
Die südlichste Stadt die ich besucht habe war Invergargill.
Als ich von der Nord-Insel auf die Südinsel wechselte musste ich das Auto in Wellington abgeben um danach in Picton ein anderes zu bekommen. Dies alles hat tadellos geklappt.
Neuseeland ist ein sehr ruhiges friedliches Land. Die Leute sind überaus freundlich. Ich bin sicher ca 4 mal an verschiedenen Orten auf die Seite gefahren um die Karte zu studieren, kurz auszuruhen oder die Beine zu vertreten. Es ging jedesmal keine 5 Minuten und jemand stand neben mir und fragte ob alles ok sein oder ob ich Hilfe bräuchte. Im Gegensatz zu den USA wurde ich nicht 1 mal von der Polizei angehalten obwohl ich sagen muss, dass in den USA die Polizei immer sehr freundlich war. Man muss einfach wissen wie man sich benimmt, Hand an's Steuerrad und nicht wenn der Polizist neben einem steht das Handschuhfach öffnen. Das kann dann schnell in's Auge gehen.
In Neuseeland habe ich nur sehr wenige Polizisten gesehen, keinen einzigen Unfall, keine Besoffenen, keine Bettler oder sonstiges was auch immer Negatives. Man merkt, dass es den Leuten im Allgemeinen gut geht dort. Ich könnte mir gut vorstellen, mich dort nach ein paar Jahren Reisen niederzulassen.
Das Fernsehprogramm in Neuseeland ist sehr dürftig. Am Besten gewöhnt man es sich ab oder man ist dann darauf erpicht diese doofen Christlichen Sender reinzuziehen. Ich habe darüber geschrieben.
Die Natur ist meist grün, ein bisschen weiter oben dann braun und auf den höchsten Bergen beispielsweise dem Mt. Cook hat es das ganze Jahr Schnee.
Auf den grünen Wiesen grasen riesige Schafherden, teilweise sicher tausende von Tieren.
Was mich sehr beeindruckt hat waren die Wälder dort. Während bei uns Wälder normalerweise aus einem oder zwei Typen von Bäumen bestehen sind die Wälder dort bestückt mit sicher 20-30 verschiedenen Arten. Die Bilder werden einen Eindruck davon geben.
Das wars. Aktuell weiss ich nicht mehr zu erzählen. Dafür gibt es hier dann viele Bilder.
Dienstag, 7. Januar 2020
Whakatane to Stratford
Mehr als eine Woche ist vergangen seit ich das letzte Mal was geschrieben habe. Mein Tacho zeigt in der Zwischenzeit eine Strecke von über 1300km an die ich in den ersten zwei Wochen hier in Neuseeland gefahren bin.
Das Fahren hier ist anspruchsvoll da es praktisch keine Strecke gibt, auf der man mehr als 100 Meter geradeaus fahren kann. Alles ist sehr kurvig und die Strassen sind enger als in der Schweiz.
Die Gegend ist schön aber nicht unbedingt fotogen. Deshalb ist die Menge an Fotos die ich bis anhin gemacht habe auch nicht sehr gross. Ich bin halt schon verwöhnt von Ländern wie Indien oder dem Westen der USA wo es alle 50 Meter etwas gibt, das man fotografieren möchte. Ich denke aber, dass es auf der südlichen Insel mehr davon geben wird.
In den vergangenen Tagen bin ich einmal 2 Tage und einmal 3 Tage am gleichen Ort geblieben. Der Grund war das Wetter. Obwohl es hier Sommer ist gab es einen Kälteeinbruch mit viel Wind. Die Temperaturen waren teilweise unter 15 Grad und der Wind war ungefähr so wie bei uns die Bise. Kein Wetter um draussen zu sein. Zum Glück scheint das nun vorbei zu sein.
In diesen Tagen im Hotel hab ich viel TV geschaut obwohl das Angebot lokal sehr dürftig ist. Was mir sehr aufgefallen ist sind die vielen biblischen Sender in denen Typen die Leute von der Bibel zu überzeugen versuchen. Speziell ein Sender geht gezielt die Evolutionstheorie an. Die machen das recht gut und versuchen wissenschaftlich zu beweisen, dass alles von Gott erschaffen wurde. Allerdings klemmt da einiges. Sie behaupten, dass vor ca 4800 Jahren die Sintflut war und dass damals 8 Menschen auf der Welt waren was sie somit zu unseren Urvätern und -müttern macht. Da frage ich mich schon, wie aus 8 Menschen 7 Milliarden werden können. Schon mal was von Inzucht gehört? Sie behaupten nicht wie andere aus derselben Ecke dass beispielsweise die Dinosaurier nur Fake sind. Aber sie packen das alles in diese 4800 Jahre.
Sie haben gute Argumente gegen die Evolutionstheorie wo ja auch sehr vieles noch Spekulation ist. Aber die Idee, dass da irgendwo eine Intelligenz ist die uns alle vor 4800 Jahren erschaffen hat ist für mich so abstrakt, dass ich es nur glauben könnte, wenn Gott bei mir vorbeikommen würde und mir die Sache aus erster Hand erklären würde. Wieso macht er es uns so schwer? Er erschafft uns und gibt uns Intelligenz. Dann erwartet er, dass wir einfach an so was glauben sollen und weigert sich, nachprüfbare Fakten zu schaffen rsp uns auf den richtigen Weg zu bringen. Wieso kann er nicht einfach mal vorbeikommen und die Sache klar stellen. Dann wäre das ganze hin und her vorbei.
Morgen fahre ich voraussichtlich nach New Plymouth und dann alles der Küste nach runter nach Wellington, wo ich so ca um den 20ten rum mein Auto abgeben werde, um dann mit dem Schiff auf die Südinseln zu fahren. Dort in Picton bekomme ich dann ein anderes Auto, mit dem ich einen weiteren Monat auf der Südinsel rumkurven werde. Am 17. Feb bin ich dann zurück falls es dann Europa noch gibt. Trump tut ja alles, um einen höllischen Krieg anzuzetteln der ausufern könnte. Immerhin sind die Russen auf der Seite des Iran!
Dienstag, 31. Dezember 2019
Hamilton to Whakatane
Am 28. Dezember habe ich mich auf den Weg gemacht weg von Hamilton in Richtung Ost quer durch das Land an die Ostküste von Neuseeland. Als Ziel hab ich Whakatane gewählt, ein kleiner Ort, und damit ist schon alles gesagt was ich von Whakatane weiss.
Die Strecke die mir mein Navi angab war 191km. Bedingt durch die kurfigen Strassen hier rechnete ich mit einer Reisedauer von ca 4 Stunden. Ich lag ziemlich richtig damit.
In Neuseeland sind alle Strassen ausserorts mit Höchstgeschwindigkeit 100km angeschrieben. Allerdings kann man vielleicht jeweils ca 10% des Weges mit dieser Geschwindigkeit fahren. Im Gegensatz zu den meisten andern Ländern gibt man hier nur die Höchstgeschwindigkeit an und überlässt es dann den Fahrern, sich an die jeweiligen Strassenverhältnisse anzupassen. Keine Bevormundung, was ich eine gute Sache finde. Bis jetzt habe ich keinen Unfall gesehen.
Ich bin also am 28. Dezember hier in Whakatane angekommen und hatte bereits ein Hotel vorgebucht. Wie es sich herausstellte war es eine gute Wahl. Ein grosses altes im englischen Styl belassenes Hotel mitten im Ort mit einem Pub unten drin, Life-Musik, einer grossen einladenden Terrasse, eine Gemeinschaftsküche sowie zwei sehr sauberen Gemeinschafts-Bäder.
Eigentlich wollte ich zwei Tage hier bleiben und dann wieder weiter. Allerdings hab ich nicht an die Festtage gedacht. Ich hatte gerade noch Glück, dass ich rechtzeitig mein Zimmer um weitere zwei Nächte gebucht habe. Ansonsten wäre im Umkreis von 200km wohl nirgends mehr eine freie Unterkunft verfügbar gewesen.
Ich habe bereits ein paar kleine Drohnen-Flüge gemacht und auch ein paar Fotos geschossen. Die Umgebung erinnert oft an die CH ausser dass die Vielfalt an Bäumen hier die in der CH bei weitem übertrifft. Von Palmen über Tannen, riesigen alten Bäumen (ev Eichen??) usw ist hier alles vorhanden. Und wie gesagt, alles grün und viele Blumen. Und zwischendurch riesige blaue Bäume. Sowas habe ich sonst nur noch in Australien gesehen.
Heute ab 24:00 Uhr wird Neuseeland und die Schweiz nicht dieselbe Jahreszahl haben.
Freitag, 27. Dezember 2019
Neuseeland 2019
Nach dem letzten Ausflug durch Kambodscha, Laos und Vietnam bin ich nun zum zweiten Mal in Neuseeland gelandet. Mein erster Besuch hier ist 12 Jahre her. Damals war ich nur zwei Wochen im Land und habe deshalb auch nur einen kleinen Teil von Neuseeland sprich das Gebiet nördlich von Auckland gesehen.
Diesmal hab ich volle zwei Monate Zeit und hoffe so, einen grossen Teil des Landes besuchen zu können, vor allem auch die südliche Insel die viel weniger bewohnt und deshalb noch sehr ursprünglich ist.
Mein Flug ging am 23. Dezember abends von Zürich mit der Swiss nach Hongkong und nach einem 3-stündigen Aufenthalt dort weiter mit Cathay Pacific nach Auckland. Flugzeit insgesamt 22 Stunden. Zum Glück habe ich kein Problem überall zu schlafen, sonst wäre das eine Tortour gewesen. Zwar hat es im Flugzeug ein paar Babies gehabt (kleine 😅), aber die haben sich ziemlich gut benommen. Die Beinfreiheit bei Swiss war ein wenig enttäuschend, Cathay Pacific war da eindeutig besser, aber insgesamt war es ok. Emirates aber sind immer noch mein Favorit.
In Auckland angekommen ging es durch den Zoll. Ich musste durch einen speziellen Gang laufen. Dort drin standen zwei Polizistinnen mit je einem kleinen Hund. Die Hunde haben jeden Passagier der durch wollte kurz beschnüffelt. Aus einer Sendung im TV weiss ich, dass der Hund sich hinsetzt wenn er etwas erschnüffelt hat. Da ich aber ja ein seriöser Mensch bin war das bei mir nicht der Fall. Als Belohnung musst ich danach nicht mehr mit dem Gepäck durch die X-Ray Schlange und konnte direkt zum Ausgang laufen.
Gleich noch im Flughafen holte ich mein Auto bei einer sehr unfreundlichen Hertz Angestellten. Aber alles hat perfekt geklappt. In Neuseeland fährt man ja bekanntlich links was mir wie erwartet kein Problem bereitet da es nicht das erste Mal ist, dass ich in so einem Land Auto fahre. Was eher am Anfang ungewohnt ist ist die Tatsache, dass der Fahrer auf der rechten Seite des Autos sitzt und ich die ersten zwei Tage immer etwas zu sehr am linken Rand fu hr. Auch die Armaturen sind seitenverkehrt. Anstelle des Blinkers startete ich am ersten Tag dauernd die Scheibenwischer. In der Zwischenzeit hab ich das aber intus.
In Auckland hat es leider nicht geklappt mit meiner Hotel Reservation. Die war gecancelt und ich kann mich nicht erinnern, dass ich das getan habe, was allerdings absolut nichts heissen will!
Ich buchte dann halt ein anderes etwas teureres Hotel, dafür aber ein tolles. Generell ist es hier nicht unbedingt billig. 100.- NZD sind 65.- CHF. Aktuell bezahle ich hier im Hotel 75.- NZD was 48.- CHF pro Nacht entspricht.
Was ich am ersten Tag besorgen musste war eine Lesebrille und einen Adapter für den Strom-Anschluss. Meiner war für die ganze Welt gut ausser für Neuseeland. Aber schlussendlich hat alles gut geklappt.
Aktuell sitze ich in einem Hotel in Hamilton was ca 120 km südlich von Auckland liegt. Was ich nicht gewusst habe ist, dass ich mit meinem Auto nicht auf die Südinsel fahren kann. Ich muss es in Wellington zurückgeben und dann auf der andern Seite ein neues holen. Kein Problem aber eben, nicht gewusst.
Freitag, 24. Mai 2019
Ninh Binh und Halong Bay
Nachdem die Internet-Anbindung in den letzten Tagen nur über die Telefonleitung möglich war kommt nun halt die ganze Zusammenfassung der letzten 4 Tage in einem Stück. Glück und Pech für diejenigen, die sich nur für die Bilder interessieren. Die können nun gleich 4 Tage meiner "Poesie" überspringen, bekommen aber leider was die Bilder betrifft auch nicht wirklich was Gescheites. Das dunstige Wetter sowohl in 'Ninh Binh' wie auch in der 'Halong Bay' gab keine guten Fotos. Da konnte ich auch mit 'Adobe Lightroom' nicht viel retten.
Ich fuhr also am 20. Mai mit einem kleinen Bus in einer Gruppe von 7 Leuten die 2.5 Stunden nach 'Ninh Binh'. Der Name steht für eine Art Gemeinde 80 km südöstlich von 'Hanoi'. Ich denke dass es in Vietnam viele solcher Orte gibt, aber der hier ist nun mal touristisch 'erschlossen' und man hat fast keine andere Möglichkeit als dorthin zu gehen wenn man etwas in der Art sehen will - Natur, Reisfelder, Karsthügel. Möchte man etwas Ähnliches auf eigene Faust besuchen das touristisch nicht erschlossen ist, dann müsste man viel mehr Zeit und sehr viel Geduld mitbringen. Wenn man die touristischen Pfade benutzt ist alles ganz einfach. Ansonsten wird es extrem aufwendig, so wie wenn es irgendwie gesteuert würde. (Was ja wieder Sinn machen könnte und deshalb wohl nicht der Fall ist!).
Wir sind dann in 'Ninh Binh' 520 Stufen auf einen Hügel raufgekraxelt. Von dort oben hätten wir eine super Aussicht gehabt wenn das Wetter es zugelassen hätte. Stichwort dunstig! Unten an der Treppe stand ein Mexikaner mit einem Quadkopter und hat sich die Sache so angeschaut. Super Bilder, und
er hat sich das mit den 520 Stufen nicht angetan. Ja, nächstes Mal .....
Wir sind dann in kleine Boote gestiegen und wurden von Einheimischen durch Höhlensysteme gefahren in denen oben an den Decken Fledermäuse hingen. Dieser Ausflug war ganz ok zumal ich da was zum ersten Mal sah - die Leute rudern mit ihren Füssen! Auf dem Foto sieht man es. So haben sie eine optimale Körperstellung und es sah so aus als ob das Rudern ganz leicht ginge.
Am Schluss gab es dann noch einen Besuch an einem kleinen See der nur durch einen Tunnel erreichbar war. Früher musste man dafür Felsen erklimmen. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Das war es dann mal mit 'Ninh Binh'.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder los mit einem Bus, dieses Mal auf einen 3 Tage Ausflug in die 'Halong Bay'. Dort erwartete mich eine Art Fähre die den Zubringer zu einem der vielen Hotelschiffe machte. Dort hatte ich für zwei Nächte ein Zimmer mit Vollpension gebucht (Ist ja auch nicht anders möglich ausser man nimmt seine Fischerrute mit). Das Ganze war völlig io. Ausflüge am Tag mit Schwimmen, Kayaking usw und ansonsten mit vielem Nichtstun. Die Umgebung war toll und hätte super Fotos gegeben wenn..... Dafür war die Temperatur angenehme ca 26 Grad.
Nun bin ich wieder zurück in Hanoi - im gleichen Hotel wie zuvor. Ist alles Bestens hier, wieso soll ich wechseln. Ich habe noch drei volle Tage zur Verfügung. Den 27. Mai an dem ich Abends um 2030 Uhr abfliege nicht mitgerechnet.
Sonntag, 19. Mai 2019
Hanoi
Heute hab ich den ersten vollen Tag in 'Hanoi' verbracht. Um die Stadt ein wenig kennenzulernen kann man eine Bustour machen. Der Bus hat insgesamt 18 Stationen. Man kann dort aussteigen wo man will und sich umschauen. 30 Minuten später kommt dann der nächste Bus in dem man zur nächsten oder irgend einer anderen Station fahren kann. Dieses Prinzip von Busrundfahrten hab ich das erste mal in Washington gesehen und eigentlich ist das eine recht gute Idee.
Ich allerdings habe es, wie könnt es auch anders sein, auf die gediegenere Art durchgezogen. Ich habe mir für einen halben Tag ein Auto mit Fahrer gemietet und kam so genau an die Orte, die ich mir zuvor aufgeschrieben habe. Das Ganze ist zwar teurer als der Bus, einiges sogar - der Bus kostet fast nichts - aber dafür hatte ich Aircondition im Auto und alles war genau meinem Rhythmus angepasst.
Hanoi ist wirklich eine tolle Stadt. Ich habe mir immer vorgestellt dass 'Saigon' die tolle Stadt ist, und 'Hanoi' dagegen eine typisch kommunistische Stadt mit breiten leeren Strasse umsäumt von schrecklichen Plattenbauten. Das ist aber definitiv nicht so und scheinbar haben die schlimmen B-52 Bombenabwürfe im Vietnamkrieg die Stadt nicht so zerstört wie man es eigentlich gemäss den Bildern aus jener Zeit denken könnte.
Morgen um 08:00 Uhr geht es wie gesagt mit dem Bus nach 'Ninh Binh'. Von diesem Ausflug verspreche ich mir einiges. Die Fotos auf der Hochglanzbroschüre versprechen das zumindest.
Hue nach Hanoi
Gestern 18. Mai bin ich mit 'Vietjet' von 'Hue' kommend in 'Hanoi' angekommen (54$). Am Flugplatz hat bereits jemand von Hotel mit meinem Namensschild auf mich gewartet und mich in's Hotel gefahren. Zu den Preisen hier kann man sich das guten Gewissens leisten. Mein Hotel ist wieder absolut top mitten in der Altstadt von Hanoi gelegen. Eckhard, genau 100 Meter von dem See entfernt, den Du mir empfohlen hast zu Fuss zu umrunden was ich gestern auch getan habe trotz wieder extremer Hitze. Hier ist es komischerweise heisser als in Saigon obwohl es ca 1700 km nördlicher liegt.
Eben hab ich mir eine drei Tage/zwei Nächte Tour auf einem der Schiffe in der 'Ha Long Bay' reserviert. 'Ha Long Bay' ist ein Meeresabschnitt östlich von Hanoi in dem es tausende kleiner Inseln gibt die genauso aussehen wie die im immer wieder dafür herhaltenden James Bond Film (Da weiss aber jeder was gemeint ist!). Los geht es am 21. Mai. Am 24. Mai bin ich dann wieder zurück in 'Hanoi' und hab dann noch zwei weitere Tage bis zu meinem Flug via 'Bangkok' in die Schweiz.
Eben hab ich mir eine drei Tage/zwei Nächte Tour auf einem der Schiffe in der 'Ha Long Bay' reserviert. 'Ha Long Bay' ist ein Meeresabschnitt östlich von Hanoi in dem es tausende kleiner Inseln gibt die genauso aussehen wie die im immer wieder dafür herhaltenden James Bond Film (Da weiss aber jeder was gemeint ist!). Los geht es am 21. Mai. Am 24. Mai bin ich dann wieder zurück in 'Hanoi' und hab dann noch zwei weitere Tage bis zu meinem Flug via 'Bangkok' in die Schweiz.
Morgen werde ich voraussichtlich einen Tagesausflug nach 'Ninh Binh' machen. Ich habe das bereits mal erwähnt, der Ort mit den Reisfeldern inmitten der Karsthügeln. Die Fotos die man allgemein von solchen Orten sieht sind meist aus der Vogelperspektive gemacht und sehen spitze aus. Aus diesem Grund hab ich beschlossen mir einen 'Maverik Quadkopter' zu kaufen und den auf meine zukünftigen Reisen mitzunehmen. Man kann ihn klein zusammenfalten und er hat absolut überall Platz.
Die Bilder der Tempelanlagen sind noch von Hue, die Bilder von Hanoi kommen dann im nächsten Teil.
Donnerstag, 16. Mai 2019
Erster Tag Hue
Tag eins in Hue. Ich habe noch gestern Abend festgestellt, dass mein Hotel mitten im besten Quartier der Stadt liegt, obwohl ich eigentlich gar nicht gross danach gesucht habe.
Heute hab ich wie erwähnt einen Tagesausflug gebucht. Abgemacht waren 6 Personen, am Schluss waren es dann 9, aber der kleine Bus war top, alles war bestens. Ich hab heute einiges gesehen. Allerdings hat es meine Vermutung, dass ich nicht für solche Gruppenevents gemacht bin bestätigt. Es wurde einfach zu viel in diesen einen Tag gepackt. Alles war ok aber die Hälfte wäre auch gut gewesen. Ich sehe wenn ich alleine unterwegs bin vielleicht jeweils nur die Hälfte von dem, was solche Touristengruppen sehen, aber ich gehe davon aus, dass ich Länder die mir gefallen, und Vietnam gehört eindeutig dazu, sicher noch ein zweites oder drittes Mal besuchen werde. Immer vorausgesetzt dass es Länder sind, die es in Zukunft noch gibt. Bei Süd- und Nord-Korea bin ich mir da nicht so sicher. Und natürlich auch immer davon ausgehend, dass es mich selber dann auch noch gibt. 😂😂
Heute bin ich gnädig und lasse meine literarischen Ergüsse sein. Soll ja nicht langweilig werden.
Morgen bin ich noch den ganzen Tag hier und übermorgen fliege ich voraussichtlich wie erwähnt nach Hanoi.
Mittwoch, 15. Mai 2019
Von Da Nang nach Hue
Heute morgen bin ich, noch in 'Da Nang', um 7 Uhr mit einem Taxi losgefahren zur Talstation von 'Ba An'. Ba An ist ein grosses Projekt das man im weitesten Sinne mit Disneyland vergleichen könnte. 'Ba An' selber ist eine Hügelkette mit einer Höhe von fast 2000 Metern. Dort oben drauf haben die Vietnamesen ein sog. 'French Village' gebaut. Auf ein paar Hügeln drumherum wird noch fleissig an neuen Erweiterungen in Form von mittelalterlichen Burgen gebaut. Das 'French Village'
besteht aus Nachbauten von Häusern und Strassen, deren Originale man überall in Frankreich verstreut finden kann. Alles ist sehr sauber und professionell gemacht. Leider ist halt auch hier alles total kommerzialisiert und auf Verkauf und Business ausgelegt. Gut aussehen tut es aber trotzdem.
Um auf den Hügel zu kommen benutzt man eine von insgesamt 5 Seilbahnen. Die Fotos sagen da mehr.
Nach dem Besuch von 'Ba An' fuhr ich dann mit dem Taxi die 100 km bis in die sog. alte Königsstadt 'Hue' wo ich drei Tage Hotel gebucht habe. Morgen mach ich einen Tagesausflug mit einer kleinen Gruppe von 6 Leuten (ich bin das 5. Rad am Wagen!). Der Rest bleibt wie üblich offen.
Voraussichtlich werde ich am 17. Mai nach Hanoi fliegen und von dort die zwei Abstecher nach 'Ninh Binh' und in die 'Ha Long Bucht' machen. Für die beiden Orte habe ich noch 9 Tage Zeit. Am 27. Mai fliege ich dann zurück in die Schweiz um die nächste Reise zu planen. Oh ja, ein bisschen Arbeiten ist ja dann noch angesagt. 2 Tage pro Woche, ist doch recht human oder?
Oh, gestern Abend ist mein Iphone ausgestiegen. Das Laden der Batterie hat nicht mehr funktioniert und am Schluss blieb es dann einfach dunkel da kein Power mehr da war. Da ich diverse Zugriffe auf dem Laptop über den Fingerabdruck auf meinem Iphone autorisieren lasse war das dann doch recht mühsam. Mit so was befasst man sich leider erst, wenn es zu spät ist. Zum Glück bin ich aber in einem Land, wo die Leute Meister im Improvisieren und beim Nutzen von Workarounds sind. Ich habe sehr schnell ein kleines Geschäft gefunden das Handys repariert, und die konnten mir das Ding tatsächlich reparieren. Der Anschluss für das Power Kabel, ich weiss den Namen dieses proprietären Apple Anschlusses nicht mehr, war defekt. Sie haben ihn sauber durch einen neuen ersetzt und alles funktioniert wieder tadellos.
Dienstag, 14. Mai 2019
Von Nha Trang über Da Nang und Hoi An nach Hue
Gestern Abend kam ich nach einem 45-minütigen Flug mit 'Vietjet' von 'Nha Trang' kommend in 'Da Nang' an. Das Hotel ist wieder toll und sehr günstig. Gleich bei der Ankunft hab ich mich darüber informieren lassen, wie ich am einfachsten nach 'Hoi An' komme, eine kleine Stadt ca 25 km südlich von 'Da Nang' mit einer fast vollständig erhaltener Altstadt. Ich hab auch gleich gefragt, wie ich am besten den Touristen-Strömen ausweichen kann. Der Tip den sie mir gaben war dann Gold wert. Morgens so früh wie möglich gehen. Die Touristenbusse kommen erst so ab 10am da sich die Touris ja zuerst für ihre Selfies-Schlachten stärken müssen und somit vor 10am alle beim Morgenessen sind.
Ich hab ein Taxi genommen und bin heute Morgen um 7am losgefahren. Um 0745am war ich bereits in der Altstadt von 'Hoi An' und hatte sie für ca 90 Minuten für mich alleine. Die Touristenshops waren alle noch geschlossen und ich konnte friedlich durch die Altstadt schlendern und Fotos machen. Wie vorausgesagt war damit ab 10am Schluss. So wie wenn man irgendwo eine Büchse aufgemacht hätte vielen die Touris von allen Seiten in die Altstadt ein. Teilweise in langen Kolonnen von Fahrrad-Rischkas, auf der ersten Rischka immer der Reiseführer, der mit Mikrofon und Lautsprecher wohl die Geschichte der Altstadt rausschrie. Ich habe mich sofort aus dem Staub gemacht und mit dem Taxi die Stadt verlassen.
Wir sind dann noch etwa ausserhalb der Stadt auf die sog. 'Coconut Insel' gefahren. Es sind eigentlich keine Insel sondern es ist so wie die 'Everglades' ein Gebiet, das aus Wasser und zwischendurch schwimmenden Inseln aus Schilf und Bambus usw besteht. Zwischen diesen Inseln gibt es Durchgänge durch die man mit den dort gebräuchlichen runden Nussschalen durchfahren kann, angetrieben durch einen dort wohnhaften Vietnamesen, der natürlich im Gegensatz zu mir froh über möglichst viele Touristen ist. Ob er das auch in ein paar Jahren noch ist, wenn dann die ganze Gegend verunstaltet ist, ist aber fraglich. Ich habe aber trotzdem so eine Gondel gemietet und bin ca 45 Minuten rumgegondelt worden. Der Ruderer hat allerdings absolut nicht verstanden warum ich immer dorthin wollte wo alle andern nicht hingingen. Die Chinesen und Koreaner machen da überall Party wo sie hinkommen und die Einheimischen denken natürlich dass alle Ausländer so bescheuert sind.
Mit meinem Taxichauffeur war ich während der ganzen Zeit im Gespräch obwohl er praktisch nicht englisch spricht oder es versteht. Dank moderner Technik war es aber trotzdem möglich. Ich sagte meinen Satz auf Deutsch in das Iphone Mikrofon und bekam sofort schriftlich die vietnamesische Übersetzung, die ich ihm dann zeigte. Er machte dasselbe mit seinem Handy, einfach in der umgekehrten Richtung. In ein bis zwei Jahren wird diesen Technik wahrscheinlich so ausgefeilt sein, dass man dann wirklich so wie im Raumschiff Enterprise einen Universal-Übersetzer hat.
Morgen früh um 7am werde ich mit demselben Taxifahrer nach 'Ba Na' fahren und danach in das 100 km nördlich gelegene 'Hue', wo ich dann meinen nächsten Aufenthalt habe. 'Da Nang' und 'Hue' sind neben ihrer geschichtlichen Bedeutung wichtige Stützpunkte der Amerikaner gewesen im Vietnamkrieg. Ich kann mich erinnern dass der Name 'Da Nang'' oft in den Nachrichten gefallen ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%90%C3%A0_N%E1%BA%B5ng
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Hu%E1%BA%BF
Am Nachmittag war ich noch in einem 3D Museum. Das war nun wirklich wieder mal etwas wo mir ein Wow rausgerutscht ist. Riesige Wände mit tollen gemalten Bilder und dazwischen immer wieder völlig überraschende 3D Effekte wo man zuerst überhaupt nicht versteht, wie die das gemacht haben.
Hier wäre es gut gewesen, wenn ich mit jemandem zusammen das Museum besucht hätte weil die Effekte kommen am besten zur Geltung, wenn eine Person sich in das Bild reinstellt. Auf dem Foto mit dem riesen Orang Utah ist ein kleiner Junge auf die Hand des Affen gelaufen und dort sieht man es ein wenig. Aber ich konnte mir ja nicht für den Nachmittag kurz mal eine Frau mieten, ja, ich meine, wenn schon denn schon.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%90%C3%A0_N%E1%BA%B5ng
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Hu%E1%BA%BF
Am Nachmittag war ich noch in einem 3D Museum. Das war nun wirklich wieder mal etwas wo mir ein Wow rausgerutscht ist. Riesige Wände mit tollen gemalten Bilder und dazwischen immer wieder völlig überraschende 3D Effekte wo man zuerst überhaupt nicht versteht, wie die das gemacht haben.
Hier wäre es gut gewesen, wenn ich mit jemandem zusammen das Museum besucht hätte weil die Effekte kommen am besten zur Geltung, wenn eine Person sich in das Bild reinstellt. Auf dem Foto mit dem riesen Orang Utah ist ein kleiner Junge auf die Hand des Affen gelaufen und dort sieht man es ein wenig. Aber ich konnte mir ja nicht für den Nachmittag kurz mal eine Frau mieten, ja, ich meine, wenn schon denn schon.
Sonntag, 12. Mai 2019
Von Mui Ne nach Nha Tran
Gestern Abend bin ich mit dem Bus von 'Mui Ne' kommend in 'Nha Trang' angekommen. Die Fotos mit den Skulpturen aus Sand und die schöne noch nicht modern verunstaltete Tempelanlage sind beide in 'Mui Ne' aufgenommen. Die Skulpturen sind von Künstlern aus der ganzen Welt erstellt worden. Ich weiss nicht genau mit was der Sand vermischt wurde so dass er nun hart wie der Sandstein ist, der an vielen unserer alten Gebäude verwendet wurde. Auf jeden Fall eindrückliche Arbeiten.
http://vietsandart.com/en/
Dann hab ich per Zufall noch eine grosse Wein-Kellerei oder wie immer das heisst gefunden. Ein steinreicher Vietnamese der wahrscheinlich als einziger Vietnamese auf Wein und nicht auf Bier steht hat im 'Nappa Valley' Land gekauft und baut dort im grossen Stil Wein an. Sobald der Wein in der Flasche ist lässt er ihn nach Vietnam verschiffen und hier in einem riesen Gebäude das wie eine Burg aussieht lagern. Ich war drin. Man geht die Treppe runter und ganz plötzlich sinkt die Temperatur um sicher 15 Grad und man steht in einem vom vielen grossen gemauerten Keller voll von Weinfässern und langen Gestellen mit Weinflaschen. Ist eindrücklich, auch wenn ich nun absolut nichts am Hut habe mit Wein.
http://vietsandart.com/en/
Dann hab ich per Zufall noch eine grosse Wein-Kellerei oder wie immer das heisst gefunden. Ein steinreicher Vietnamese der wahrscheinlich als einziger Vietnamese auf Wein und nicht auf Bier steht hat im 'Nappa Valley' Land gekauft und baut dort im grossen Stil Wein an. Sobald der Wein in der Flasche ist lässt er ihn nach Vietnam verschiffen und hier in einem riesen Gebäude das wie eine Burg aussieht lagern. Ich war drin. Man geht die Treppe runter und ganz plötzlich sinkt die Temperatur um sicher 15 Grad und man steht in einem vom vielen grossen gemauerten Keller voll von Weinfässern und langen Gestellen mit Weinflaschen. Ist eindrücklich, auch wenn ich nun absolut nichts am Hut habe mit Wein.
'Nha Trang' ist im Gegensatz zu 'Mui Ne' eine grosse Stadt. Allerdings hab ich heute gerade etwas die Nase voll von dem Theater überall. Die Chinesen gehen mir wirklich langsam auf den Sack. Die sind wie Ameisen. Ich wollte heute eine Tempelanlage besuchen aber bevor ich überhaupt da war sah ich schon viele Busse stehen und die Anlage war im wörtlichen Sinne total belagert von Chinesen die überall ihre Scheiss-Selfies machten. Ich bin erst gar nicht in die Tempelanlage reingegangen. Ich wollte dann einen scheinbar schönen Platz am Meer mit super Aussicht besuchen. Ich sage extra wollte weil dort war genau dasselbe. Alles voller Chinesen und dann wollte man dort tatsächlich, dass ich ein Ticket kaufe um mir das Ganze anzuschauen. Ich habe dankend abgelehnt und bin mit dem Taxi zurück in's Hotel. Für jeden Scheiss-Stein wollen die abkassieren. Ist das die Zukunft?
Ich muss bevor ich nächstes Mal verreise unbedingt an diese zwei Dinge denken:
1. Schauen dass in dieser Zeit in China nicht Ferien sind.
2. Prüfen, dass die Temperaturen erträglich sind. (Aktuell ist es allerdings in Ordnung. Ist nur noch so ca 28 Grad und das ist ok.)
Ich bin gerade am Schauen, ob noch niemand auf die Idee gekommen ist eine Webseite zu machen unter dem Motto 'Die schönsten Platze in xxxxx wo man sicher ist, dass sie nicht Touristen-verseucht sind' oder wenigstens einen Hinweis, in welcher Zeit des Jahres man am wenigsten dieser Spezies antrifft.
Morgen geht es per Flug nach 'Da Nang'. Eine Stunde Flugzeit, kostet 40$ ! 25 km unterhalb von 'Da Nang' ist 'Hoi An' und ein wenig weiter nördlich 'Hue'.
Donnerstag, 9. Mai 2019
Von Saigon nach Mui Ne
Nach fast drei Tagen in Saigon bin ich heute morgen um 10 Uhr mit einem sog. Sleeper Bus zu meiner ersten
nördlicheren Stadt in Vietnam gefahren. Es ist eigentlich keine Stadt sondern ein ca 15 km langer Ort der
sich der Küste entlangzieht. Hier habe ich eine einfach Unterkunft gefunden. Alles 'notwendige' ist
da wie Aircondition, Wlan, Bett, Badezimmer - und das alles für 15$ pro Tag. Ich werde morgen den ganzen
Tag hier sein und mir wohl wieder ein Motorrad mieten. Übermorgen geht es dann weiter nach 'Nha Trang'. Das
ist eine ca 8 stündige Busfahrt was aber mit einem 'Sleeper Bus' kein Problem ist.
Ich hoffe nur, dass dieser Chauffeur dann etwas sparsamer mit der Hupe umgeht. Das andauernde Gehupe ist mir ganz schön auf die Nerven gegangen denn die Hupe war enorm laut. Ich konnte nicht sehr viel schlafen. Den Vietnamesen hat das scheinbar gar keinen Eindruck gemacht. Die haben alle gepennt, es konnte noch so ein Krach sein.
In Saigon war ich übrigens noch wie geplant im 'Ho-Chi_Minh Museum' was sicher interessant gewesen wäre, wenn ich was verstanden hätte. Sehr viele Fotos mit der ganzen Geschichte von Ho, leider alles nur auf vietnamesisch.
Danach habe ich das 'Museum für 'traditionelle vietnamesische/chinesische Medizin' besucht. Von dort sind auch all die Foto. Sonst gibt es nichts neues. Bis bald.
Dienstag, 7. Mai 2019
Ho-Chi-Minh-City rsp Saigon
Gestern bin ich nach einem einstündigen Flug in 'Ho-Chi-Minh-City', ich werde in Zukunft einfachheitshalber 'Saigon' sagen da dieser Name scheinbar noch mehrheitlich verwendet wird, eingetroffen. Am Flugplatz bin ich bereits erwartet worden und man brachte mich mit einem Taxi zu der Unterkunft in der ich nun für 3 Nächte gebucht habe. Es ist kein Hotel im eigentlichen Sinne sondern eine kleine Wohnung auch 'Flat' genannt mit einer Küche, Wohnecke und Badezimmer im Parterre und einem grossen Doppelbett im ersten Stock in den man über eine kleine Treppe kommt. Alles relativ neu und wirklich erstaunlich gut für einen Preis von 30$ pro Nacht.
Ich habe mir gleich ein Motorrad für zwei Tage gemietet mit dem ich unabhängig bin und problemlos und schnell überall hin komme. Dank einer SIM-Data Karte von hier hab ich immer mein IPhone dabei. Mit Google Maps finde ich jeden Ort in der Stadt schnell und problemlos. Dank Kopfhörern kann ich einfach losfahren und bekomme von Google Maps gesprochene Anweisungen wie genau ich fahren muss.
Was am Anfang noch etwas speziell war ist die extreme Anzahl von Motorrädern rsp Motorrollern die da unterwegs ist. Man ist dauern in einem Knäuel von sicher ca 30 solcher Fortbewegungsmitteln eingekesselt und muss höllisch aufpassen, mit niemandem zu kollidieren. Es geht allerdings schon recht gut und ich habe bis jetzt noch keinen einzigen Unfall gesehen da alle relativ gemächlich fahren. Irgendwie funktioniert es obwohl es auf der Strasse verglichen mit der Schweiz das pure Chaos ist.
Heute war ich bereits bei der Saigon Variante der 'Notre Dame', dem 'Saigon Post Office', dem 'Ben Thanh Market' und dem 'War Remnants Museum'. Morgen geht es dann noch zum 'Ho-Chi-Minh Museum' und zum 'Independende Palace'. Das ist der Ort den man aus den Nachrichten kennt. Vom Dach haben die Amerikaner die letzten Soldaten und den Botschafter vom Saigon evakuiert während unten ein Panzer des Vietcong das Eingangstor niedergewalzt hat und damit das Ende des amerikanischen Vietnam-Horrors einläutete. Was ich ebenfalls noch sehen will ist das 'Museum der traditionellen chinesischen Medizin'.
Heute hat es das erste mal so richtig geregnet und das wie aus Kübeln. Ich bin gerade zu Fuss unterwegs gewesen und habe einen grosse Schirm von der Unterkunft mitbekommen. Trotzdem war ich am Schluss klatschnass. Es war aber richtig angenehm da die Temperatur sofort um sicher fast 10 Grad runtergegangen ist und der Regen war angenehm warm. Alle Leute haben sich irgendwo untergestellt und der Verkehr kam für eine bestimmte Zeit fast zum Erliegen. Ich war einer der wenigen Leute die trotz Regen rumgelaufen sind.
Morgen werde ich mir einen Plan zusammenstellen, wie ich die Zeit in Vietnam verbringen werde. Am 27. Mai fliege ich von 'Hanoi' aus nach Hause (um dort die nächste Reise zu planen 😇) und möchte hier vorher noch einiges sehen.
Es geht nun darum wie ich das am Besten bewerkstellige. Ich könnte mir für die Strecken entweder Zugbillete kaufen und jeweils mit dem Zug von einem Ort zum nächsten fahren oder ich mache das Ganze mit dem Bus. Es sind doch ca 1700 km rauf bis nach Hanoi und ich weiss noch nicht wie die Strassen auf dem Lande sind.
Was ich mir bis jetzt auf die Schnelle zusammengestellt habe ist folgende Route.
Von 'Saigon' nach 'Pahn Thiet', scheinbar ein traumhafter Strand mit schneeweissem Sand, weissen Sanddünen und traumhaftem grünblauen Wasser. Dann weiter nach 'Hoi An', einer Stadt die praktisch noch so sein soll wie sie vor 100 Jahren schon war. Bin gespannt, wieviel davon stimmt. Dann weiter über 'Da Nang' nach 'Hue' das nur wenig unterhalb des 17. Breitengrades liegt, der Grenz- rsp Demarkationslinie zwischen Nord- und Südvietnam war vor der Wiedervereinigung.
Dann 'Ninh Binh' das umgeben ist von grossen Reisfeldern und Karsthügeln so wie man sie auch in Guillin/China sehen kann. Am Schluss dann die 'Ha Long Bucht' die das Highlight von Vietnam sein soll und wo ich unbedingt ca 3 Tage bleiben will. Am Schluss dann geht es von dort nach Hanoi.
Übrigens, der Schuhputzer auf einem der Fotos ist mir furchtbar auf die Nerven gegangen. Ich bin ihm sicher 3 mal über den Weg gelaufen und jedesmal wollte er mir unbedingt die Schuhe putzen. Zieh in Asian nie normale Schuhe an sondern irgend welche Plastik Schlarpen, dann hast Du das Problem nicht. Er hat kein nein akzeptiert und penetrant immer wieder gefragt. Schlussendlich wurde es mir zu blöd und ich habe ihm eine Note gegeben von der ich dachte es seien umgerechnet 1$. Ich wollte nichts dafür sondern einfach nur dass er verschwindet. Er hat mir dann irgendwie erklärt, dass er doch nicht 10$ von mir annehmen könne ohne was dafür zu tun. (Da hab ich dann gemerkt dass ich ihm etwas mehr als beabsichtigt gegeben habe da es mein erster Tag in Vietnam war und ich das Geld noch nicht kannte). Ich gabe ihm dann schlussendlich meine Schuhe, ich hatte gar keine andere Wahl. Zum Warten setzte ich mich vor einem Restaurant an einen Tisch um etwas zu trinken was aber nie kam da der Kellner zu beschäftigt war mit seinem Handy. Dafür kamen meine Schuhe nach ca 10 Minuten zurück, wirklich absolut top geputzt und was verrückt war, er hat mir auch gleich die abgelatschten Sohlen professionell ersetzt. Die Schuhe sind nun wie neu. Ein Erlebnis dass es wahrscheinlich nur hier geben kann. 10 Minuten später hat mich ein anderer Schuhputzer angesprochen und gefragt, ob er mir meine eben neu gemachten und strahlend sauberen Schuhe putzen dürfe......
Übrigens, der Schuhputzer auf einem der Fotos ist mir furchtbar auf die Nerven gegangen. Ich bin ihm sicher 3 mal über den Weg gelaufen und jedesmal wollte er mir unbedingt die Schuhe putzen. Zieh in Asian nie normale Schuhe an sondern irgend welche Plastik Schlarpen, dann hast Du das Problem nicht. Er hat kein nein akzeptiert und penetrant immer wieder gefragt. Schlussendlich wurde es mir zu blöd und ich habe ihm eine Note gegeben von der ich dachte es seien umgerechnet 1$. Ich wollte nichts dafür sondern einfach nur dass er verschwindet. Er hat mir dann irgendwie erklärt, dass er doch nicht 10$ von mir annehmen könne ohne was dafür zu tun. (Da hab ich dann gemerkt dass ich ihm etwas mehr als beabsichtigt gegeben habe da es mein erster Tag in Vietnam war und ich das Geld noch nicht kannte). Ich gabe ihm dann schlussendlich meine Schuhe, ich hatte gar keine andere Wahl. Zum Warten setzte ich mich vor einem Restaurant an einen Tisch um etwas zu trinken was aber nie kam da der Kellner zu beschäftigt war mit seinem Handy. Dafür kamen meine Schuhe nach ca 10 Minuten zurück, wirklich absolut top geputzt und was verrückt war, er hat mir auch gleich die abgelatschten Sohlen professionell ersetzt. Die Schuhe sind nun wie neu. Ein Erlebnis dass es wahrscheinlich nur hier geben kann. 10 Minuten später hat mich ein anderer Schuhputzer angesprochen und gefragt, ob er mir meine eben neu gemachten und strahlend sauberen Schuhe putzen dürfe......
Abonnieren
Posts (Atom)
Ungarn Rundfahrt August 2026
Aktuell sind wir bereits am 3. August 2026 und bis jetzt hab ich ausser den Fotos meines Ungarn Trips vom August noch nichts geschrieben. Nu...
-
Am 18. Juni ging es weiter, nachdem ich mein Auto zurückgegeben hatte. Der Zug mit Liegewagen verliess Bukarest um 16:00 Uhr. Ich hatte ein ...
-
Am 15. Mai ging es dann weiter rauf von Trondheim nach Bodø. Einen kleinen Teil der Strecke – die ersten knapp zwei Stunden – musste man mit...
-
Am 23. Mai entschied ich mich schlussendlich, wieder in Richtung Heimat zu fahren – mit möglichen Zwischenstopps in Kopenhagen, Hamburg und ...











