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| Flug nach USA |
Donnerstag, 28. Juni 2007
Venezuela - Isla Margarita 3
Dienstag, 26. Juni 2007
Venezuela - Isla Margarita 2
Heute 26. Juni hab ich eine super Bleibe gefunden. 'Villa del Sol', pro Zimmer 30$. Die Zimmer sind aber riesig, super Badezimmer, Safe im Zimmer, TV mit 200 Kanälen, Aircondition, Wireless-Lan mit 10Mb Highspeed Anschluss (funktioniert auf dem ganzen Gelände). Mitten drin ein grosser Swimmingpool, überall Kühlschränke mit super billigen Getränken drin. Küche mit allen Utensilien. Zwei grosse Autos die man für bis zu einer Stunde gratis benutzen kann. Wenn man sie länger will dann kann man sie mieten.
Sind grosse 8-Personen Geländewagen und 12 Stunden kosten 50$ alles inklusive. Jedes Zimmer hat eigenen DVD Player und es hat eine riesige DVD Sammlung die man gratis benutzen kann. Dazu gratis Fahrräder und zwei Mopeds. Waschmaschinen und Trockner sind ebenfalls vorhanden. Hatte ich schon gesagt dass alles für 30$ zu haben ist!! Fotos kommen noch. Im Moment stimmt wieder alles. Oh, am Beach gibt es ein eigenes kleines Restaurant wo die Gäste der 'Villa' fast gratis essen und trinken können.
Der Typ, ein Kanadier, dem dies alles gehört macht das als Hobby, er hat scheinbar in Kanada ein grosses Unternehmen und Geld ist kein Problem für ihn. Nur so ist das hier möglich denn verdienen kann er hier nichts. Ah, es hat 7 Zimmer und 7 Angestellt. Jedes Zimmer hat seinen eigenen Butler!!!! Und einen Beamer mit grosser Leinwand hat es auch noch. Am nächsten Tag hab ich dann gesehen dass neben den andern Fahnen auf dem Dach des Gebäudes die Schweizerfahne weht. Offensichtlich bekommt jede anwesende Nation ihre Fahne auf's Dach so dass man schon von weitem sehen kann mit wem man es zu tun haben wird.
Montag, 25. Juni 2007
Venezuela - Isla Margarita
Dienstag, 19. Juni 2007
Caracas - Venezuela
Freitag, 15. Juni 2007
Bogota 2
Dann hab ich mir heute noch eine Brille bestellt (für Distanz, nicht zum Lesen) und hab natürlich vorher einen Sehtest gemacht. Will schauen ob es was bringt. Der Optiker hat allerdings am Schluss gemeint dass ich eigentlich noch fast perfekt sehe und dass die Schärfe die ich erwarte gar nicht möglich sei für's menschliche Auge. Er hat mir dann gesagt dass das ein Phänomen sei von Leuten die viel am Computer arbeiten und viel computer-generierte Bilder sehen. Die hätten dann plötzlich das Gefühl dass die normale Sehschärfe nicht optimal sei... What a joke. Nun, morgen bekomme ich die Brille. Vamos a ver. Hat übrigens 60$ US gekostet mit super-Gestell und inklusive Sehtest. Wenn's nichts bringen sollte dann hat's wenigstens auch nicht zuviel gekostet.
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| Bogota2 |
Donnerstag, 14. Juni 2007
Kolumbien - Bogota
Der Flug kostete mich 140$US, das Hotel hier 25$US pro Nacht. Eigentlich war Kolumbien gar nicht vorgesehen nicht zuletzt wegen den vielen Horrorstories die man über das Land hört. Nun, Kolumbien mag ja der grösste Kokainexporteur der Welt sein. Hier merkt man aber nichts davon. Ist wahrscheinlich wie mit dem Schweizer Emmentalerkäse. Die gute Qualität geht direkt in's Ausland, das was übrigbleibt wird dann unter der lokalen Bevölkerung verscherbelt. Was man allerdings überall merkt ist, dass sich das Land in einer Ausnahmesituation befindet. Wie ich gelesen habe sind fast die Hälfte oder sogar mehr der Fläche des Landes in den Händen von sog. Terroristen. Seit Bush am Ruder ist sind ja weltweit alle andersdenkenden Leute Terroristen nur dass es hier in Kolumbien tatsächlich manchmal recht schlimm zur Sache geht.
Dann gibt es eine kleine Armee von ca 10'000 Söldnern die als sog. Paramilitärs versteckt und offen von Armee und Regierung unterstützt werden und teilweise die schlimmeren Masaker unter der Zivilbevölkerung anrichten als die Guerillas. Seit die neue Regierung am Ruder ist herrscht eine Art Waffenstillstand aber vorher waren Autobomben an der Tagesordnung. Da die hauptsächlich links angeordneten Guerillas keine Unterstützung mehr von Cuba und Russland erhalten holen sie sich das Geld halt über Entführungen von Leuten von denen sie denken dass ein hohes Lösegeld verlangt werden kann. Da muss ich glaube ich keine Angst haben denn mehr als 100$ US würde ja kaum jemand bezahlen.... Heute war wieder eine Art Demo mit allgegenwärtig schwerbewaffneten Polizisten/Militär, die kann man hier nicht so recht auseinanderhalten kann - und mit schweren schwarzen Panzerwagen die als Wasser- und anderes-Werfer dienen und mit denen man problemlos Leute überfahren kann... --> Fotos
Liseth und Javiera, hier habe ich die besten 3-leches meines Lebens gegessen zusammen mit einem Cappuccino, den nicht mal die Italiener besser machen. Auch die Borritos rsp Fachitas con Pollo, arroz und frijoles sind spitze. :-)
Heute war ich auch noch in zwei Museen. Dem Militär-Museum in dem man von alten Maschinengewehren, Flugzeugen, Bomben, Uniformen bis zu Torpedos alles sehen konnte. Dann das 'Museo de Oro' in dem Goldfunde zurück bis 2000 v.Ch. gezeigt werden. Sehr interessant. --> Fotos
Ich bin also bis am 16. Juni hier, fliege dann kurz nach Quito zurück um am 17. Juni meinen Flug von Quito nach Caracas anzutreten.
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| Columbia Bogota |
Montag, 11. Juni 2007
Quito - Ecuador
Ich bin also vom 31. Mai bis am 5. Juni in Quito gewesen. Ist wieder auf fast 3000 Metern Höhe mit den bekannten Symptomen die ich hier nicht nochmals wiederholen will. Am 5. Juni hab ich ein Auto gemietet und wollte damit bis zum 12. Juni unterwegs sein und Ecuador kennenlernen. Ich bin von Quito nach Esmeraldas an der Pazifikküste gefahren und dann von dort die ganze Küste runter bis nach Salinas. Von dort nach Guayaquill und über Riobamba zurück nach Quito. Gestern Abend (9. Juni) bin ich wieder hier in Quito angekommen. Ja, ich habe die ganze Stecke in 4 Tagen abgebrettert denn es hat geregnet und nochmals geregnet. Durch den Regenwald war es ok, der heisst ja nicht umsonst so. Sehr schön denn es ging immer wieder in den Nebel rein und wieder aus dem Nebel raus mit teilweise sensationellem Ausblick. Immer wenn es weit und breit kein Dorf oder keine Stadt hatte war die Natur traumhaft, aber sobald irgendwo Menschen leben ist einfach alles versaut mit Abfall. Es hat zwar schon überall Schilder auf denen steht 'bewahren wir unsere Umwelt, halten wir sie sauber' usw aber wenige halten sich daran. Was mich vor allem verwundert ist, dass es die Leute scheinbar einfach nicht stört. Auch wenn direkt neben dem Hauseingang ein stinkender Abfallhaufen liegt ist das den Leuten scheinbar egal. Mühsam und wirklich schade. Eben, der Regen. Da viele Strassen nicht asphaltiert sind ist natürlich bei Regen alles ein riesen Matsch. Das war auch der Grund warum ich die Nase voll hatte und so schnell wieder zurück in Quito war. In Quito hat es übrigens TrolleBusse. Die haben eine eigene Spur und sind das schnellste Verkehrsmittel in der Stadt die sehr schmal dafür aber extrem lang ist. Leider sind sie meist total überfüllt. Aber die Idee find ich gut.
Heute war ich mit der Gondelbahn (ja, gibt's hier auch) auf dem Berg an den Quito grenzt und der 4200 Meter hoch ist. Von Quito aus ist es nur ein Hügel wie der Gurten in Bern aber eben, Quito selber ist ja wieder fast auf 3000 Metern Höhe.
Etwas sehr interessantes ist das Dorf 'mitad del mundo' das ein paar Kilometer nördlich von Quito liegt. Ecuador heisst ja nicht umsonst so. Der Äquator geht genau durch dieses Dorf und das ist natürlich dort ein Verkaufsargument. Nebem viel Schnickschnack machen sie dort eine interessante Demonstration mit der jeder selber feststellen kann ob er in der nördlichen oder in der südlichen Hemnisphäre ist. Jeder (oder nicht?) weiss, dass Wasser wenn es aus dem Lavabo oder aus der Badewanne abfliesst einen Strudel erzeugt. Dieser Strudel geht in der nördlichen Hemnisphäre im Uhrzeigersinn und in der südlichen Hemnisphäre den andern Weg rum (oder war es umgekehrt). Ist egal, das Prinzip stimmt. Wenn man nun aber ganz genau auf dem 00-00-00 Grad steht dann gibt es keinen Strudel sondern das Wasser fliesst direkt und gerade runter. Das konnten wir wunderbar beobachten an einem mobilen Lavabo. Man musste es nur einen Meter auf die eine oder andere Seite des Äquators stellen und konnte das Phänomen beobachten. Genauso ist es möglich ganz genau auf dem Äquator auf einer total flachen Ebene (ja ich weiss, eine Ebene ist normalerweise flach aber es geht darum dass sie flach sein muss wie ein Spiegel) ein Ei zu stellen. (Ja, logisch, so wie es sonst eben nicht geht, nicht einfach hinlegen). Das hat damit zu tun dass sich am Äquator die Kräfte gegenseitig aufheben. Wer mehr darüber wissen will findet problemlos entsprechendes im Internet.
Nun bin ich also hier und mein Flug nach Caracas ist erst am 17. Ich hab aber nicht im Sinn bis dann hier zu verweilen und werde morgen versuchen mein Ticket nach Venezuela auf den 12. Juni zu verschieben. Ich hoffe in Venezuela bleibt es vorläufig ruhig. Die haben ja im Moment recht Stress weil der Oberheini der Regierung eine beliebte Radiostation geschlossen hat weil sie nicht 'lieb' mit ihm
waren - ZENSUR !!!
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| Ecuador |
Samstag, 2. Juni 2007
Lima
Also, in Lima ging ich in's Hostel das ich bereits wie alle andern auch lange voraus gebucht hatte.
Im Gegensatz zum Hostel in La Paz und Cusco war das in Lima wieder nicht sehr gut. Zimmer war ok aber Bad und Toilette werden mit ca 5 oder mehr andern Zimmern geteilt und sind somit nie richtig sauber. Aber was solls. So schlimm war's auch nicht und die Leute waren dafür extrem freundlich und hilfsbereit.
Insgesamt muss ich sagen dass ich eindeutig viel zu wenig Zeit eingeplant habe für Peru. In zwei Tagen fliege ich weiter und habe ausser Lima und Cusco nicht's gesehen von Peru obwohl es hier fantastische Orte gibt. Aber eben, man kann einfach nicht überall alles sehen, auch nicht wenn man 9 Monate Zeit hat. Das Zentrum von Lima ist sensationell. Ich kam gerade rechzeitig um die Wachablösung am Palast zu sehen. Eine Show (sicher vorwiegend für Touristen) bei der die Wache vor dem Palast abgelöst wird. Es gibt viel marschieren (Stechschritt bei dem die Füsse auf Höhe des Kopfes sind..) und Marschmusik mit Fahne aufziehen. Am Schluss spielten sie noch das Stück von Simon and Garfunkel im dem die typische Flöte von hier vorkommt. Weiss leider den Namen nicht aber jedermann kennt es. Die Gebäude im Zentrum und drumherum sind alle aus der spanischen Kolonialzeit und sind eigentlich meist super gut erhalten/renoviert --> Fotos. Lima hat mir einen besseren Eindruck gemacht als ich erwartet habe. Manchmal erzählen die Leute einfach Schei... Nichts von überall Dieben und Puff und Probleme. Alles hat super gut geklappt, die Leute waren sehr nett und hilfsbereit, niemand hat versucht mich auszunehmen, sogar die Taxifahrer haben immer bereits am Anfang einen fairen Preis verlangt. Am ersten Abend hab ich noch eine Prozession erlebt und ein paar Fotos gemacht. War eindrücklich.
Morgen gehts weiter nach Quito in Ecuador. Sonst alles bestens. Hasta la Vista.
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| Lima |
Dienstag, 29. Mai 2007
La Paz - Cusco - Lima
Jetzt bin ich also in Cusco, einer alten Inka Stadt in der es noch extrem viel super gut erhaltene Bausubstanz gibt. Ich muss sagen dass Cusco bis jetzt der eindrücklichste Ort ist den ich gesehen habe. Überall perfekt erhaltene Mauern die so gemacht sind dass riesige Steine wie ein Puzzle ganz genau ineinander passen ohne dass Füllmaterial gebraucht wird. --> Bilder.
Morgen früh gehts um 7 Uhr zurück nach Lima und dann am 31. Mai weiter nach Ecuador. Nach Machu Pichu geh ich nun doch nicht. Ist erstens wieder extrem höher (Korrektur: ist ca 700m tiefer als Cusco), zweitens sauteuer und drittens hab ich nun genug Steine gesehen. Gibt ja schon genug Fotos darüber :-) Sonst alles bestens.
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| Bolivia und Cuzco |
Donnerstag, 24. Mai 2007
Morro de Sao Paolo - Sao Paolo - Lima
Aber alles schön der Reihe nach. Diesmal kommen die Bilder wieder später da ich hier keine Möglichkeit habe meinen CardReader anzuschliessen. Werde die Bilder dann später nachreichen.
Dem letzten Bericht von 'Morro de Sao Paolo' muss ich noch ein paar Dinge anfügen.
Meine Beschreibung der 'piscinas natural' war natürlich Blödsinn. Ich hatte in der Zwischenzeit ein paar Mal die Gelegenheit solche 'piscinas natural' zu sehen und mich darin zu tummeln. Es handelt sich dabei um nichts anderes als Pfützen die das Meer hinterlässt wenn Ebbe ist. Nur sind diese Pfützen von ein paar Metern bis zu Kilometern gross. Das Wasser darin ist glasklar und vielfach von 40cm bis 1m tief, je nachdem wo man sich befindet. Darin tummeln sich auch all die Fische die nicht mehr rechtzeitig rauskonnten bevor ihnen der Weg abgeschnitten wurde. Es sind meist die Fische derselben Sorte (mit vertikalen gelben Streifen). Die scheinen diese 'piscinas' ebenfalls zu lieben und sie sind wie erwähnt sehr zutraulich und es sind teilweise dutzende die um einen rumschwimmen. War wirklich eindrücklich. Leider habe ich davon keine eigenen Fotos aber im nachhinein bin ich froh dass ich die Kamera nicht mitgenommen habe. Bei einem Vorfall bei dem uns der Kapitän an einem Ort aussteigen liess wo man sich die Füsse blutig schlagen konnte wäre sie total nass geworden und das wäre dann wohl das Ende gewesen. Ich werde aber im Internet Fotos finden und dann einen Stellvertreter einschieben. Mein rechter Oberarm sieht schlimm aus, der wäre ein Foto wert. Nachdem ich die Scheissmoskitos in den Griff bekommen hatte ging es bei einem Ausflug mit dem Schnellboot ziemlich heftig zu. Ich sass natürlich zuvorderst und bei einem heftigen Aufschlag hat es mich voll hinten an die Holzverkleidung geknallt. War weiter nicht schlimm und hat auch nicht echt weh getan aber am nächsten Morgen bin ich beim Blick in den Spiegel doch ziemlich erschrocken. Der ganze Oberarm ist auf der Rückseite so was von blutunterlaufen - dunkelrot mit ein paar Ausrutschern zu blau bis grün, ja sogar gelb kommt vor. Wie gesagt, tut nicht weh aber sieht echt schlimm aus. Es waren dann insgesamt doch mehr schöne Tage auf der Insel als verregnete und am Schluss bin ich dann wie angekündigt mit dem Taxiflug nach Salvador und von dort nach Sao Paolo geflogen. Von Sao Paolo hab ich nicht allzuviel gesehen denn ich bin um ca 17Uhr im Hotel angekommen, hatte dann den nächsten ganzen Tag dort (an dem es geregnet hat....) und bin am Tag darauf (heute) um 0300Uhr !!! bereits wieder im Flugplatz gewesen für den Flug über Lima nach La Paz. Sao Paolo war eigentlich auch nicht eingeplant sondern nur als Transit vorgesehen. Ist eine Stadt mit scheinbar noch grösseren Ausmassen als Buenos Aires und von solchen Städten sehe ich noch genug zumal Sao Paolo im Gegensatz zu Rio nicht wirklich schön sein soll. Nach einem fünfstündigen Flug bin ich dann heute morgen im Lima gelandet. Wir hatten einen schönen Ausblick auf den Titicacasee. Da das Hochplateau von Peru und Bolivien ja teilweise über 4'000 Meter hoch liegt sieht man natürlich auch aus der normalen Flughöhe von ca 10'000 Metern noch relativ viel. Bin gespannt auf die Fotos. Von Lima hat man im Anflug leider erst was gesehen als wir schon fast auf der Piste unten waren. Eine Art von Smog-Morgen-Nebel der so dicht war dass wir noch 30 Minuten über der Stadt kreisen mussten. Einen kleinen Blick hab ich doch erhascht und was ich gesehen habe hat mich nicht wirklich begeistert. Slums und nochmal Slums. Auch hier Armut vom schlimmsten. Aber ich wusste es ja. In ein paar Stunden bin ich in La Paz. La Paz liegt in einer Höhe von zwischen 3'500 bis 4'300 Metern und ist damit die höchstgelegene Großstadt der Welt. Man soll das sogar beim Atmen merken hab ich gehört. (Anmerkung: Man merkt es grausam.....) Vamos a Ver. Dann gibts dann sicher wieder schöne Fötelis falls mir nicht vorher die Puste ausgeht. Sicher vom Titicacasee, eventuell von der Salzwüste im Süden und sicher von Cusco und Machu Picchu.
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| Brasil to Bolivia |
Mittwoch, 16. Mai 2007
Morro de Sao Paolo
Ach ja, es gibt sensationelle Spagetti Carbonara hier. Das liegt wahrscheinlich daran dass viele der Chefs der Restaurants und Posadas aus Italien ausgewandert sind. Das Schiff auf dem Foto ist das Schnellboot mit dem man die längere Tour macht welche um die ganze Insel herumführt und das sind immerhin fast 100 km. Das Boot hat zwei 125Ps Motoren und die werden voll ausgefahren. Nur die Wellenhöhe begrenzt die Geschwindigkeit denn wenn das Boot zu lange in der Luft ist und es ist eigentlich genausoviel in der Luft wie im Wasser dann besteht die Gefahr dass es durch eine Querwelle einen Überschlag macht und das wäre dann weniger lustig.
Das Wasser ist absolut sauber aber leider durch den Regen und den Wind meist nicht so klar wie im Sommer. Es gibt hier einen Teil im Meer den nenne sie 'piscinas natural'. Dort ist das Wasser weit draussen durch irgend eine Strömung ganz flach und
wenn das Wetter schön ist hast du das Gefühl du stehst in einem Schwimmbad mitten im Meer. Dazu kommen viele kleine Fische die aus irgend einem Grund so zahm sind dass sie an deinen Fingern anfangen zu knappern sobald du ihnen dieselben hinhälst. Oder vielleicht sind das einfach nur die jungen Fische und die Touristen werden immer wieder weggebracht bevor Papa und Mama Fisch kommen...
Es ist wirklich schön hier. Was mir fehlt ist eine Luftmatratze. Die kauf ich mir dann für den zweiten Teil der Reise. Ist für mich das Grösste, auf der Luftmatratze im Meer zu treiben. Das ist etwas was man hier komischerweise überhaupt nicht kennt. In Asian übrigens auch nicht, warum auch immer.
Ich habe ja meinen nächsten Flug am 23. Mai frühmorgens von Sao Paolo nach Lima in Peru. Da die Flüge hier extrem billig sind hab ich mir einen gekauft von Salvador nach Sao Paolo und weil ich gerade dabei war hab ich mir gleich einen Taxiflug von hier nach Salvador gekauft. Der kostet zwar 170 Reais aber das Schiff kostet 50,
und da der Flug nach Sao Paolo relativ früh ist müsste ich in Salvador übernachten und zum Hotel käme auch noch das Taxi zum Flugplatz dazu was alles in allem auch fast auf die 170 Reais rauskommt.
Also dann, weiss nicht ob ich noch was schreibe vor Lima denn hier ist es wirklich mühsam an's Internet zu kommen.
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| Morro de Sao Paolo |
Donnerstag, 10. Mai 2007
Salvador de Bahia
Mit der 'TAM' (lokale brasilianische Fluggesellschaft) ging's dann in 2 Stunden in's ca 1200km weiter nördlich gelegene 'Salvador de Bahia'. Die Stadt heisst Salvador und das Anhängsel 'de Bahia' kommt daher dass Salvador im Distrikt oder Staat Bahia liegt und es in Brasilien noch andere Salvador's gibt. Salvador war früher für lange Zeit die Hauptstadt von Brasilien und für Portugal die wichtigste Siedlung im neu 'erworbenen' Territorium und ist heute noch die drittgrösste Stadt des Landes. Ich kam also in Salvador an und fuhr mit dem Taxi zu meinem Hostel 'Suites do Pelo' was (wie mir später mitgeteilt wurde) nichts mit Haaren zu tun hat. Da es gerade um Haare geht, ich hab mir kurz nach der Ankunft gleich die Haare wieder ganz kurz schneiden lassen für den stolzen Preis von umgerechnet ca 4 Franken. Als die Coiffeuse mit dem extrem scharfen Rasiermesser meiner Halsschlagader näher kam hab ich meinen Entscheid hier die Haare schneiden zu lassen kurz in Frage gestellt. Es ging dann aber alles gut und sie machte ihre Sache wirklich gut.
Nun war ich also in Salvador und zwar mitten in der Altstadt. Die Altstadt von Salvador (Pelourinho) wurde (wie Bern übrigens auch) von der Unesco zu den schützenswerten Orten erklärt. Es ist wirklich sehr schön und ist zu vergleichen mit gewissen Strassen in Grenada/Nicaragua. Allerdings ist der Übergang von diesem Stadtteil zum nächsten krass. Dort ein neu renoviertes schönes Haus und daneben fangen total verfallene Häuserzeilen an die bei uns wegen Einsturzgefahr gesperrt wären, hier aber ganz normale Wohnhäuser sind. Überhaupt ist hier wieder dasselbe Problem von dem ich schon in Ägypten geschrieben habe. Man wird dauernd angequatscht und in einem Fall hat mir ein Typ eine 10er Note (lokale Währung, umgerechnet ca 5 Fr.) aus der Hand gerissen und ist abgedüst. Ich war richtig enttäuscht. Nicht wegen dem Verlust - damit kann ich leben. Aber ich wollte dem Typen gerade was zu essen kaufen weil er danach fragte als er merkte dass ich ihm nicht einfach so Geld geben würde. Ich war natürlich danach ziemlich mies drauf mit diesen Leuten und irgendwie kam ich mir am Ende des zweiten Tages fast ein wenig wie im Gefängnis vor. Dies lag daran dass erstens mein Zimmer sehr klein war (das Bett im Zimmer war ebenfalls sehr kurz, dafür hatte ich drei davon) und dann war das Stadtviertel von der Polizei bewacht und gilt desshalb als sicher. Man konnte zu jeder Tages- und/oder Nachtzeit rausgehen aber man sollte die Grenze der Innenstadt ja nicht verlassen weil es sonst zu gefährlich sei.
Mit dem im Kopf war es an der Zeit mit zu überlegen was ich nun machen würde denn mein Flug von 'Sao Paulo' nach Lima geht erst am 23. Mai. Ursprünglich war mein Plan ja, mit dem Bus von Salvador nach Sao Paulo zu fahren und unterwegs irgendwo am Meer
einen schönen Ort zu finden um dort ein paar Tage zu verbringen.
Hier in Brasilien gibt es momentan scheinbar einen Preiskrieg zwischen den 3 bekannten Fluggesellschaften Varig, BRA und TAM und einer neu dazugekommenen mit Namen GO -> www.voego.com.br Dort habe ich ein Flugticket von Salvador nach Sao Paulo für unter 100$ gefunden und die Strecke von Salvador nach Sao Paulo ist mehr als 2000km lang. Davon werde ich natürlich profitieren da ich zusätzlich eine Information gefunden habe dass einer der schönsten Orte hier am Meer (falls man das in Brasilien mit seinen riesig langen Küstenlinien überhaupt sagen kann) nur ca 80km südlich von Salvador liegt. Es ist eine Insel auf der keine Autos zugelassen sind weil die Insel zugleich ein geschützter Naturpark ist. Es gibt nur zwei Wege dorthin.
Der eine ist ein Taxiflug und dauert 20 Minuten und kostet 100$ für einen Weg. Der andere ist mit einem Katamaran, dauert 2,5 Stunden und kostet 25$ für einen Weg. Beim Taxiflug kommt noch dazu dass der natürlich vom Flugplatz abgeht und das Taxi dorthin naturgemäss ebenfalls nicht billig ist.
Ich habe mich für den Katamaran entschieden und bin seit gestern auf der Insel. Als ich gestern den Sonnenuntergang sah, ein Bier schlürfte und hinter mir im Restaurant auch noch (wie könnte es anders sein) 'Dark side of the moon' lief dachte ich nur - was willst Du noch mehr. Wenn man da nicht zufrieden ist dann stimmt definitiv etwas nicht. Und um es klarzustellen, ich WAR ZUFRIEDEN.
Fotos von hier folgen im nächsten Blog. Danke für alle die an meinen Geburtstag gedacht haben. Könnt Ihr den nicht auch mal vergessen so wie ich das regelmässig mit Euren (Susi und Widmer's in Ebikon) tue. Ist mir wirklich langsam peinlich.
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| Salvador de Bahia |
Donnerstag, 3. Mai 2007
Rio de Janeiro 2
Am ersten Mai war hier natürlich ebenfalls Feiertag und somit waren gewisse Gebiete tabu. Von mir aus gesehen gleich unten am Meer ist das 'Centro'. Während der Woche ein hektisches Stadtviertel aber an solchen Feiertagen wie ausgestorben. Ich hab es bei der Heimfahrt am Abend um ca 8 Uhr gemerkt. Ich war weit und breit der einzige Mensch der auf den Bus gewartet hat und ganz wohl war mir dabei nicht obwohl ich vorgesorgt habe und ausser der Kamera und Busgeld nichts dabei hatte. War trotzdem komisch. Auf der andern Seite wird mit dem Warnen sicher auch übertrieben. Wenn man alle Warnungen beachten würde dann müsste man am besten wohl gleich im Bett bleiben. Ich habe bis jetzt auf der Reise noch nie etwas erlebt bei dem es mir nicht wohl war, oben erwähnte Situation ausgenommen und auch die war nicht wirklich schlimm denn die Tatsache dass man weit und breit alleine ist beinhaltet natürlich auch die Abwesenheit irgendwelcher 'böser Leute'.
Am ersten Mai bin ich von hier oben 'Santa Teresa' runter über 'Gloria' zum Hafen gelaufen und von dort dann bis zur U-Bahn Station 'Flamengo'. Rio liegt ja in seiner ganzen Länge am Strand wobei es nicht ein Strand ist sondern mindestens deren 5 die immer wieder von weit in's Meer reichenden Halbinseln unterbrochen werden. Die beiden bekanntesten sind 'Copacabana' und 'Ipanema'. Ganz vorne kommt jeweils ein richtig grosser Strand der von einem Trottoir begrenzt wird, dann kommt ein Radweg, und danach eine 6 spurige Strasse die nach 3 Spuren von einem weiteren Gehweg unterteilt ist. An Sonn- und Feiertagen werden die inneren 3 Spuren gesperrt und als Fussgängerweg genutzt. Darauf wandert dann die ganze Stadt hin und her. Die meisten Männer oben ohne (ja, hab auch mitgemacht) und die Frauen im Bikini. Dann sieht man immer wieder ein paar verrückte als irgendwas verkleidet und natürlich überall kleine Bars mit Mineral oder Bier und immer mit Kokosnüssen die oben aufgemacht sicher mindestens einen halben Liter Kokoswasser enthalten. Am Abend war dann das Konzert. Ich bin ca eine Stunde geblieben. Es war nicht ganz meine Musik. Stil zwar etwa wie 'Gloria Estefan' aber bedeutend schnellere Rythmen, zu schnell für meinen Geschmack. Das ganze Drum und Dran war aber super und die Atmosphäre war sehr gut.
Gestern war ich noch im 'Botanischen Garten'. Der wurde scheinbar noch von den Portugiesen angelegt und die darin enthaltenen Pflanzen haben dadurch die entsprechende Grösse. Interessant und schattig.
Jetzt sitze ich im Wohnzimmer und sehe auf Rio runter. Was mir noch fehlt ist eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Zuckerhut. Der zweite bekannte Ort neben der Christo Statue von dem man die ganze Stadt sieht. Am 5. Mai gehts dann weiter nach 'Salvador de Bahia'.
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| Rio 2 |
Dienstag, 1. Mai 2007
Rio de Janeiro
Dafür sitze ich nun 2 Tage später im auf den 30. April gebuchten Hostel und sehe von hier aus über die ganze Stadt. Eine Traumlage mit Swimmingpool und wieder gratis Internet. Eine Familie die selber hier wohnt vermietet 2-3 Zimmer. Hab also Familienanschluss wenn ich will. Das Hostel ist dort wo alle andern Touristen hinwollen dafür aber mindestens 1 Stunde anstehen müssen. Direkt vor der Türe ist ein uraltes Tram --> Foto das bereits selber eine Rio-Sehenswürdigkeit ist. Mit dem fahre ich in die Stadt wenn ich runter will was natürlich jeden Tag der Fall sein wird. Bei der Christo Statue --> Foto von wo man die ganze Stadt sieht war ich bereits am ersten Tag. Morgen ist der erste Mai und hier natürlich auch ein Feiertag. An der Copacabana wird es ein open-air Konzert geben mit lokalen Samba-Bossanova Grössen. Ist eine super Stadt und ich hab noch ganze 5 Tage !!
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| Rio 1 |
Iguazu 4
Mein grosser Zeh hat mir wieder Probleme gemacht und ich hab desshalb kurzentschlossen einen Arzt in 'Puerto Iguacu' aufgesucht. Ich wollte nicht riskieren dass das Ganze zu einem Problem wird und ich eine Blutvergiftung oder ähnliches einfange. Der Arztbesuch hat sich jedenfalls voll und ganz gelohnt. Javiera hatte schon recht. Die Ärzte hier in diesen Ländern arbeiten einfach effektiver als unsere. Vielleicht sind unsere Ärzte was die ganz extremen oder neuen Technik betrifft besser und sicher sind sie bedeutend besser ausgerüstet aber wenn es um alltägliche Dinge geht, dann ziehe ich einen Besuch bei einem Arzt von hier eigentlich vor. Es geht schneller und hat ganze 30 Dollar gekostet. Zudem scheint der Grund der neuen Infektion zu sein dass mein Arzt in der Schweiz nicht alles sauber entfernt hat. Er als Chirurg hätte das eigentlich wissen müssen finde ich denn ansonsten bin ich normalerweise sehr zufrieden mit ihm.
Ich war natürlich noch mit dem Bus in Itaipu und hab mir das Kraftwerk angesehen. Es hat 20 Turbinen wobei jeweils zwei Turbinen soviel Wasser verarbeiten wie durch die ganzen Iguacu Wasserfälle fliesst. Das neue Kraftwerk in China hat nun zwar ein wenig mehr Leistung aber Itaipu produziert über's Jahr gerechnet mehr Strom da die Wasserzufuhr immer gleich regelmässig ist im Gegensatz zu der in China.
Dann war ich noch kurz beim 'Hit de los tres fronteras'. Eine Art Dreiländereck wo jedes der drei Länder Paraguay, Brasilien und Argentinien einen ca 4 Meter hohen Strein mit den Landesfarben bemahlt hat. Diese Steine sieht man von jedem der drei Länder aus. Fast interessanter aber war auf dem Weg dorthin die Wand die ein Künstler (keine Ahnung wer) gemacht hat --> Fotos. Es ist entweder aus Holz oder aus Stein gemacht und zeigt Ausschnitte aus der Geschichte der Ureinwohner von Südamerika die ganz im Gegensatz zu den Weissen die Eroberung Amerikas nicht als etwas Gutes empfanden und die von uns als Entdecker bejubelten Eroberer inklusive Teile der katholischen Kirche als nichts anderes als Massenmörder sehen.
Am 28. April um 1745 bin ich dann mit der TAM nach Rio geflogen.
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| Iguazu 3 |
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Nachdem es mir, wie schon erwähnt, in England nicht wirklich blendend ging – man könnte auch sagen: miserabel –, beschloss ich, sicherheitsh...
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Am 15. Mai ging es dann weiter rauf von Trondheim nach Bodø. Einen kleinen Teil der Strecke – die ersten knapp zwei Stunden – musste man mit...
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Am 18. Juni ging es weiter, nachdem ich mein Auto zurückgegeben hatte. Der Zug mit Liegewagen verliess Bukarest um 16:00 Uhr. Ich hatte ein ...














