Donnerstag, 28. Juni 2007

Venezuela - Isla Margarita 3

Heute morgen ging's auf einen Tagesausflug zu der kleinen vorgelagerten Insel 'Los Frailes'. Als ich am Hafen das klobige grosse Holzboot sah dachte ich an eine gemütliche Tuktuk-Fahrt. Als ich aber die drei 75PS Motoren sah und vor allem als wir losfuhren merkte ich dass da nichts mit tuktuk war. Das Boot hatte einen Höllen-Speed drauf und war so gebaut dass trotz extremer Gischt auf beiden Seiten kein Spritzer in's Boot schwappte. Wir waren ein paar Leute die schwimmen gingen und eine Gruppe Taucher. Eindrücklich waren wieder die vielen hundert Pelikane und Fregattvögel. Vor allem die Pelikane waren atemberaubend. Sie flogen in einem Affenzahn ein paar wenige Zentimeter über die Wasseroberfläche berührten diese aber nie. Flugkunst vom Höchsten. Wenn man im Wasser schwamm dann zischten sie manchmal nur einen Meter neben einem über die Wasseroberfläche. Eigentlich waren wir zum schnorcheln hier aber ich schaute die meiste Zeit in den Himmel womit klargestellt ist wo meine Interessen liegen. Dann waren da noch Fische die wohl gewöhnt waren dass sie dort gefüttert werden. Ich hab noch nie Fische gesehen die Hühnchen fressen, die dort taten es. Man musste nur einen abgenagten Hühnchenknochen in's Wasser halten und innerhalb von zwei Sekunden waren viele dutzende Fische dort und das Wasser sprudelte richtig. Zum Glück konnten die Fische genau einen Hühnerknochen von einer Hand unterscheiden. Es waren zwar Fische ohne Zähne aber wenn plötzlich dutzende an einem rumknabbern ist das sicher nicht sehr angenehm. Ich hatte meine Kamera sicherheitshalber (Wasser) nicht dabei. Da ich schlussendlich nachträglich auch keine Fotos mehr gemacht habe hier dafür ein paar aus dem Flugzeug nach dem Start in 'Costarica' in Richtung 'El Salvador' und 'USA'. Ringsherum hatte es Gewitter mit extrem hohen Wolken. Hat heiss ausgesehen.


Flug nach USA

Dienstag, 26. Juni 2007

Venezuela - Isla Margarita 2

Heute 26. Juni hab ich eine super Bleibe gefunden. 'Villa del Sol', pro Zimmer 30$. Die Zimmer sind aber riesig, super Badezimmer, Safe im Zimmer, TV mit 200 Kanälen, Aircondition, Wireless-Lan mit 10Mb Highspeed Anschluss (funktioniert auf dem ganzen Gelände). Mitten drin ein grosser Swimmingpool, überall Kühlschränke mit super billigen Getränken drin. Küche mit allen Utensilien. Zwei grosse Autos die man für bis zu einer Stunde gratis benutzen kann. Wenn man sie länger will dann kann man sie mieten.

Sind grosse 8-Personen Geländewagen und 12 Stunden kosten 50$ alles inklusive. Jedes Zimmer hat eigenen DVD Player und es hat eine riesige DVD Sammlung die man gratis benutzen kann. Dazu gratis Fahrräder und zwei Mopeds. Waschmaschinen und Trockner sind ebenfalls vorhanden. Hatte ich schon gesagt dass alles für 30$ zu haben ist!! Fotos kommen noch. Im Moment stimmt wieder alles. Oh, am Beach gibt es ein eigenes kleines Restaurant wo die Gäste der 'Villa' fast gratis essen und trinken können.

Der Typ, ein Kanadier, dem dies alles gehört macht das als Hobby, er hat scheinbar in Kanada ein grosses Unternehmen und Geld ist kein Problem für ihn. Nur so ist das hier möglich denn verdienen kann er hier nichts. Ah, es hat 7 Zimmer und 7 Angestellt. Jedes Zimmer hat seinen eigenen Butler!!!! Und einen Beamer mit grosser Leinwand hat es auch noch. Am nächsten Tag hab ich dann gesehen dass neben den andern Fahnen auf dem Dach des Gebäudes die Schweizerfahne weht. Offensichtlich bekommt jede anwesende Nation ihre Fahne auf's Dach so dass man schon von weitem sehen kann mit wem man es zu tun haben wird.


 

Montag, 25. Juni 2007

Venezuela - Isla Margarita

Ich sitze in einer Internet-Beiz und vor mir in 30 Meter Entfernung plätschert das Karibische Meer vor sich her. Ich bin auf der 'Isla Margarita', ca 400 km von Caracas entfernt in der 'caribbean sea'. Eigentlich wollte ich 2-3 Tage später hier sein aber Venezuela sprich der Verkehr hat mich geschafft. Ich habe das Auto einen Tag früher zurückgebracht und Caracas fluchtartig verlassen. So ein Verkehrschaos hab ich noch nirgends erlebt. Am Sonntag Morgen um 09:00 Uhr war bereits alles verstopft. Aber bei diesen Benzinpreisen ist natürlich jedermann unterwegs. 25 Liter Benzin kosten 2100 Bolivares was ziemlich genau EIN Dollar ist. Ich wiederhole, 25 Liter Benzin = 1 Dollar!!! Somit ist Venezuela das einzige Land in der Welt in dem Wasser teurer ist als Benzin!! Hier auf der Insel fahren wie auf Cuba viele alte Ami-Schlitten umher, die meisten figurieren als Taxi's. Ich fragte einen der Fahrer ob das Auto nicht enorm viel Benzin schlucke. Er meinte, no, solo poco. Der hatte keine Ahnung, aber eben, bei diesen Preisen ist es unwichtig.

Die Reise an den Orinoco war insgesamt ok aber das Land ist im Norden topfeben und somit nicht sehr abwechslungsreich. Erst weiter unten wird es richtig interessant, aber dort kommt man mit dem Auto nicht hin weil es keine Strassen gibt. Das geht nur mit Flugzeug und Boot. War trotzdem interessant obwohl mir die Landschaft von Ecuador besser gefallen hat. Einige der Fotos von der Reise nach 'Ciudad Bolivar' sind im ersten Teil des Venezuela Blog's. Unglaublich viele Pelikane hat es hier die in riesigen Schwärmen den Himmel unsicher machen. An einem Ort hab ich sicher 200 dieser rosa Vögel (Miami Vice) gesehen deren Namen mir im Moment nicht einfallen. Werde das korrigieren sobald ich's wieder weiss. (Flamengos heissen die Dinger). Ich werde nun voraussichtlich bis am nächsten Sonntag morgen den 1. Juli hier sein und dann zurück nach Caracas fliegen und 3 Stunden später bin ich auf dem Weg nach San Francisco, allerdings mit 24 Stunden Aufenthalt in 'San Jose' (Costa Rica) und 2 Stunden in 'San Salvador' (El Salvador). Am 2. Juli dann fängt der Trip 'San Francisco' - 'New York' an und 6 Wochen später ist der erste Teil meiner Reise schon zu Ende....
 

 

Dienstag, 19. Juni 2007

Caracas - Venezuela

Seit dem 17. Juni bin ich nun in Venezuela. Normalerweise ist bis jetzt immer alles wie am berühmten Schnürchen gelaufen, aber die ersten 36 Stunden hier in Venezuela waren richtiggehend mühsam. Das erste Problem war, dass ich hier in Caracas zum ersten Mal auf der Reise keine Unterkunft gebucht habe. Das lag daran, dass es bei http://www.hostelbookers.com/ für Caracas einfach nichts gibt - nada. Keine Ahnung an was das liegt. Nur auf 'Isla Margarita', der vorgelagerten Insel, hat es jene Hostels. Ich musste als etwas suchen und habe prompt für die erste Nacht 80$ bezahlt was natürlich weit über meinem Budget liegt (in Quito waren es 15$ pro Nacht). Am nächsten Tag hab ich dann gewechselt und bin jetzt in einem Hotel das etwas weniger als 50$ kostet. Das ist immer noch zu viel aber ich bin in Altamira und das ist die sicherste Umgebung in Caracas mit dem Nachteil, dass alles teurer ist. Nun, ich werde morgen Caracas sowieso verlassen und dann hat sich dieses Problem erledigt. 

Etwas anderes ist schwieriger zu lösen. Venezuela hat scheinbar (ich habe noch kein anderes Land erlebt bei dem es auch so ist) nur 4-stellige Pin Codes auf den Visa, Master usw Karten und das heisst, dass ich meinen 6-stelligen Code nicht eingeben kann. Ich werde unterbrochen und die Transaktion endet mit einem Fehler - was heisst, dass ich meine Karten hier nicht brauchen kann. Zumindest kann ich kein Bargeld rauslassen. Zum Glück hatte ich noch 'American Express Traveler Checks' bei mir und habe nun hoffentlich genügend Bargeld für den täglichen Bedarf. Ein zusätzliches Problem war, dass ich an einem Sonntag angekommen bin und da hatten natürlich alle 'casas de cambio' geschlossen. Der absolute Witz war, dass das 'American Express Office' mir nicht sagen konnte, wo ich ihre Checks einlösen könnte. Sie selber machten es nicht!!!! Als ich dann fragte, ob ich denn bei ihnen Checks kaufen könne meinten sie, dass das kein Problem sei. Ich verliess daraufhin das Büro mit einem gut hörbaren 'fuck you'. Ist sonst nicht meine Art aber ich war wirklich auf hundert. Es war wirklich zum Davonlaufen. Dann hab ich jene Zeit damit verbracht eine Karte von Venezuela und von Caracas zu bekommen. Keines der Hotels in Altamira hatte eine oder wusste wo ich eine bekommen könnte. Bis jetzt hatte ich auf meiner Reise nie ein Problem damit. Hier ist scheinbar alles etwas anders.

Dann kommt noch die Tatsache, dass hier die Leute wieder nicht fähig sind den Satz 'ich weiss es nicht' auszusprechen. Wenn man etwas fragt dann wird man irgendwohin geschickt, meist stimmt die Auskunft aber nicht. Das ist eigentlich in ganz Südamerika so und auch in Asien nicht anders aber hier ist es mir mehr aufgefallen als anderswo. Und dann die Huperei. Ich glaube das gehört einfach zum Lebensstil hier, dass man hier ein bisschen hupt, dort ein bisschen hupt - hupen - der Sinn des Lebens. Oder vielleicht geht denen nach jeweils 10 mal hupen einer ab. Ich weiss es nicht.
Nun genug geflucht. Die Situation hat sich wieder normalisiert und alles ist wieder im grünen Bereich. Morgen um 12:00 Uhr verlasse ich Caracas mit einem Mietauto das ich erst mal für 5 Tage gemietet habe. Ist zwar auch nicht billig, aber da ich ja sonst eigentlich fast kein Geld brauche (im Durchschnitt 10-15$ pro Tag) kann ich mir das erlauben. Ich werde zum Orinoco (Gite, du siehst, ich habe Deine Korrektur einfliessen lassen!!) runterfahren, zuerst nach 'Ciudad Bolivar' und dann nach 'Puerto Ordaz'. Dort fliessen die zwei grossen Flüsse 'Orinoco' und 'Carone' zusammen. Da soll scheinbar ziemlich spektakulär sein weil die beiden Flüsse verschiedene Farben haben. Der Orinoco ist braun von der Erde die er mitschleppt. Der Carone ist aus irgend einem Grund silberfarben. Der Orinoco ist übrigens scheinbar nach dem Amazonas der zweitgrösste Fluss von Südamerika und die Gegend dort muss traumhaft schön sein. Zudem fängt dort der Regenwald an der bis runter nach Brasilien reicht. Leider, oder zum Glück für die Natur' hören dort aber auch die normal fahrbaren Strassen auf. Ausnahme ist diejenige, die bis nach 'Manaus' führt und die andere die nach 'Grande Sabena' geht. Beides aber Distanzen die mit einem kleinen Auto und in 5 Tagen nicht zu schaffen sind ausser man fährt Tag und Nacht.
Ah, in Quito hat mich eine Frau angesprochen die auch nach Caracas flog und seit 30 Jahren hier wohnt. Sie hat mich zu sich nach Hause eingeladen wo ich gestern Abend war. Sie hat noch eine 19 jährige Tochter - NEIN, NICHT WAS IHR SCHON WIEDER DENKT. Es gab Bier und eine Spezialität von hier. Die beiden konnten mir ein paar wichtige Tips über Venezuela geben und die Mutter war total besorgt. Sie meinte, dass ich sie zwischendurch anrufen solle damit sie wisse das alles ok ist. Ich musste dann immer wieder erklären, dass ich nicht das erste mal reise und schon auf mich aufpassen könne. Genützt hat es nicht viel. War aber interessant mal jemand zuhause zu erleben und war lieb von ihr sich um einen eigentlich total fremden Menschen Sorgen zu machen. Die beiden leben nicht schlecht und haben eine grosse Wohnung. Sie sind total gegen Chavez. Überhaupt ist hier eine grosse politische Diskussion im Gange. Überall wo man hinkommt sind die Leute am Diskutieren. Viele haben Angst, dass Chavez total in Richtung Cuba einschwenkt und das Land so in's Verderben stürzt. Die ganz Armen die nichts zu verlieren haben sind natürlich begeistert weil sie hoffen, dass endlich etwas für sie getan wird. Aber eben, solche Versuche gehen ja meist in die Hose. Und Plakate mit dem Satz 'patria, sozialismo o muerto' geben auch nicht viel Vertrauen. Hoffen wir das das Experiment gut ausgeht. (Ging es leider nicht!)  Etwas hab ich leider zu spät erfahren. Hier gibt es einen gigantischen Geldwechsel-Schwarzmarkt. Wenn man amerikanische Dollar hat kann man die auf der Strasse für für 1$ 3400 und mehr Boliveras bekommen. Wenn man es offiziell auf der Bank macht dann bekommt man 2100. 30% weniger!! Wenn man also 500$ wechselt bekommt man den Gegenwert von 150$ mehr. In Ecuador ist die Währung ja auch Dollar. Wenn ich das vorher gewusst hätte dann wäre ich mit Dollars in Venezuela eingecheckt und nicht mit vorher gewechselten Bolivares. Mir ist dabei bewusst, dass dieser Schwarzmarkt dem Land schadet. Nun, hat halt nicht sein sollen.

Freitag, 15. Juni 2007

Bogota 2

Heute war ich an einem Ort der so eindrücklich war dass ich bereits wieder einen Eintrag mit Fotos machen musste. Da ist ja sicher niemand böse desswegen oder. Es handelt sich dabei um eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert die bis an die Decke mit antiken Bildern behängt ist. Seht die Bilder an. Ist ganz erstaunlich und etwas vom eindrücklichsten was ich gesehen habe. Man durfte zwar in der Kirche nicht mit Blitz fotografieren aber mit 800 asa hat es doch eindrückliche Bilder gegeben. Genau wie in Ägypten war die Begründung, dass das helle Licht den Farben schade... Wie auch immer. Besuch hat sich gelohnt. Dann hatte ich heute fast eine Schlägerei mit einer ca 80 jährigen Frau. Die Kuh ist auf mich zugelaufen und hat mir einen Becher zum Glück sauberes Wasser in's Gesicht geschüttet und mich beschimpft warum ich hierherkomme und arme Leute sprich sie fotografiere. Die hatte irgendwo dort ihr Lager und ich habe die zwei Kirchen die dort sind fotografiert. Sie hat nun gemeint dass ich sie fotografiert habe und hat sich aufgeführt wie eine Irre. Am Schluss hat's mir auch ausgehängt und ich hab ihr gesagt sie sei eine stupida loca con total falta de inteligencia. Weiss nicht wie es rüberkam aber ich hatte ein gutes Gewissen, ich hab sie wirklich nicht fotografiert. Ah ja, der Bus auf dem Foto ist einer der sog. 'Transmilenio'. Scheinbar haben sie wie in Quito auch hier gemerkt dass mit dem Verkehr langsam was geschehen soll. Bus hat auch hier eine eigene Spur und ist somit zeitweise das schnellste Verkehrsmittel in der Stadt.
Dann hab ich mir heute noch eine Brille bestellt (für Distanz, nicht zum Lesen) und hab natürlich vorher einen Sehtest gemacht. Will schauen ob es was bringt. Der Optiker hat allerdings am Schluss gemeint dass ich eigentlich noch fast perfekt sehe und dass die Schärfe die ich erwarte gar nicht möglich sei für's menschliche Auge. Er hat mir dann gesagt dass das ein Phänomen sei von Leuten die viel am Computer arbeiten und viel computer-generierte Bilder sehen. Die hätten dann plötzlich das Gefühl dass die normale Sehschärfe nicht optimal sei... What a joke. Nun, morgen bekomme ich die Brille. Vamos a ver. Hat übrigens 60$ US gekostet mit super-Gestell und inklusive Sehtest. Wenn's nichts bringen sollte dann hat's wenigstens auch nicht zuviel gekostet.

Bogota2

Donnerstag, 14. Juni 2007

Kolumbien - Bogota

Es hat nicht geklappt mit dem Vorverschieben meines Fluges von Quito nach Caracas. Allerdings weiss ich in der Zwischenzeit nicht mehr so recht ob ich sagen soll 'leider hat es nicht geklappt' oder 'zum Glück hat es nicht geklappt' denn dadurch musste ich mir überlegen was ich in der Zwischenzeit noch anstellen soll. Eigentlich gab es zwei Optionen, Galapagos oder Kolumbien. Galapagos wäre äusserst interessant gewesen aber nach einigem Nachfragen stellte sich heraus dass der Flug alleine fast 400$ US kostet und das Leben dort samt den Ausflügen auf die Inseln mindestens nochmal soviel. Also mindestens 800$ US für 4 Tage. Das war mir dann doch zu heftig. Weiter ist es auf Galapagos so (zum Glück für die Inseln) dass strenge Auflagen herrschen was den Besuch der verschiedenen Inseln betrifft. Man kann nicht einfach hinfahren wann man will. Die Anzahl Boote pro Tag ist limitiert, die Anzahl Besucher natürlich auch und auch die Zeiten sind genau geregelt. Wenn man in einer Gruppe reist dann ist das alles automatisch organisiert aber wenn man alleine reist dann ist es sehr mühsam und aufwendig und kostet wieder extra. Und weiter war die Zeit um so eine Gruppenreise zu buchen einfach zu kurz. Der langen Erklärung kurzer Sinn. Ich bin in Bogota!
Der Flug kostete mich 140$US, das Hotel hier 25$US pro Nacht. Eigentlich war Kolumbien gar nicht vorgesehen nicht zuletzt wegen den vielen Horrorstories die man über das Land hört. Nun, Kolumbien mag ja der grösste Kokainexporteur der Welt sein. Hier merkt man aber nichts davon. Ist wahrscheinlich wie mit dem Schweizer Emmentalerkäse. Die gute Qualität geht direkt in's Ausland, das was übrigbleibt wird dann unter der lokalen Bevölkerung verscherbelt. Was man allerdings überall merkt ist, dass sich das Land in einer Ausnahmesituation befindet. Wie ich gelesen habe sind fast die Hälfte oder sogar mehr der Fläche des Landes in den Händen von sog. Terroristen. Seit Bush am Ruder ist sind ja weltweit alle andersdenkenden Leute Terroristen nur dass es hier in Kolumbien tatsächlich manchmal recht schlimm zur Sache geht.
Dann gibt es eine kleine Armee von ca 10'000 Söldnern die als sog. Paramilitärs versteckt und offen von Armee und Regierung unterstützt werden und teilweise die schlimmeren Masaker unter der Zivilbevölkerung anrichten als die Guerillas. Seit die neue Regierung am Ruder ist herrscht eine Art Waffenstillstand aber vorher waren Autobomben an der Tagesordnung. Da die hauptsächlich links angeordneten Guerillas keine Unterstützung mehr von Cuba und Russland erhalten holen sie sich das Geld halt über Entführungen von Leuten von denen sie denken dass ein hohes Lösegeld verlangt werden kann. Da muss ich glaube ich keine Angst haben denn mehr als 100$ US würde ja kaum jemand bezahlen.... Heute war wieder eine Art Demo mit allgegenwärtig schwerbewaffneten Polizisten/Militär, die kann man hier nicht so recht auseinanderhalten kann - und mit schweren schwarzen Panzerwagen die als Wasser- und anderes-Werfer dienen und mit denen man problemlos Leute überfahren kann... --> Fotos
Liseth und Javiera, hier habe ich die besten 3-leches meines Lebens gegessen zusammen mit einem Cappuccino, den nicht mal die Italiener besser machen. Auch die Borritos rsp Fachitas con Pollo, arroz und frijoles sind spitze. :-)
Heute war ich auch noch in zwei Museen. Dem Militär-Museum in dem man von alten Maschinengewehren, Flugzeugen, Bomben, Uniformen bis zu Torpedos alles sehen konnte. Dann das 'Museo de Oro' in dem Goldfunde zurück bis 2000 v.Ch. gezeigt werden. Sehr interessant. --> Fotos
Ich bin also bis am 16. Juni hier, fliege dann kurz nach Quito zurück um am 17. Juni meinen Flug von Quito nach Caracas anzutreten.

Columbia Bogota

Montag, 11. Juni 2007

Quito - Ecuador

Seit dem 31. Mai bin ich in Ecuador und es ist einiges passiert. Als ich hier ankam, ich glaube es war gleich am ersten Tag, wollte ich den Laptop starten (das erste mal seit Bolivien) und musste feststellen dass es nicht mehr ging. Nach einigen Versuchen war klar, dass das Betriebssystem nicht mehr auf die Harddisk zugreifen konnte. Auch das Checken der Harddisk über die Setup Funktionen ergab einen Fehler 07. Mit Hilfe einer Software die ich hier von einem Typen der an der Rezeption arbeitet und gleichzeitig recht viel von Computern versteht habe ich dann festgestellt, dass der Bootsektor der Harddisk defekt ist. Ich habe eigentlich immer extrem auf den Laptop aufgepasst. Es kann nur während der Busfahrt von 'La Paz' nach 'Cusco' passiert sein als der Bus ein paar schlimme Schläge einstecken musste. Obwohl der Laptop nicht an war hat das scheinbar gereicht. Ich hab dann hier eine neue Harddisk gekauft und Windows XP installiert von dem ich zum Glück die Original CD bei mir hatte. Das Problem ist, dass auf dieser defekten Disk all die Fotos drauf sind die ich bis anhin gemacht habe. Ich denke aber dass ich zu Hause mit Hilfe der Original Vista-DVD mindestens diese Daten wieder zurückholen kann. Nun Schluss mit Technik.
Ich bin also vom 31. Mai bis am 5. Juni in Quito gewesen. Ist wieder auf fast 3000 Metern Höhe mit den bekannten Symptomen die ich hier nicht nochmals wiederholen will. Am 5. Juni hab ich ein Auto gemietet und wollte damit bis zum 12. Juni unterwegs sein und Ecuador kennenlernen. Ich bin von Quito nach Esmeraldas an der Pazifikküste gefahren und dann von dort die ganze Küste runter bis nach Salinas. Von dort nach Guayaquill und über Riobamba zurück nach Quito. Gestern Abend (9. Juni) bin ich wieder hier in Quito angekommen. Ja, ich habe die ganze Stecke in 4 Tagen abgebrettert denn es hat geregnet und nochmals geregnet. Durch den Regenwald war es ok, der heisst ja nicht umsonst so. Sehr schön denn es ging immer wieder in den Nebel rein und wieder aus dem Nebel raus mit teilweise sensationellem Ausblick. Immer wenn es weit und breit kein Dorf oder keine Stadt hatte war die Natur traumhaft, aber sobald irgendwo Menschen leben ist einfach alles versaut mit Abfall. Es hat zwar schon überall Schilder auf denen steht 'bewahren wir unsere Umwelt, halten wir sie sauber' usw aber wenige halten sich daran. Was mich vor allem verwundert ist, dass es die Leute scheinbar einfach nicht stört. Auch wenn direkt neben dem Hauseingang ein stinkender Abfallhaufen liegt ist das den Leuten scheinbar egal. Mühsam und wirklich schade. Eben, der Regen. Da viele Strassen nicht asphaltiert sind ist natürlich bei Regen alles ein riesen Matsch. Das war auch der Grund warum ich die Nase voll hatte und so schnell wieder zurück in Quito war. In Quito hat es übrigens TrolleBusse. Die haben eine eigene Spur und sind das schnellste Verkehrsmittel in der Stadt die sehr schmal dafür aber extrem lang ist. Leider sind sie meist total überfüllt. Aber die Idee find ich gut.
Heute war ich mit der Gondelbahn (ja, gibt's hier auch) auf dem Berg an den Quito grenzt und der 4200 Meter hoch ist. Von Quito aus ist es nur ein Hügel wie der Gurten in Bern aber eben, Quito selber ist ja wieder fast auf 3000 Metern Höhe.
Etwas sehr interessantes ist das Dorf 'mitad del mundo' das ein paar Kilometer nördlich von Quito liegt. Ecuador heisst ja nicht umsonst so. Der Äquator geht genau durch dieses Dorf und das ist natürlich dort ein Verkaufsargument. Nebem viel Schnickschnack machen sie dort eine interessante Demonstration mit der jeder selber feststellen kann ob er in der nördlichen oder in der südlichen Hemnisphäre ist. Jeder (oder nicht?) weiss, dass Wasser wenn es aus dem Lavabo oder aus der Badewanne abfliesst einen Strudel erzeugt. Dieser Strudel geht in der nördlichen Hemnisphäre im Uhrzeigersinn und in der südlichen Hemnisphäre den andern Weg rum (oder war es umgekehrt). Ist egal, das Prinzip stimmt. Wenn man nun aber ganz genau auf dem 00-00-00 Grad steht dann gibt es keinen Strudel sondern das Wasser fliesst direkt und gerade runter. Das konnten wir wunderbar beobachten an einem mobilen Lavabo. Man musste es nur einen Meter auf die eine oder andere Seite des Äquators stellen und konnte das Phänomen beobachten. Genauso ist es möglich ganz genau auf dem Äquator auf einer total flachen Ebene (ja ich weiss, eine Ebene ist normalerweise flach aber es geht darum dass sie flach sein muss wie ein Spiegel) ein Ei zu stellen. (Ja, logisch, so wie es sonst eben nicht geht, nicht einfach hinlegen). Das hat damit zu tun dass sich am Äquator die Kräfte gegenseitig aufheben. Wer mehr darüber wissen will findet problemlos entsprechendes im Internet.
Nun bin ich also hier und mein Flug nach Caracas ist erst am 17. Ich hab aber nicht im Sinn bis dann hier zu verweilen und werde morgen versuchen mein Ticket nach Venezuela auf den 12. Juni zu verschieben. Ich hoffe in Venezuela bleibt es vorläufig ruhig. Die haben ja im Moment recht Stress weil der Oberheini der Regierung eine beliebte Radiostation geschlossen hat weil sie nicht 'lieb' mit ihm
waren - ZENSUR !!!


Ecuador

Samstag, 2. Juni 2007

Lima

Ach wie ist es doch schön wenn man atmen kann. Komisch aber ich geniesse das Gefühl richtig, hier in Lima wieder normal atmen zu können. Allerdings hab ich in der Zwischenzeit in meinem Südamerika Buch weitergelesen und gesehen dass Quito ebenfalls auf fast 3'000 Metern liegt. Steht mir das Ganze also nochmals bevor...
Also, in Lima ging ich in's Hostel das ich bereits wie alle andern auch lange voraus gebucht hatte.
Im Gegensatz zum Hostel in La Paz und Cusco war das in Lima wieder nicht sehr gut. Zimmer war ok aber Bad und Toilette werden mit ca 5 oder mehr andern Zimmern geteilt und sind somit nie richtig sauber. Aber was solls. So schlimm war's auch nicht und die Leute waren dafür extrem freundlich und hilfsbereit.
Insgesamt muss ich sagen dass ich eindeutig viel zu wenig Zeit eingeplant habe für Peru. In zwei Tagen fliege ich weiter und habe ausser Lima und Cusco nicht's gesehen von Peru obwohl es hier fantastische Orte gibt. Aber eben, man kann einfach nicht überall alles sehen, auch nicht wenn man 9 Monate Zeit hat. Das Zentrum von Lima ist sensationell. Ich kam gerade rechzeitig um die Wachablösung am Palast zu sehen. Eine Show (sicher vorwiegend für Touristen) bei der die Wache vor dem Palast abgelöst wird. Es gibt viel marschieren (Stechschritt bei dem die Füsse auf Höhe des Kopfes sind..) und Marschmusik mit Fahne aufziehen. Am Schluss spielten sie noch das Stück von Simon and Garfunkel im dem die typische Flöte von hier vorkommt. Weiss leider den Namen nicht aber jedermann kennt es. Die Gebäude im Zentrum und drumherum sind alle aus der spanischen Kolonialzeit und sind eigentlich meist super gut erhalten/renoviert --> Fotos. Lima hat mir einen besseren Eindruck gemacht als ich erwartet habe. Manchmal erzählen die Leute einfach Schei... Nichts von überall Dieben und Puff und Probleme. Alles hat super gut geklappt, die Leute waren sehr nett und hilfsbereit, niemand hat versucht mich auszunehmen, sogar die Taxifahrer haben immer bereits am Anfang einen fairen Preis verlangt. Am ersten Abend hab ich noch eine Prozession erlebt und ein paar Fotos gemacht. War eindrücklich.
Morgen gehts weiter nach Quito in Ecuador. Sonst alles bestens. Hasta la Vista.

Lima

Dienstag, 29. Mai 2007

La Paz - Cusco - Lima

Zum Glück weiss ich, dass das Zeichen '@' der Kombination 'Alt-64' entspricht, sonst wäre ich auf dieser alten Windows 98 Maschine hier glatt aufgeschmissen. Bolivien hat es in sich. Ich bin morgens um ein Uhr angekommen. Der Pilot meinte - Temperatur in La Paz 2 Grad -! Jetzt war ich wieder froh um meine in Argentinien gekaufte Jacke. Das Problem war aber nicht die Kälte denn während dem Tag war es immer so 18-22 Grad. Das Problem war die Höhe. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Da die Stadt und eigentlich das ganze Land auf Jungfraujochhoehe liegen ist die Luft natürlich dementsprechend dünn. Und ich hab das natürlich wieder ganz extrem gespürt. Am Flugplatz dachte ich ich müsse sterben. Herzklopfen und immer nach ein paar Schritten anhalten um wieder zu Luft zu kommen. Es war extrem. Ich wäre am liebsten wieder umgekehrt. Um es kurz zu machen, es wurde eigentlich erst am vierten Tag spürbar besser. Somit lag ich am ersten Tag eigentlich nur im Bett. Das Hotel war dafür spitze. Am zweiten Tag ging ich dann raus aber natürlich ist La Paz - wenigstens der alte schöne Teil - in einem Tal. Es geht also immer entweder rauf oder runter und das ganz beträchtlich. Nun, am Schluss hab ich dann doch einiges gesehen aber es waren mühsame drei Tage. Es ging dann mit dem Bus weiter von La Paz nach Cusco, eine 12-stündige Fahrt alles dem Titicacasee entlang. Eigentlich war die Fahrt ok ausser dass sie mich bei der ersten Strassenkontrolle aus dem Bus rausholten und eine riesen Show abzogen. Die machten nun wirklich einen auf totale Einschüchterung und wollten wohl mal wieder zeigen für was sie bezahlt werden und ich spreche jetzt von vier schwerbewaffneten Männern. Nun, das mit der Einschüchterung hat voll geklappt. Mir war absolut nicht wohl bei der Sache obwohl ich ja eigentlich nichts zu verbergen hatte. Der Grund war, dass einer der Soldaten/Polizisten oder was immer sie waren im Bus dummerweise genau meine Tasche sehen wollte und dort war der Laptop drin. Nun, im Flugzeug hat praktisch jeder einen Laptop bei sich und dort sind die Ein- und Ausreiseformulare so gemacht, dass man einen Laptop ein- und ausführen darf. Über Land ist das aber offensichtlich anders. Ich hatte den Laptop doch nicht deklariert bei der Einreise und musste denen nun erklären warum jemand auf der Reise einen Laptop bei sich hat. Ein fast hoffnungsloses Unterfangen. Am Schluss meinten sie noch ich hätte den ja in Lima verkaufen können !?! Ich fragte dann wie ich wohl dazu kommen sollte einen total neuen Laptop in der Schweiz zu kaufen um ihn dann in einem Land zu verkaufen wo die meisten Leute sich einen Computer gar nicht leisten könnten. Nun, am Schluss war dann alles ok und zurück im Bus haben wir dann alle unter Gelächter festgestellt dass noch drei weitere Personen einen Laptop bei sich hatten und niemand hatte seinen deklariert.
Jetzt bin ich also in Cusco, einer alten Inka Stadt in der es noch extrem viel super gut erhaltene Bausubstanz gibt. Ich muss sagen dass Cusco bis jetzt der eindrücklichste Ort ist den ich gesehen habe. Überall perfekt erhaltene Mauern die so gemacht sind dass riesige Steine wie ein Puzzle ganz genau ineinander passen ohne dass Füllmaterial gebraucht wird. --> Bilder.
Morgen früh gehts um 7 Uhr zurück nach Lima und dann am 31. Mai weiter nach Ecuador. Nach Machu Pichu geh ich nun doch nicht. Ist erstens wieder extrem höher (Korrektur: ist ca 700m tiefer als Cusco), zweitens sauteuer und drittens hab ich nun genug Steine gesehen. Gibt ja schon genug Fotos darüber :-) Sonst alles bestens.

Bolivia und Cuzco




Donnerstag, 24. Mai 2007

Morro de Sao Paolo - Sao Paolo - Lima

Ich sitze bereits seit 9 Stunden im Flugplatz von Lima und es werden noch 4 weiter folgen bis der heutige Tag mit einem Flug nach 'La Paz' in Bolivien zu Ende geht.
Aber alles schön der Reihe nach. Diesmal kommen die Bilder wieder später da ich hier keine Möglichkeit habe meinen CardReader anzuschliessen. Werde die Bilder dann später nachreichen.
Dem letzten Bericht von 'Morro de Sao Paolo' muss ich noch ein paar Dinge anfügen.
Meine Beschreibung der 'piscinas natural' war natürlich Blödsinn. Ich hatte in der Zwischenzeit ein paar Mal die Gelegenheit solche 'piscinas natural' zu sehen und mich darin zu tummeln. Es handelt sich dabei um nichts anderes als Pfützen die das Meer hinterlässt wenn Ebbe ist. Nur sind diese Pfützen von ein paar Metern bis zu Kilometern gross. Das Wasser darin ist glasklar und vielfach von 40cm bis 1m tief, je nachdem wo man sich befindet. Darin tummeln sich auch all die Fische die nicht mehr rechtzeitig rauskonnten bevor ihnen der Weg abgeschnitten wurde. Es sind meist die Fische derselben Sorte (mit vertikalen gelben Streifen). Die scheinen diese 'piscinas' ebenfalls zu lieben und sie sind wie erwähnt sehr zutraulich und es sind teilweise dutzende die um einen rumschwimmen. War wirklich eindrücklich. Leider habe ich davon keine eigenen Fotos aber im nachhinein bin ich froh dass ich die Kamera nicht mitgenommen habe. Bei einem Vorfall bei dem uns der Kapitän an einem Ort aussteigen liess wo man sich die Füsse blutig schlagen konnte wäre sie total nass geworden und das wäre dann wohl das Ende gewesen. Ich werde aber im Internet Fotos finden und dann einen Stellvertreter einschieben. Mein rechter Oberarm sieht schlimm aus, der wäre ein Foto wert. Nachdem ich die Scheissmoskitos in den Griff bekommen hatte ging es bei einem Ausflug mit dem Schnellboot ziemlich heftig zu. Ich sass natürlich zuvorderst und bei einem heftigen Aufschlag hat es mich voll hinten an die Holzverkleidung geknallt. War weiter nicht schlimm und hat auch nicht echt weh getan aber am nächsten Morgen bin ich beim Blick in den Spiegel doch ziemlich erschrocken. Der ganze Oberarm ist auf der Rückseite so was von blutunterlaufen - dunkelrot mit ein paar Ausrutschern zu blau bis grün, ja sogar gelb kommt vor. Wie gesagt, tut nicht weh aber sieht echt schlimm aus. Es waren dann insgesamt doch mehr schöne Tage auf der Insel als verregnete und am Schluss bin ich dann wie angekündigt mit dem Taxiflug nach Salvador und von dort nach Sao Paolo geflogen. Von Sao Paolo hab ich nicht allzuviel gesehen denn ich bin um ca 17Uhr im Hotel angekommen, hatte dann den nächsten ganzen Tag dort (an dem es geregnet hat....) und bin am Tag darauf (heute) um 0300Uhr !!! bereits wieder im Flugplatz gewesen für den Flug über Lima nach La Paz. Sao Paolo war eigentlich auch nicht eingeplant sondern nur als Transit vorgesehen. Ist eine Stadt mit scheinbar noch grösseren Ausmassen als Buenos Aires und von solchen Städten sehe ich noch genug zumal Sao Paolo im Gegensatz zu Rio nicht wirklich schön sein soll. Nach einem fünfstündigen Flug bin ich dann heute morgen im Lima gelandet. Wir hatten einen schönen Ausblick auf den Titicacasee. Da das Hochplateau von Peru und Bolivien ja teilweise über 4'000 Meter hoch liegt sieht man natürlich auch aus der normalen Flughöhe von ca 10'000 Metern noch relativ viel. Bin gespannt auf die Fotos. Von Lima hat man im Anflug leider erst was gesehen als wir schon fast auf der Piste unten waren. Eine Art von Smog-Morgen-Nebel der so dicht war dass wir noch 30 Minuten über der Stadt kreisen mussten. Einen kleinen Blick hab ich doch erhascht und was ich gesehen habe hat mich nicht wirklich begeistert. Slums und nochmal Slums. Auch hier Armut vom schlimmsten. Aber ich wusste es ja. In ein paar Stunden bin ich in La Paz. La Paz liegt in einer Höhe von zwischen 3'500 bis 4'300 Metern und ist damit die höchstgelegene Großstadt der Welt. Man soll das sogar beim Atmen merken hab ich gehört. (Anmerkung: Man merkt es grausam.....) Vamos a Ver. Dann gibts dann sicher wieder schöne Fötelis falls mir nicht vorher die Puste ausgeht. Sicher vom Titicacasee, eventuell von der Salzwüste im Süden und sicher von Cusco und Machu Picchu.

Brasil to Bolivia

Mittwoch, 16. Mai 2007

Morro de Sao Paolo

Wenn es nicht zwischendurch immer wieder regnen würde und bewölkt wäre dann könnte ich mich direkt im Paradies wähnen. Es ist nun mal Winter und da ist das Wetter halt nicht immer so schön wie in der Hochsaison. Sobald die Sonne aber durchkommt ist ist es so heiss dass man zum Schutz was anziehen muss oder in's Wasser geht. Der Vorteil ist, es hat fast keine Touristen und die die da sind sind meist Brasilianer. Auch die Preise sind natürlich einmalig. Ein 'Capirinha' kostet 4 Reais und das sind zwei Dollar. Wenn man drei Capirinhas getrunken hat dann weiss man dass sie ihr Geld wert sind. Wenn es allerdings regnet und man sonst nicht viel tun kann dann wird es gefährlich mit den Capirinhas.
Ach ja, es gibt sensationelle Spagetti Carbonara hier. Das liegt wahrscheinlich daran dass viele der Chefs der Restaurants und Posadas aus Italien ausgewandert sind. Das Schiff auf dem Foto ist das Schnellboot mit dem man die längere Tour macht welche um die ganze Insel herumführt und das sind immerhin fast 100 km. Das Boot hat zwei 125Ps Motoren und die werden voll ausgefahren. Nur die Wellenhöhe begrenzt die Geschwindigkeit denn wenn das Boot zu lange in der Luft ist und es ist eigentlich genausoviel in der Luft wie im Wasser dann besteht die Gefahr dass es durch eine Querwelle einen Überschlag macht und das wäre dann weniger lustig.
Das Wasser ist absolut sauber aber leider durch den Regen und den Wind meist nicht so klar wie im Sommer. Es gibt hier einen Teil im Meer den nenne sie 'piscinas natural'. Dort ist das Wasser weit draussen durch irgend eine Strömung ganz flach und
wenn das Wetter schön ist hast du das Gefühl du stehst in einem Schwimmbad mitten im Meer. Dazu kommen viele kleine Fische die aus irgend einem Grund so zahm sind dass sie an deinen Fingern anfangen zu knappern sobald du ihnen dieselben hinhälst. Oder vielleicht sind das einfach nur die jungen Fische und die Touristen werden immer wieder weggebracht bevor Papa und Mama Fisch kommen...
Es ist wirklich schön hier. Was mir fehlt ist eine Luftmatratze. Die kauf ich mir dann für den zweiten Teil der Reise. Ist für mich das Grösste, auf der Luftmatratze im Meer zu treiben. Das ist etwas was man hier komischerweise überhaupt nicht kennt. In Asian übrigens auch nicht, warum auch immer.
Ich habe ja meinen nächsten Flug am 23. Mai frühmorgens von Sao Paolo nach Lima in Peru. Da die Flüge hier extrem billig sind hab ich mir einen gekauft von Salvador nach Sao Paolo und weil ich gerade dabei war hab ich mir gleich einen Taxiflug von hier nach Salvador gekauft. Der kostet zwar 170 Reais aber das Schiff kostet 50,
und da der Flug nach Sao Paolo relativ früh ist müsste ich in Salvador übernachten und zum Hotel käme auch noch das Taxi zum Flugplatz dazu was alles in allem auch fast auf die 170 Reais rauskommt.
Also dann, weiss nicht ob ich noch was schreibe vor Lima denn hier ist es wirklich mühsam an's Internet zu kommen.

Morro de Sao Paolo

Donnerstag, 10. Mai 2007

Salvador de Bahia

Ich sitze hier an einem wunderschönen Platz ca 30 Meter von Meer entfernt. Dazu mehr im nächsten Blog. Der letzte Eintrag war ja noch von 'Rio de Janeiro'. Ich bin am 5. Mai frühmorgens mit dem Taxi zum 'Rio International Airport' gefahren und war wahrscheinlich der Erste der für den Flug um 0930 eingecheckt hat. Ich hatte somit wie üblich mehr als genug Zeit und schlenderte im Flugplatz herum. Viel zu schlendern gab es allerdings nicht da der 'Rio International Airport' nicht das hergibt was der Name verspricht oder vielleicht lag es einfach daran dass wir im 'domestic' Teil des Flugplatzes waren, also dort wo die 'Normalen' einchecken.
Mit der 'TAM' (lokale brasilianische Fluggesellschaft) ging's dann in 2 Stunden in's ca 1200km weiter nördlich gelegene 'Salvador de Bahia'. Die Stadt heisst Salvador und das Anhängsel 'de Bahia' kommt daher dass Salvador im Distrikt oder Staat Bahia liegt und es in Brasilien noch andere Salvador's gibt. Salvador war früher für lange Zeit die Hauptstadt von Brasilien und für Portugal die wichtigste Siedlung im neu 'erworbenen' Territorium und ist heute noch die drittgrösste Stadt des Landes. Ich kam also in Salvador an und fuhr mit dem Taxi zu meinem Hostel 'Suites do Pelo' was (wie mir später mitgeteilt wurde) nichts mit Haaren zu tun hat. Da es gerade um Haare geht, ich hab mir kurz nach der Ankunft gleich die Haare wieder ganz kurz schneiden lassen für den stolzen Preis von umgerechnet ca 4 Franken. Als die Coiffeuse mit dem extrem scharfen Rasiermesser meiner Halsschlagader näher kam hab ich meinen Entscheid hier die Haare schneiden zu lassen kurz in Frage gestellt. Es ging dann aber alles gut und sie machte ihre Sache wirklich gut.
Nun war ich also in Salvador und zwar mitten in der Altstadt. Die Altstadt von Salvador (Pelourinho) wurde (wie Bern übrigens auch) von der Unesco zu den schützenswerten Orten erklärt. Es ist wirklich sehr schön und ist zu vergleichen mit gewissen Strassen in Grenada/Nicaragua. Allerdings ist der Übergang von diesem Stadtteil zum nächsten krass. Dort ein neu renoviertes schönes Haus und daneben fangen total verfallene Häuserzeilen an die bei uns wegen Einsturzgefahr gesperrt wären, hier aber ganz normale Wohnhäuser sind. Überhaupt ist hier wieder dasselbe Problem von dem ich schon in Ägypten geschrieben habe. Man wird dauernd angequatscht und in einem Fall hat mir ein Typ eine 10er Note (lokale Währung, umgerechnet ca 5 Fr.) aus der Hand gerissen und ist abgedüst. Ich war richtig enttäuscht. Nicht wegen dem Verlust - damit kann ich leben. Aber ich wollte dem Typen gerade was zu essen kaufen weil er danach fragte als er merkte dass ich ihm nicht einfach so Geld geben würde. Ich war natürlich danach ziemlich mies drauf mit diesen Leuten und irgendwie kam ich mir am Ende des zweiten Tages fast ein wenig wie im Gefängnis vor. Dies lag daran dass erstens mein Zimmer sehr klein war (das Bett im Zimmer war ebenfalls sehr kurz, dafür hatte ich drei davon) und dann war das Stadtviertel von der Polizei bewacht und gilt desshalb als sicher. Man konnte zu jeder Tages- und/oder Nachtzeit rausgehen aber man sollte die Grenze der Innenstadt ja nicht verlassen weil es sonst zu gefährlich sei.
Mit dem im Kopf war es an der Zeit mit zu überlegen was ich nun machen würde denn mein Flug von 'Sao Paulo' nach Lima geht erst am 23. Mai. Ursprünglich war mein Plan ja, mit dem Bus von Salvador nach Sao Paulo zu fahren und unterwegs irgendwo am Meer
einen schönen Ort zu finden um dort ein paar Tage zu verbringen.
Hier in Brasilien gibt es momentan scheinbar einen Preiskrieg zwischen den 3 bekannten Fluggesellschaften Varig, BRA und TAM und einer neu dazugekommenen mit Namen GO -> www.voego.com.br Dort habe ich ein Flugticket von Salvador nach Sao Paulo für unter 100$ gefunden und die Strecke von Salvador nach Sao Paulo ist mehr als 2000km lang. Davon werde ich natürlich profitieren da ich zusätzlich eine Information gefunden habe dass einer der schönsten Orte hier am Meer (falls man das in Brasilien mit seinen riesig langen Küstenlinien überhaupt sagen kann) nur ca 80km südlich von Salvador liegt. Es ist eine Insel auf der keine Autos zugelassen sind weil die Insel zugleich ein geschützter Naturpark ist. Es gibt nur zwei Wege dorthin.
Der eine ist ein Taxiflug und dauert 20 Minuten und kostet 100$ für einen Weg. Der andere ist mit einem Katamaran, dauert 2,5 Stunden und kostet 25$ für einen Weg. Beim Taxiflug kommt noch dazu dass der natürlich vom Flugplatz abgeht und das Taxi dorthin naturgemäss ebenfalls nicht billig ist.
Ich habe mich für den Katamaran entschieden und bin seit gestern auf der Insel. Als ich gestern den Sonnenuntergang sah, ein Bier schlürfte und hinter mir im Restaurant auch noch (wie könnte es anders sein) 'Dark side of the moon' lief dachte ich nur - was willst Du noch mehr. Wenn man da nicht zufrieden ist dann stimmt definitiv etwas nicht. Und um es klarzustellen, ich WAR ZUFRIEDEN.
Fotos von hier folgen im nächsten Blog. Danke für alle die an meinen Geburtstag gedacht haben. Könnt Ihr den nicht auch mal vergessen so wie ich das regelmässig mit Euren (Susi und Widmer's in Ebikon) tue. Ist mir wirklich langsam peinlich.

Salvador de Bahia

Donnerstag, 3. Mai 2007

Rio de Janeiro 2

In zwei Tagen ist mein Rio Aufenthalt auch schon wieder Geschichte. Es ist ein Gefühl das schwer auszudrücken ist aber das wohl jeder irgendwie schon erlebt hat. Die Zeit geht auf der einen Seite sehr schnell vorbei. In zwei Tagen bin ich bereits einen Monat unterwegs. Auf der andern Seite hab ich noch unendlich viel Zeit vor mir wenn ich denke dass jetzt der 3. Mai ist und ich noch bis am 28. Dezember unterwegs bin.
Am ersten Mai war hier natürlich ebenfalls Feiertag und somit waren gewisse Gebiete tabu. Von mir aus gesehen gleich unten am Meer ist das 'Centro'. Während der Woche ein hektisches Stadtviertel aber an solchen Feiertagen wie ausgestorben. Ich hab es bei der Heimfahrt am Abend um ca 8 Uhr gemerkt. Ich war weit und breit der einzige Mensch der auf den Bus gewartet hat und ganz wohl war mir dabei nicht obwohl ich vorgesorgt habe und ausser der Kamera und Busgeld nichts dabei hatte. War trotzdem komisch. Auf der andern Seite wird mit dem Warnen sicher auch übertrieben. Wenn man alle Warnungen beachten würde dann müsste man am besten wohl gleich im Bett bleiben. Ich habe bis jetzt auf der Reise noch nie etwas erlebt bei dem es mir nicht wohl war, oben erwähnte Situation ausgenommen und auch die war nicht wirklich schlimm denn die Tatsache dass man weit und breit alleine ist beinhaltet natürlich auch die Abwesenheit irgendwelcher 'böser Leute'.
Am ersten Mai bin ich von hier oben 'Santa Teresa' runter über 'Gloria' zum Hafen gelaufen und von dort dann bis zur U-Bahn Station 'Flamengo'. Rio liegt ja in seiner ganzen Länge am Strand wobei es nicht ein Strand ist sondern mindestens deren 5 die immer wieder von weit in's Meer reichenden Halbinseln unterbrochen werden. Die beiden bekanntesten sind 'Copacabana' und 'Ipanema'. Ganz vorne kommt jeweils ein richtig grosser Strand der von einem Trottoir begrenzt wird, dann kommt ein Radweg, und danach eine 6 spurige Strasse die nach 3 Spuren von einem weiteren Gehweg unterteilt ist. An Sonn- und Feiertagen werden die inneren 3 Spuren gesperrt und als Fussgängerweg genutzt. Darauf wandert dann die ganze Stadt hin und her. Die meisten Männer oben ohne (ja, hab auch mitgemacht) und die Frauen im Bikini. Dann sieht man immer wieder ein paar verrückte als irgendwas verkleidet und natürlich überall kleine Bars mit Mineral oder Bier und immer mit Kokosnüssen die oben aufgemacht sicher mindestens einen halben Liter Kokoswasser enthalten. Am Abend war dann das Konzert. Ich bin ca eine Stunde geblieben. Es war nicht ganz meine Musik. Stil zwar etwa wie 'Gloria Estefan' aber bedeutend schnellere Rythmen, zu schnell für meinen Geschmack. Das ganze Drum und Dran war aber super und die Atmosphäre war sehr gut.
Gestern war ich noch im 'Botanischen Garten'. Der wurde scheinbar noch von den Portugiesen angelegt und die darin enthaltenen Pflanzen haben dadurch die entsprechende Grösse. Interessant und schattig.
Jetzt sitze ich im Wohnzimmer und sehe auf Rio runter. Was mir noch fehlt ist eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Zuckerhut. Der zweite bekannte Ort neben der Christo Statue von dem man die ganze Stadt sieht. Am 5. Mai gehts dann weiter nach 'Salvador de Bahia'.

Rio 2

Dienstag, 1. Mai 2007

Rio de Janeiro

In Rio angekommen hab ich direkt am Flughafen ein Hotel gebucht. Ist direkt an der 'Copacabana' und liegt etwas über meinem Budget aber da es nur für 2 Tage sein sollte hab ich es genommen. Es war ein superkleines Zimmerchen und war ok für die zwei Tage. Als ich fragte ob es Internet gäbe hab ich ein Passwort bekommen und es wurde mir mitgeteilt dass es 20 Centavos pro Minute koste. Eine Frechheit. Ich hab's dann gelassen. In jeder Hostel bis jetzt war das Internet immer gratis und diese Hostels waren immer einiges billiger als dieses Hotel. Zudem konnte ich es nicht lassen mir von der Minibar ein paar Erdnüsse und solches Zeugs reinzuziehen. Die haben am Schluss soviel gekostet wie eine halbe Nacht im Hotel. Die spinnen total aber ich hätte es ja eigentlich wissen müssen.
Dafür sitze ich nun 2 Tage später im auf den 30. April gebuchten Hostel und sehe von hier aus über die ganze Stadt. Eine Traumlage mit Swimmingpool und wieder gratis Internet. Eine Familie die selber hier wohnt vermietet 2-3 Zimmer. Hab also Familienanschluss wenn ich will. Das Hostel ist dort wo alle andern Touristen hinwollen dafür aber mindestens 1 Stunde anstehen müssen. Direkt vor der Türe ist ein uraltes Tram --> Foto das bereits selber eine Rio-Sehenswürdigkeit ist. Mit dem fahre ich in die Stadt wenn ich runter will was natürlich jeden Tag der Fall sein wird. Bei der Christo Statue --> Foto von wo man die ganze Stadt sieht war ich bereits am ersten Tag. Morgen ist der erste Mai und hier natürlich auch ein Feiertag. An der Copacabana wird es ein open-air Konzert geben mit lokalen Samba-Bossanova Grössen. Ist eine super Stadt und ich hab noch ganze 5 Tage !!

Rio 1

Iguazu 4

Wie geplant hab ich meinen Flug nach 'Rio de Janeiro' um zwei Tage vorverschoben. Leider konnte ich in der 'Hostel' in Rio wo ich eine Reservation vom 30. April an habe niemanden erreichen der auch was anderes als portugisisch versteht und somit muss ich es halt draufankommen lassen und dort dann spontan eine Unterkunft buchen.
Mein grosser Zeh hat mir wieder Probleme gemacht und ich hab desshalb kurzentschlossen einen Arzt in 'Puerto Iguacu' aufgesucht. Ich wollte nicht riskieren dass das Ganze zu einem Problem wird und ich eine Blutvergiftung oder ähnliches einfange. Der Arztbesuch hat sich jedenfalls voll und ganz gelohnt. Javiera hatte schon recht. Die Ärzte hier in diesen Ländern arbeiten einfach effektiver als unsere. Vielleicht sind unsere Ärzte was die ganz extremen oder neuen Technik betrifft besser und sicher sind sie bedeutend besser ausgerüstet aber wenn es um alltägliche Dinge geht, dann ziehe ich einen Besuch bei einem Arzt von hier eigentlich vor. Es geht schneller und hat ganze 30 Dollar gekostet. Zudem scheint der Grund der neuen Infektion zu sein dass mein Arzt in der Schweiz nicht alles sauber entfernt hat. Er als Chirurg hätte das eigentlich wissen müssen finde ich denn ansonsten bin ich normalerweise sehr zufrieden mit ihm.
Ich war natürlich noch mit dem Bus in Itaipu und hab mir das Kraftwerk angesehen. Es hat 20 Turbinen wobei jeweils zwei Turbinen soviel Wasser verarbeiten wie durch die ganzen Iguacu Wasserfälle fliesst. Das neue Kraftwerk in China hat nun zwar ein wenig mehr Leistung aber Itaipu produziert über's Jahr gerechnet mehr Strom da die Wasserzufuhr immer gleich regelmässig ist im Gegensatz zu der in China.
Dann war ich noch kurz beim 'Hit de los tres fronteras'. Eine Art Dreiländereck wo jedes der drei Länder Paraguay, Brasilien und Argentinien einen ca 4 Meter hohen Strein mit den Landesfarben bemahlt hat. Diese Steine sieht man von jedem der drei Länder aus. Fast interessanter aber war auf dem Weg dorthin die Wand die ein Künstler (keine Ahnung wer) gemacht hat --> Fotos. Es ist entweder aus Holz oder aus Stein gemacht und zeigt Ausschnitte aus der Geschichte der Ureinwohner von Südamerika die ganz im Gegensatz zu den Weissen die Eroberung Amerikas nicht als etwas Gutes empfanden und die von uns als Entdecker bejubelten Eroberer inklusive Teile der katholischen Kirche als nichts anderes als Massenmörder sehen.
Am 28. April um 1745 bin ich dann mit der TAM nach Rio geflogen.

Iguazu 3

Ungarn Rundfahrt July 2026