Samstag, 1. Juli 2023

Puerto Viejo & Tortuguero

Seit dem letzten Eintrag ist wieder einiges gelaufen. Aber alles hat gut geklappt, schon fast langweilig 😂

Seit gestern befinde ich mich wieder in San Jose und werde in ungefÀhr einer Stunde Edwin abholen und hierher in's Hotel bringen.

Es hat noch ein paar Fotos aus Puerto Viejo. Mein Ziel war Tortuguero. Es gibt zwei Möglichkeiten. Die eine ist, nach Puerto Lemon zu fahren und dort ein Boot zu nehmen das einen raufbringt nach Tortuguero. Die andere Möglichkeit ist, mit dem Auto ein rechtes StĂŒck in Richtung San Juan zu fahren und dort unterwegs rauf zu einem Ort namens 'Las Palmitas' zu gehen. Von dort fahren auch Boote nach Tortuguero. Der Weg ist aber nur halb so lange wie der von Puerto Lemon aus und da ich sowieso nach San Juan musste habe ich diese zweite Möglichkeit gewĂ€hlt. Tortuguero ist ein kleiner Ort an der KĂŒste ganz im Norden von Costa Rica, ca 150km sĂŒdlich der Grenze von Nicaragua und der Ort liegt mitten in einem riesigen Nationalpark. Tortuguero ist nur mit einem Boot erreichbar. Am Strand kommen die die grossen Schildkröten an Land und legen ihre Eier. Das wird alles streng ĂŒberwacht und man darf sich ihnen nicht nĂ€hern ohne einen Guide von dort. Das alles passiert in der stockdunklen Nacht und man kann nur was sehen weil der Guide ein spezielles rotes Licht hat das scheinbar die Schilkröten nicht stört. Man muss sich auch dunkel anziehen und darf weder Handy noch Kamera mitnehmen.

Der Weg dorthin ist nur mit Boot möglich weil es dort keine Strassen gibt. Aber alles ist  durchzogen mit KanĂ€len ĂŒber die die Fahrt nach Tortuguera geht. Wegen den extrem wenigen NiederschlĂ€gen ist der Wasserstand in den kleineren KanĂ€len die dann zu den grösseren fĂŒhren sehr niedrig und nur weil die Leute dort die Situation kennen können sie trotzdem relativ rasch fahren. Aber zwischendurch laufen die Boote auf und einer der Begleiter muss aussteigen um das Boot wieder in's tiefere Wasser zu schieben. Tief heisst ca 40-60cm!

Ich hatte dort wieder eine Wohnung mit drei Schlafzimmern fĂŒr mich. Dies weil aktuell keine Hochsaison ist.

Einen Tag spĂ€ter hab ich dann eine 5-stĂŒndige Tour mit einem Boot mitgemacht. Nur Ruder sind gestattet aber mit diesem Boot sind wir dann in den KanĂ€len in ganz kleine Abzweigungen gefahren und dort drin ist man sich vorgekommen wie auf einem anderen Planeten. Es war relativ dunkel und die GerĂ€usche waren gedĂ€mpft durch die extreme Planzenwelt um einen herum. Es war wirklich traumhaft. Aber man war sich auch bewusst dass es da Kaimane, Schlangen und weiss der Teufel was noch gibt. Ins Wasser zu springen wĂ€re keine gute Idee gewesen.

Wir haben auch Tiere gesehen, Vögel, Kaimane, Leguane, Affen und Faultiere. Einige der Tiere hatten scheinbar ĂŒberhaupt keine Angst vor Menschen. Bei einem Vogel und einem Kaiman waren wir so nahe dass man die Tiere mit der Hand hĂ€tte berĂŒhren können was man aber bei einem Kaiman besser nicht macht.

Am 30. Juni hab ich mich dann auf den RĂŒckweg gemacht. Als ich bereits im Boot sass und nochmals alles gecheckt habe um nichts zu vergessen waren meine AutoschlĂŒssel unauffindbar. Ich raus aus dem Boot mit einem Fahrrad zurĂŒck in die Unterkunft - keine SchlĂŒssel. Ich hab mir schon ausgemalt wieviel mich das wohl kosten wird wenn ich die SchlĂŒssel nicht mehr habe. ZurĂŒck im BĂŒro in der Stadt wo ich das Bootticket gekauft habe war das Boot natĂŒrlich bereits weg und ich musste mal kurz durchschnaufen. So ein Scheiss. Wieso passiert das immer. Ich suchte also die Telefonnummer des Autovermieters und siehe da, in einem kleinen Etui in dem ich den Pass aufbewahre kommt doch tatsĂ€chlich der Sch...schlĂŒssel zum Vorschein, schön versteckt in meinem Pass. Dann ging alles sehr schnell. Die haben mir in Windeseile ein Taxiboot organisiert das mich dann mit ziemlichem Speed zu dem andern Boot brachte das ich eigentlich nehmen wollte. WĂ€hrend der Fahrt gab es einen fliegenden Wechsel. Alles nochmal gut gegangen. Und ja, auf der Boot Tour hab ich eine Frau (eine Brokerin) aus Buenos Aires kennengelernt die auch zurĂŒck nach San Jose musste. Ich hab sie dann mitgenommen und hatte jemanden zum quatschen. Als wir uns San Jose nĂ€herten hatte ich plötzlich keine Internet Verbindung mehr. Ohne die funktioniert natĂŒrlich auch Google Maps nicht und ohne das und der Adresse die in Booking drin war wusste ich nicht wie ich nun das Hotel finden sollte. Das Einzige was mir in den  Sinn kam war, dass ich wahrscheinlich mein Guthaben von 2.5 Gigabyte Daten aufgebraucht hatte und genauso war es dann auch. Ich fĂŒllte wieder auf und alles war gut. Kurz darauf war ich im Hotel.

Heute nun hab ich Edwin abgeholt der aktuell hier im Zimmer sitzt und ein Sandwich verschlingt. Er wird morgen um 4pm nach Europa fliegen und ich werde ihn zum Flughafen bringen. Er wird wie gesagt meine Drohne nach Hause bringen.

Dann hab ich noch weitere 7 Tage hier in Costa Rica, weiss aber noch nicht was ich damit mache. Wird sich schon was finden.



Montag, 26. Juni 2023

Guapiles & Puerto Viejo

Aktuell sitze ich in einer 2-Zimmer Wohnung in Puerto Viejo. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Grenze von Panama. Vielleicht 40km. Die Besitzerin dieser Unterkunft hier ist aus Kanada und hat das Ganze hier vor 3 Wochen gekauft. Sie lebt nun mit ihrer Tochter hier. Sehr angenehme Person, ich meine die Mutter. Direkt vor meiner Unterkunft ist der Swimming Pool. Ich hab wieder zwei Schlafzimmer, warum eigentlich immer und ein tolles Badezimmer und der Eingangsbereich ist offen. Sieht fast aus wie ein grosser Balkon mit Sitzecke und KĂŒche.

Ich bin gestern hier angekommen. Vorher war ich eine Nacht in Guapiles. Das ist ein kleiner Ort auf dem Weg von La Futura nach hierher. Dort hatte ich eine Unterkunft in einem als Zimmer umgewandelten Container. Klein aber sehr gut. Total in der Natur. Rings herum alles voller Kakao-BĂ€umchen. Das Ganze gehört zwei jĂŒngeren Leuten, Bruder und Schwester, die mit dem Kakao ein GeschĂ€ft aufgezogen haben und nun diverse Schokoladen anbieten die sie natĂŒrlich selber herstellen. Extrem freundliche und hilfsbereite Leute.

Hier in Puerto Viejo bleibe ich voraussichtlich noch bis morgen. Das StÀdchen ist eines der attraktivsten Orte in Costa Rica. Viele kleine GeschÀfte direkt am Strand, Bars, Restaurants usw. Und das Meer ist sicher fast 30Grad.

Etwas hab ich noch vergessen. Auf dem Weg weg von La Fortuna bin ich in ein ziemlich heftiges Gewitter geraten so dass ich fast eine Stunde auf die Seite fahren musste. Es hat so heftig geregnet dass man trotz voller Geschwindigkeit des Scheibenwischers manchmal nichts mehr gesehen hat. Und es hat so geregnet dass die Strasse teilweise richtig ĂŒberspĂŒhlt war. Jeder der schon mal mit einem Auto schnell in so einen ĂŒberspĂŒhlten Bereich gefahren ist weiss, wie gefĂ€hrlich das sein kann. Schlussendlich bin ich dann in einem kleinen Hotel abgestiegen. Am nĂ€chsten morgen hatte ich einen Platten. Nachvollziehbar da ich doch 2 Tage lang ĂŒber Schotterstrassen gefahren bin. Ich nehme also das Reserverad raus und muss dann aber merken, dass die keinen Wagenheber reingetan haben. Auf spanisch heisst das Ding gata. Ohne so ein gata konnte ich das Rad natĂŒrlich nicht wechseln. Die Frau an der Reception hat aber dann einem mecanico angerufen. Der ist mit seinem Gehilfen angerauscht gekommen, hat das kaputte Rad mitgenommen und 15 Minuten spĂ€ter war es geflickt und wieder dran. 10 Dollar. Wahnsinn.

Und nun noch die Story wegen der Drohne. Was mache ich nun. Nicaragua vergessen. WĂ€re ein wenig ĂŒberreagiert obwohl mir im ersten Moment wirklich danach war. Ich habe dann geplant, die Drohne mit DHL nach Hause zu schicken bevor ich mich auf den Weg nach Nicaragua mache. Aber ich muss natĂŒrlich aufpassen dass der arme Thomas keine ZollgebĂŒhren bezahlen muss 😅

Nun gibt es aber etwas was mir das Ganze einfach macht. Edwin fliegt fĂŒr eine Schulung fĂŒr etwas mehr als eine Woche nach Spanien und wird dann bevor er wieder zurĂŒck nach Nicaragua geht einen Abstecher nach Ebikon machen. Edwin fliegt ĂŒber Costa-Rica nach Madrid und ist am 1/2 Juli in San Jose. Ich habe nun mit ihm abgemacht dass wir uns am 1. Juli in San Jose treffen. Er wird dann die Drohne mitnehmen und sie nach Ebikon bringen. DafĂŒr hat er ein tolles Zimmer vom 1/2 Juli in einem schönen Hotel nahe des Flughafens und ich werde ihn am 2. auf den Flughafen bringen. Problem gelöst. Patient tot.









Rincon de la Vieja & la Futura

Da bin ich also nun zwei Tage bei diesem sog. aktiven Vulkan. Von AktivitĂ€t hab ich allerdings gar nichts bemerkt. Die Leute dort fragten mich kurz vor meiner Abreise ob ich nicht bei ihnen bleiben will denn dann mĂŒssten sie sich keine Sorgen mehr machen, dass der Vulkan plötzlich extrem ausbrechen wĂŒrde. Er hĂ€tte sich seit ca drei Monaten praktisch tĂ€glich bemerkbar gemacht aber genau als ich hier war ist gar nichts passiert, ha ha. Extrem wie die Leute dort leben. Ist wirklich ein Ort mit vielleicht 50 Personen. Das Ehepaar das mir das 1-Zimmer HĂ€uschen (das wegen den drei Schlafzimmern ja eigentlich ein 4-Zimmer HĂ€uschen war) lebt seit mehr als 20 Jahren dort. Die sitzen den ganzen Tag vor dem Haus (siehe Foto) und schauen wahrscheinlich zum Vulkan rauf. Pura Vida eben wie man hier dauernd sagt. Nun, fĂŒr mich wĂ€rs die Hölle dort wohnen zu mĂŒssen. Aber eben, wenn man nichts anderes kennt dann ist das genauso normal wie bei uns. Weiss nicht ob die so leben könnten wie wir.

Ich hatte leider noch vergessen zu tanken und mein Tank war 75% leer. Die Strecke die vor mir lag fĂŒhrte teilweise wieder total durch die Wildnis. Dort stehen zu bleiben wĂ€re wirklich nicht angenehm gewesen. Aber die Leute im Ort dort hatten ja 2 oder 3 Autos und deshalb haben sie im einzigen kleinen Laden den es sort gibt auch Benzin verkauft. Eine Gallone fĂŒr ca 2 Fr. 

Ich machte mich also auf den Weg in Richtung La Fortuna. Das ist ein grösserer Ort am Fuss des Vulkans Arenal. Ich war 2007 mit Janine dort. Damals war der Vulkan Arenal noch aktiv und in der Nacht konnte man wunderbar die Lavaströme sehen die den Berg runter kamen. Aber seit ca 10 Jahren schlĂ€ft er wieder. Der letzte grosse Ausbruch war in den 60er Jahren. Damals wurde eine ganze Ortschaft verwĂŒstet und es gab 81 Tote. Der Ort ist nun unter Wasser denn man hat 2 oder 3 Jahre spĂ€ter eine Staumauer gebaut um ElektrizitĂ€t zu gewinnen. Nun gibt es einen grossen See, den Arenal See in dessen mitte unter Wasser eben diese zerstörte Ortschaft liegt. Ich habe ja mein Garmin NavigationsgerĂ€t dabei mit den geladenen Karten von Costa Rica, Panama, USA, Europa und Neuseeland. Aber die Costa Rica Karte ist nicht so genau wie beispielsweise die von Neuseeland oder USA oder Europa. Vor allem bei sehr kleinen Strassen fĂŒhrt einen das GerĂ€t manchmal wirklich blödsinnig an's Ziel. Wenn man sich verfĂ€hrt dann heisst es bei der USA Karte beispielsweise man solle versuchen sobald wie möglich umzukehren. Aber bei der Karte hier fĂŒhrt einen das GerĂ€t teilweise durch die Pampa bevor man merkt dass man einfach in die verkehrte Richtung fĂ€hrt und nur umdrehen mĂŒsste. Ich hab also zusĂ€tzlich noch das Handy eingeschaltet mit Google Maps. Nun habe ich zwei Piloten die mir teilweise genau das Gegenteil sagen. Einer sagt ich solle rechts abbiegen obwohl rechts nirgends eine Strasse ist. Der andere sagt ich solle links abbiegen nur um in einem kleinen Dorf nicht durch die Hauptstrasse zu fahren sondern die zu umfahren. Meist völlig sinnlos. Wie auch immer. Ich habe das 3 Tage so gemacht. Nun lasse ich nur noch eines der GerĂ€te laufen. Alles andere verwirrt nur.

Nach ca 4 Stunden bin ich also in La Futura angekommen und hab dort ein kleines Bungalow bezogen von dem man aus dem Fenster heraus einen wunderbaren Blick auf den Vulkan hat. Dort hab ich auch wieder die Drohne benutzt um in Richtung des Vulkans zu fliegen. Der war mal sichtbar und hat sich nicht wie der andere hinter Wolken versteckt. Ich war einen Tag in La Futura und hab mich dann auf den Weg in Richtung Karibisches Meer gemacht. Im Zimmer machte ich noch ein kleines Video mit einer 360 Grad Ansicht des Zimmers. Kurz darauf hat sich Maria Jose gemeldet und gefragt ob das meine Drohne sei die da auf dem Bett sichtbar war. Dann sagte sie, dass ich mit dieser Drohne nicht nach Nicaragua einreisen dĂŒrfe. Die wĂŒrden sie mir konfiszieren da Drohnen in Nicaragua verboten seien..........  Zum GlĂŒck hab ich das frĂŒh genug erfahren. Alles weitere im nĂ€chsten Blog.




























Dienstag, 20. Juni 2023

Flug von Panama City nach San Jose Costa Rica

Am 18. Juni hab ich mich definitiv von Panama verabschiedet. Ich hatte einen einfachen Flug nach San Jose wo ich um 13:15Uhr ankommen sollte.

Panama scheint ein wichtiger Hub fĂŒr COPA zu sein. Dort stehen unzĂ€hliche Flugzeuge der COPA und es dauerte seine Zeit bis ich endlich einchecken konnte.

Am Zoll von Costa Rica hatte ich dann ein kleines Problem. Immer mehr LĂ€nder scheinen das so zu machen, dass man zur Einreisen ein Ausreiseticket vorweisen muss. Auch ein Bus Ticket wĂŒrde scheinbar genĂŒgen. Ich hatte aber weder das Eine noch das Andere. Man lies mich dann trotzdem rein aber das Ganze ist schon ein wenig mĂŒhsam. Leute die einfach mal ein wenig reisen und die noch keine konkreten PlĂ€ne haben wie und wann sie das Land wieder verlassen werden fallen hier total durchs Netz. Auch dass man immer genau sagen muss wo man mindestens die erste Nacht verbringen will ist irgendwie keine gute Entwicklung. Scheinbar wird nur noch das Reisen ĂŒber ein ReisebĂŒro mit ganz konkreten Daten und bereits vorher festgelegten Reisezielen akzeptiert. Einfach so losfliegen und schauen wie es weitergeht scheint immer mehr verpönt zu sein. So wenigstens kommt es mir vor.

Wie auch immer. Nach der ersten Nacht in einem tollen Hotel bin ich heute fast 4 Stunden gefahren und direkt vor diesem seit kurzem wieder aktiven Vulkan gelandet. Es ist ein Ehepaar hier das das Ganze leitet. Ein schöner Bungalow mit extrem viel Platz, eigentlich eine 1-Zimmerwohnung mit 3 Schlafzimmern steht mir zur VerfĂŒgung.  So ein Quatsch. Eine 1-Zimmer Wohnung mit 3 Schlafzimmern wĂ€re ja dann wohl eine 4-Zimmer Wohnung. Was solls. Alles top. Direkt vor dem Haus sieht man den Vulkan und rings herum ist nichts als Natur.

Morgen werde ich voraussichtlich mal endlich ausgiebig von der Drone gebrauch machen. Hier ist es ĂŒberhaupt kein Problem und ich kann eventuell mit der Drohne sogar den Vulkan anfliegen. Ich hoffe nur der bricht nicht gerade dann aus wenn ich ĂŒber den Kraterrand fliege.

Bis jetzt gab es noch keine kleine Erdbeben. Ich muss mich irgendwo beschweren. Aber man sagte mir dass ich sicher morgen das eine oder andere mitbekommen sollte. Je nach Erfahrung werde ich vielleicht noch einen zweiten Tag anhÀngen.




Panama City ciudad viejo

Ich schreibe dies hier leicht verspĂ€tet, aber das spielt ja eigentlich keine Rolle, oder? Meine letzten zwei Tage in Panama hat ich in einem recht guten Hotel verbracht. Am ersten Tag dort hab ich gar nichts gemacht. Am zweiten und letzten vollen Tag bin ich dann in die Altstadt von Panama City gefahren. In den BĂŒchern heisst auch fĂŒr die Altstadt genau wie vorher in Colon, dass man sehr aufpassen muss weil es eine gefĂ€hrliche Gegend sei. In der Zwischenzeit nehme ich den Scheiss nicht mehr so ernst. Die mĂŒssen das vielleicht einfach schreiben damit ja niemand auf die Idee kommt sie fĂŒr was haftbar zu machen. Aber ich habe weder in Colon noch in der Altstadt von Panama City auch nur den kleinsten Hauch einer gefĂ€hrlichen Situation erlebt oder irgendwo das GefĂŒhl gehabt, dass es mir nicht ganz wohl ist. NatĂŒrlich geht man auch nicht in die Slums oder Ghettos solcher StĂ€dt die es leider immer noch an vielen Orten gibt. Aber das sollte ein intelligenter Mensch auch ohne dass man ihn darauf aufmerksam macht wissen.

In der Altstadt von Paname City gibt es GebĂ€ude die gehen noch auf die ersten Besuche der Spanier zurĂŒck. Es wurde leider alles jahrelang nichts gemacht und viele GebĂ€ude sind wahrscheinlich nicht mehr zu retten. Vor ein paar Jahren hat dann aber trotzdem jemand gecheckt was da wichtiges verlorengeht und man hat dann ein millionenschweres Projekt gestartet von dem man bereits recht viele Erfolge sehen kann. Viele der GebĂ€ude wurden im Originalzustand wiederhergestellt und wenn das alles fertig ist dann kann sich diese Altstadt mit vielen andern im selben Umfeld sehr gut messen.

Dazu natĂŒrlich einige Bilder.

Am Abend hab ich mich dann bereitgemacht um am nĂ€chsten Tag auf dem Flugplatz mein Auto zurĂŒckzugeben und dann um 1215Uhr mit COPA nach Costa Rica zu fliegen. Kommt COPA von COstaricaPAname? Könnte sein, dass die eine gemeinsame Airline pflegen. Auf jeden Fall hatte ich enorm Platz im Flieger obwohl das ev daran liegen könnte dass ich an einem Emergency Ausgang sass und von der Stewardess (Saft-Schupse) instruiert wurde was ich im Falle eines Notfalls tun soll. (Crew helfen, Leute aus dem Flugzeug schmeissen, den Schreiern eins aufs Maul zu geben....). Alles war bestens. Und ich bin gut weggekommen aus Paname.




Donnerstag, 15. Juni 2023

Gatun Schleuse

Ich bin aktuell im Radisson Hotel in Colon aber werde mich heute auf den Weg zurĂŒck nach Panama City machen. Auf dem Weg werde ich wohl noch irgendwo einen Tag bleiben, weiss aber noch nicht genau wo.
Gestern war ich an der Gatun Schleuse. Wie erhofft hat man dort nach dem Vergrössern des Kanals auch eine gute Aussichtsplattform gebaut von der aus man das Geschehen gut sehen kann.

Pro Tag werden bis zu 40 Schiffe durchgeschleusst. Je nach Grösse dauert es ca 30 Minuten bis ein grosses Containerschiff durch ist. Da das riesig viel Gewicht ist dass da rumgeschoben wird ist die Geschwindigkeit, mit der ein Schiff in die Schleuse geschoben wird ca 1 km pro Stunde. Was es jetzt mindestens an dieser Schleuse hier nicht mehr hat sind die kleinen Locks die das Schiff in der Mitte des Kanals hielten. Das wird nun scheinbar anders gemacht. So wie ich das beobachtet habe fĂ€hrt das Schiff aus eigenem Antrieb extrem langsam vorwĂ€rts. Es wird aber von Vorne und von Hinten jeweils durch extrem starke kleine speziell fĂŒr diese Arbeit entwickelte Schiffe mit extremer Motorleistung ĂŒber Stahlseile in der Mitte gehalten. Trotz Ausbau des Kanals ist bei dem  Schiff das ich bedobachtet habe auf beiden Seiten wohl nicht mehr als jeweils 50cm Platz ĂŒbrig, 

Übrigens, der Gatun Lake, der grosse See ĂŒber den die Schiffe fahren ist ein kĂŒnstlicher See. Die haben einen Staudamm gebaut und damit den ganzen Bereich zwischen dem Eingang des Kanals und dem Ausgang unter Wasser gesetzt. Anders als beim Suez Kanal ist der eigentliche Kanal hier nur relativ kurz.
Je nach Bedingung wird ĂŒber diesen Staudamm auch Strom erzeugt.





Sonntag, 11. Juni 2023

Isla Grande

Da hab ich nun wirklich in's Schwarze getroffen. Ist ein wunderschöner Platz. Wie teilweise via Whatsapp schon erwĂ€hnt ist hier alles sehr angenehm. Die Insel ist in Sichtkontakt mit dem Festland mit nur ca 700m Abstand. Auf beiden Seiten hat es einen Gehweg dem Meer entland und dort gibt es alles was das Herz begehrt. Vielleicht noch mehr, aber da bin ich noch nicht darĂŒber gestolpert. Mit dem Boot schnell auf die andere Seite und wieder zurĂŒck dauert 7 Minuten und kostet somit 1$ pro Minute, 14$ hin und zurĂŒck. 95% der Leute sind Einheimische und die wenigen Touristen sind auch meist aus der Umgebung. Nicht spanisch sprechende Touristen hab ich noch keine gesehen. 

Alles ist so wie es in den 'guten alten Zeiten' in Thailand so um die 74er rum auch war. NatĂŒrlich und auf dem Boden geblieben. Die Einwohner hier machen ihr Ding. Ich habe schon lange nicht mehr so viele lachende und singende Leute gesehen wie hier. Aufgestellt und mit sich im Reinen. So wie Myrta am Morgen nach dem Aufstehen.

Hoffe ich kann heute einige der EindrĂŒcke auf Foto bannen. Die Drohne will ich auch unbedingt fliegen lassen. Wenn mich nicht alles tĂ€uscht dann gibt es hier nicht mal von der Software vorgegeben eine maximale Flughöhe. Wenn ich mich nicht total getĂ€uscht habe ist die nun auf 8000m eingestellt. 8km!!!

So hoch werde ich natĂŒrlich schon aus VernunftsgrĂŒnden nicht gehen denn dann könnte man tatsĂ€chlich in der Flugschneise von Panama City Airport sein und das muss ja nicht sein. Aber so 2000m wĂ€re schon nicht schlecht. Aber schauen wir mal.

Das Einzige was ich den Leuten hier gerne nahelegen wĂŒrde wĂ€re, dass nicht jede Beiz hier (jeweils im Abstand von 80m) seine eigene Musik abspielt und das oft recht laut. Alle sollen sich gleichschalten und dann hat die ganze Gemeinde hier die gleiche Musik und ich kann mir vorstellen dass das noch recht heiss sein könnte wenn man irgendwo entlanglĂ€uft und die Musik einen verfolgt. Gut, es darf dann auch mal was anderes sein als Reggaton.

Sonst alles Bestens. Heute muss ich meinen Mobile Chip nochmals nachladen. Hab gesehen dass die Datenmenge nicht wie angenommen unbestrĂ€nkt sondern 1.5  ist und die hab ich nun durch. So muss ich also  nochmals das Riesenvermögen von 3$ in die Hand nehmen und um 1.5GB aufstocken.

Ich bin noch bis morgen hier. Danach will ich zu den Gatun Schleusen fahren und hoffe, dass man dort mehr zu sehen bekommt vom Schiffe Durchschleusen als auf der Miraflores Seite. Und ich muss mich drum kĂŒmmern ein Ticket von TICA Tours zu kaufen das mich dann am 18. Juni nach San Juan in Costa Rica bringt. Dort am Airport wartet mein nĂ€chstes Auto.

Es ist schon morgens um 03:30Uhr, Tag der Abfahrt. Das Hotel in der NĂ€he der Gatun Schleuse ist gebucht und morgen rsp schon bald gehts los. Das einzige Problem das ich hier hatte war ein Selbstgemachtes. Ich habe nicht daran gedacht dass man auf so einer Insel ev nicht an jeder Ecke mit einem ATM Automaten rechnen kann. Ich habe zwar immer noch meine 100 Schweizer Franken bei mir aber sonst nur Karten. Man kann hier zwar mit Karte bezahlen aber wenn man irgend was kaufen will in einem kleinen Laden dann hat man Pech gehapt.

Das Tica Bus Ticket hab ich ebenfalls gekauft. Am 18.Juni morgens um 07:00 gehts los. Die Fahrt dauert 18 Stunden!! Fast so viel wie ein Flug nach Australien. Um 23:00 bin ich dann in San Jose und dort kann ich am 19. Juni um 08:00 das Auto holen. Allerdings muss ich dafĂŒr auf den Flugplatz aber das ist ja keine Sache. Das Auto hier in Panama hĂ€tte ich eigentlich bis und mit 18. Juni 12:00 aber da der Bus so frĂŒh fĂ€hrt muss ich das wohl am 17. abgeben und werde dafĂŒr ein Hotel in der NĂ€he von Tica Bus nehmen. 

Heute hab ich noch Bekanntschaft mit einem Wesen aus Columbien gemacht das alles versucht hat mich rumzukriegen. Ich hab's aber gelassen. Dabei ist mir sofort Myrta in den Sinn gekommen. Die hÀtte sich sicher in's FÀustchen gelacht und dem Sinne nach gesagt. 'Mario, wieso hesch der die ned gschnappt. Besch en Domme. Oder hesch chli de Biber gha? Feigling...'. Ohne Witz, das hÀtte genauso aus ihrem Mund kommen können.





Samstag, 10. Juni 2023

Portobelo und Isla Grande

GemĂ€ss 'Reise Know How' wird bei der 'Isla Grande' bezogen auf ihre Ausdehnung leicht ĂŒbertrieben. Sie zĂ€hlt  aber zu den Destinationen in Panama mit traumhaftem Eiland und ist demzufolge einer der angenehmsten Flecken in Panama. Wir werden sehen.

Interessant ist, dass ich ohne es bewusst gesteuert zu haben am gleichen Ort bin, an dem ich vor fast 16 Jahren mit Janine war. Bin gespannt, ob es sich wirklich um dieselbe Insel handelt.

Aktuell bin ich noch in Portobelo. Ein kleiner Ort vor dem noch der gut erhaltenen spanische Schutzwall steht, der seinerzeit vor allem vor den Piraten (im speziellen hier vor Sir Franciz Drake) schĂŒtzen sollte. Dies gelang manchmal mit gutem aber dann auch wieder mit katastrophalem Ergebnis. Weiter hinten soll es noch mehrere dieser SchutzwĂ€lle geben. Hab mal ein paar kleine Fotos dieses ersten Walls gemacht. Hinter Portobelo  kommen die Überreste eines Dorfes namens 'Nombre de Dios' das scheinbar in den Geschichtsunterlagen von Christoph Columbus erwĂ€hnt wird. Es gibt auch noch eine Kirche namens 'Iglesia de San Felipe'. In dieser Kirche gibt es eine Statue des 'Cristo Negro de Portobelo'. Die Geschichte sagt uns, dass die Region mal von einer schweren Cholera Epidemie heimgesucht wurde. Nach ein paar Tagen zog ein Fischer eine kleine Kiste aus dem Meer in dem sich diese schwarze Christus Figur befand. Einen Tag nachdem dies geschah verschwand die Cholera genauso schnell wie sie aufgetaucht ist. Vielleicht hat man auch einfach nur angefangen, sich die HĂ€nde zu waschen, bevor man auf die Toilette ging.

Ich hoffe, dass ich morgen nicht wieder den gleichen Polizisten begegne wie gestern Mittag. Ich bin
gestern schon mal in die Richtung 'Isla Grande' gefahren. Ein Polizeiauto hinter mir signalisierte mir, dass ich anhalten solle. Kein Problem. Auto top, Fahrer top. Ganz sicher nicht zu schnell gefahren. Also keine Ahnung was los ist. Zuerst machten sie ein wenig auf 'Kontrolle total'. Ich musste aussteigen und sie sagten mir, dass sie nun das ganze Auto durchsuchen mĂŒssten. Da ich ja aber sicher nichts gefĂ€hrliches bei mir habe (Waffen und so) sei dies reine Routine. War es dann auch, Ich war sehr freundlich, sie waren sehr freundlich. Am Schluss fragte ich dann doch noch, wieso sie mich rausgenommen hĂ€tten. Er meinte, ich hĂ€tte in einer der Kurven (die Strasse besteht nur aus Kurven) ein wenig den Rand ĂŒbefahren. Ich konnte mich sogar daran erinnern. Ich sagte dann, ja, gut, aber das kann doch mal passieren. Er meinte, ja, kann es. Alles io. Dann hat er einem Lehrling alles erklĂ€rt was der nun wissen muss ĂŒber so eine Situation. Das war dann wahrscheinlich schlussendlich auch der Grund, warum sie mich da rausnahmen. Alles ok. Bis jetzt.

Ich fahre also wieder an, sie hinter mir. Kann nichts passieren. Und dann steht doch tatĂ€schlich ca 5 Minuten spĂ€ter eine andere Patrouille am Strassenrand. Ich wusste nicht ob ich tatsĂ€chlich nochmals halten muss. Ich schaute nach hinten zu den vorherigen Polizisten. Die machten keinen Anstalten da irgendwie aufklĂ€rend einzugreifen. Taten so, als ob sie das nichts angeht. Ich musste also nochmals ID und alles zeigen und hab dann gefragt, wieso er nicht die andern Polizisten frage ob alles io sei. Er schaut kurz nach hinten, völlig desinteressiert. Jemand anders wĂ€re nun vielleicht ausgeflippt. Ich aber blieb cool wie ein Eisblock, hab ihn völlig ĂŒbertrieben angegrinnst und gemeint, ja ich mĂŒsste wohl auch wieder zurĂŒck. Sei mir ein wenig zu gefĂ€hrlich hier. Er hat's nicht geschnallt. Geflucht habe ich dann nach der nĂ€chsten Kurve.

Die haben ganz eindeutig zu wenig zu tun. Aber sie waren alle korrekt, nicht korrupt und auch freundlich. Kann mir vorstellen wie das rausgekommen wĂ€re wenn ich mit qualmenden Reifen und Stinkefinger zurĂŒckgebrettert wĂ€re.

Also dann. Mehr spÀter







Donnerstag, 8. Juni 2023

Portobelo an der AtlantikkĂŒste von Panama (eigentlich noch Carribien Sea)

Heute hat alles wirklich tadellos funktioniert. Mein Navi ist auch fĂŒr Panama tadellos, mindestens hier auf der rechten Seite des Panama Kanals. Ich bin nach ca 3 stĂŒndiger Fahrt hier angekommen. Dabei hab ich zufĂ€lligerweise ganz spontan eine Abfahrt genommen die mich direkt zu der Miraflores Schleuse des Panama Kanals gefĂŒhrt hat. Dort lief auch dieser 3Max Film ĂŒber die Geschichte des Kanals, kommentiert vom Schauspieler Freeman. Das Ganze war auch noch in 3D. Also Top. VersĂ€mmelt haben sie es aber damit, dass wahrscheinlich irgend ein Doofling lokal die Linse des Projektors verkratzt hat. Bei einem 3D Film wird aber ein Kratzer auf der Linse automatisch mit eingezogen und man hat den wĂ€hrend dem ganzen Film als sehr störend wahrgenommen (oder gings wieder mal nur mir so?). So eine 3Max Produktion und sogar in 3D (3Max heisst nicht automatisch auch 3D) kostet extrem viel und dann so ein Depp...

Wie auch immer. Leider war bei Miraflores (dem Eingang in den Panamakanal von pazifischer Seite) die Terasse fĂŒr Touristen, dort wo man nahe am Geschehen sein kann, nicht so gut wie ich das 2007 auf der andern Seite in Erinnerung habe. Aber die andere Seite (Gatun Schleuse) kommt ja noch. Vielleicht ist die noch ok.

Übrigens, der Grund warum man neben den Kanal auch die Schleusen einbauen musste, die Schiffe in ein paar Minuten bis zu 7 Metern runterlassen rsp raufheblen ist scheinbar nicht wie ich dachte die unterschiedliche Höhe von Atlantik und Pazifik. Nein, es geht darum, dass im Pazifik das Wasser weniger Salz enthĂ€lt und deshalb viel agressiver ist und demzufolge viel extremer reagiert auf Wellen oder eben Ebbe und Flut. Ebbe und Flug sind im Pazifik scheinbar viel stĂ€rker (bis zu 7 Meter) als im Atlantik. Nur ein Mal im Tag sind beide Ozeane ausgeglichen. Die mĂŒssen somit die Anlage fĂŒr jedes Schiff neu einstellen.

Infos aus Wikipedia

Noch zwei weitere interessante Infos ĂŒber Panama. Panama hat eigentlich keine eigene WĂ€hrung. Es gibt nur MĂŒnzen bis zu einem Wert von 1 Panama Dollar. Als Papiergeld wird der US Dollar genommen. Somit entspricht 1P$ = 1 US$.  Dadurch hat sich Panama viel Ärger vom Hals geschafft und es hat ev was damit zu tun, dass in den 70er Jahren der Panama Kanal den Panamesen ĂŒbergeben wurde. War in den USA nicht sehr beliebt weil man davon ausging, dass die Panama-TĂŒrken das sicher nicht hinkriegen wĂŒrden. War aber nicht so. Es gab scheinbar bis heute keinen ernshaften Zwischenfall und der Panama Kanal wurde ja 2007 extrem ausgebaut, so dass auch die heute grössten Schiffe durchkommen.

Als letztes noch. Ein Liter Benzin 95 Oktan kostet hier 0.95 P$ also ca 90 Rappen!

Fotos hab ich bis jetzt fast keine gemacht. Ich bin halt schon verwöhnt und wenn man sich umschaut und das mit den USA (die 4 westlichen Staaten) oder Indien vergleicht dann hats bis jetzt nicht viel gegeben was eine Foto wert war. Und fotografieren nur der Sache willen solls ja auch nicht sein. Oder?



Mittwoch, 7. Juni 2023

WÀrs doch nur möglich

Myrta mein Schatz.Ich nehme diesen Eintrag wieder weg. Eigentlich ist das etwas was uns zwei was angeht. Andere Leute haben ihre eigenen Probleme. Du weisst was ich meine und verstehst mich. Ich liebe Dich ĂŒber alles. Immer und ewig.



Am Gatun Lake

Gatun Lake, so heisst einer der grossen Seen in Paname durch den auch die Schiffe fahren die den Panama Kanal benutzen. Leider ist es so dass man dort, wo man die besten Ausblicke hĂ€tte, mit dem Auto meist nicht anhalten kann. Gestern auf der Hinfahrt hierher bin ich beispielsweise ĂŒber die 'Puente des las americas' gefahren. Beschreibung in Wikipedia  aber ich hatte keine Möglichkeit irgendwo zu halten. Wie auch immer. Der Weg zu diesem 'Lodge Gatun Lake' in 'pueblo nuevo' auf dem Navi zu finden war unmöglich. Sie haben scheinbar bei Garmin vergessen, dass Panama auch auf der linken Seite des Kanals existiert. Wenn man nach 'pueblo nuevo' fragt, dann bekommt man ca 30 EintrĂ€ge. Wenn man nun nicht zum vorneherein genau weiss in welchem District diese Stadt ist oder welche zusĂ€tzlichen Begriffe noch damit verknĂŒpft sind dann findet Garmin nichts. Zum GlĂŒck hatte ich, und diesmal klappts ja, noch mein Handy. In Booking gibt es ja diesen berĂŒhmten Knopf den ich mir in Panama City so sehr gewĂŒnscht hĂ€tte aber hier funktioniert er nun. Aber stop, wir sind noch nicht dort. UngefĂ€hr 85 Prozent des Weges war alles ok ausser dass ich beim Wegfahren vom Hotel in Panama City das gleiche Hotel jeweils ein paar Minuten spĂ€ter wiedergesehen habe. So wie wenn man frĂŒher an der Kirche von  Wasen vorbeigefahren ist. Ah, das ist das Hotel ja wieder, nun auf der linken Seite....
Nach ein paar Kreiseln die ich da scheinbar gemacht habe hat es aber doch geklappt. Das Problem ist dass ein Navi super funktioniert wenn man grosse breite Strassen vor sich hat. Wenn aber die Strassen relativ klein und auch nicht immer schon als solche zu erkennen sind dann reagiert man oft zu spĂ€t und hĂ€tte eigentlich links oder rechts abbiegen sollen. 
Ich bin also auf dem Weg zur Lodge und plötzlich wird die Strasse immer schlechter. Es geht soweit dass ich ausgestiegen bin um mir anzuschauen wie es ein paar Meter weiter aussieht. Zum GlĂŒck hab ich das gemacht. WĂ€re ich weitergefahren wĂ€re ich dort wahrscheinlich nie mehr wieder raufgekommen. Alte Erlebnisse aus dem Ticuantepe der 90er sind mir in den Sinn gekommen. Ich bin also ein StĂŒck zurĂŒck und man hat mir dann gesagt ich hĂ€tte weiter vorne nicht abbiegen dĂŒrfen. Das Navi hat mir aber klar gesagt dass ich dort abbiegen soll, mit einem Zusatz - dass es ĂŒber die andere Strasse genauso schnell gehen wĂŒrde..... Was soll das nun?  Eigentlich hĂ€tten sie doch schreiben mĂŒssen dass man immer die nehmen soll wo es gleich schnell wĂ€re? Ich bin dann etwas spĂ€ter nochmals auf so eine Kombination gestossen und habe, mutig wie ich nun mal bin, diesmal die genommen die gleich schnell ist aber die nicht vom Navi als die bevorzugte (blaue) Linie angezeigt wird. Und es war scheinbar der richtige Entscheid. Ich bin angekommen. Total durchnĂ€sst, aber angekommen. Ich muss vielleicht noch sagen dass wir hier so um die 35 Grad haben mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Irgendwie bin ich noch nicht so recht auf Touren gekommen. Ich könnte glaube ich prolemlos eine Woche schlafen. Aber genau das sollte man ja glaube ich nicht tun weil dann wird man nur noch mĂŒder. Wie auch immer. Ein paar Fotos hab ich gemacht, aber ich werde erst Fotos posten wenn es auch solche sind die ich mir auch anschauen möchte. Die Drohne hat auch kurz einen Flug gemacht aber irgend was ist dort nicht ok. Geht auf die Todo Liste. Ah, hinter dem Swimming Pool beginnt der Lake Gatun. Ich habe so im Spass gefragt ob es dort auch Tiere drin gĂ€be. Er meinte dann, ja Sir, es hat Krokodile, Schlangen, Barracudas und vieles mehr. Bitte gehen sie nicht im See schwimmen. Dachte der macht einen Witz. Aber stimmt scheinbar. So ein kleines Gefahrenschild wie in Australien wĂ€re nicht schlecht. Wobei, ich habe ja Aufnahmen wo ich in Brasilien an so einem Ort in's Wasser gesprungen bin. Weiss der Teufel was mich da geritten hat.



Montag, 5. Juni 2023

Ankunft in Panama City

In weiser Voraussicht hab ich den letzten Blog sprung in's kalte Wasser genannt. Das was alles passiert ist kann man ruhig so nennen, nur war das Wasser eher ziemlich warm als kalt. Bis zur Ankunft in Paris Charles De Gaulle war alles ok. Mir wurde bereits vorhergesagt, dass Charles De Gaulle (wie auch der ex PrĂ€sident) nicht den besten Ruf haben. Was ich dort an Leerlauf gefunden habe ist unglaublich. Nichts ist logisch angeschrieben oder aber ich bin dann der unlogistische Mensch weit und breit. Die Menschenmassen wurden hin und hergeschickt und man hatte irgendwie das GefĂŒhl, dass man entweder nicht weiterkommt oder, dass man doch da schon mal war. Alles mit dem Druck im Nacken, den Anschluss nicht zu verpassen. Am Schluss hiess es dann sogar, dass man sich beeilen muss nur um am Gate zu merken, dass noch eine lange Schlange ansteht. Der Flug nach Panama (etwas mehr als 10 Stunden) war angenehm. Ich war ganz vorne und hatte nur die Trennwand vor mir, konnte also auch meine FĂŒsse hoch an die Wand stemmen wenn ich wollte. Als wir dann zur Landung in Panama City bereit waren fing der zweite Teil des Krimis an. Es hat gedonnert und geblitzt und aus allen Rohren geregnet. Als es dann nach der Landung darum ging die TĂŒre des Flugzeuges zu öffnen war da wohl nichts zu machen. Es regnete so stark, dass wir (wie uns dann gesagt wurde) die letzte Maschine waren, die noch landen durfte. Der Flugplatz war nun zu. Zum GlĂŒck gehöre ich nicht zu den Leuten die sofort aufspringen wenn es rausgeht, sondern schön sitzenbleiben bis es dann auch wirklich losgeht. Ich blieb also einfach sitzen und es dauerte noch fast eine Stunde bis die TĂŒren geöffnet werden konnten. Scheinbar einmal weil sie den Gate oder das fahrbare Dingsbumbs des Gates wegen zu starken Böen nicht bewegen durften und zweitens, weil es so stark geregnet hat dass beim Öffnen der FlugzeugtĂŒre zuviel Wasser reingekommen wĂ€re und ev die Elektronik hĂ€tte beschĂ€digen können. Als wir dann im Flugplatz drin waren lief das Weitere wieder gut ab. Es ging relativ lange bis das GepĂ€ck da war, aber es war da, am gleichen Tag, im gleichen Jahr! Die Abfertigung am Zoll war problemlos und schnell und draussen wurde ich relativ schnell zu Alamo gefahren wo mein Mietauto, ein toller Toyota mit nur etwas ĂŒber 4000km drauf stand. Alles hat perfekt geklappt. Ich machte mich also bereit zur Abfahrt und dann fing der Horror an. Ich steckte mein Navi ein und musste hören, dass es wegen dem falschen Kabel nicht aufgeladen werden kann. Ich schaue immer extrem darauf dass gerade solche Dinge nicht passieren sollten und doch ist es passiert. Das falsche Kabel. Kein Problem. Ich habe ja ein Handy. Handy an, Google Map ein, nada...... Aus irgend einem Grund bekam ich keine Karte zu sehen. Ich habe alles durchgecheckt mit den Einstellungen, auch das Roaming habe ich kurz wieder eingeschaltet. Nichts. Ich sasss also im Dunkeln in einem schönen bequemen Auto in einer fremden Stadt. Draussen immer noch heftiger Regen. Aber gemĂ€ss der Karte vom Autovermieter ist es ja kein Problem in die Stadt reinzufahren. Ist nur eine Strasse der man folgen kann. Von wegen. In welche Richtung. Ich war hoffnungslos verloren. Hatte keine Ahnung was wo war und nur um zum Beispiel auf die Gegenspur zu kommen wenn man merkt dass man in die falsche Richtung fĂ€hrt ist im dunkeln und in einem andern Land nicht so einfach wie es tönt. Ich fuhr einfach, und fuhr, kehrte um, fuhr und irgendwann so nach 30 Minuten merkte ich dann das die Richtung ungefĂ€hr stimmt. Ich fuhr also weiter aber hatte keine Ahnung wo ich wirklich war. Ich hatte ja eine Hotelbuchung und wenn das Handy funktioniert hĂ€tte dann hĂ€tte mir der Button mit der Richtung sofort auf Google Map den richtigen Weg angezeigt. Irgend wann so nach mehr als 2 Stunden hab ich mir ĂŒberlegt ob ich einfach im Auto schlafen soll und warten bis es draussen wieder hell wird. Dann hab ich plötzich so was wie ein Hotel gesehen und bin spontan dort zugefahren. Es war ein kleines billiges Hotel fĂŒr 20 Dollar pro Nacht. Aber das ist mir, wie Myrta sagen wĂŒrde, am Arsch vorbei gegangen. Ich hatte ein kleines Zimmer mit Aiercondition, einem Bett und etwas kaltem zum Trinken. Im Hotel hatten sie dann auch Wifi und dank dem konnte ich zum ersten mal sehen wo ich ĂŒberhaupt war. Und es tönt unglaublich, ich bin keine 400m entfernt von dem Hotel in dem ich eigentlich die erste Nacht gebucht habe. Ich konnte es selber fast nicht glauben. Auf jeden Fall hab ich aus Dankbarkeit sofort noch eine zweite Nacht angehĂ€ngt in meinem billigen Retter-Hotel denn ich musste ja noch das mit dem Navi Kabel in Ordnung bringen und ich musste mir einen Handy Chip aus Panama besorgen (3 Dollar, eine Woche gĂŒltig, unbeschrĂ€nkte DatenĂŒbermittlung!!) Nun sitze ich zufrieden im Hotel und konnte alles erledigen. Nun kanns endlich morgen losgehen dem Panama Kanal entlang richtung Westen. Bilder hat's noch keine aber dafĂŒr hatte ich bis jetzt noch keine Nerven. Auf jeden Fall, alles gut gegangen, nichts passiert, nicht im GefĂ€ngnis, Auto nicht gestohlen. Was will man mehr??



Samstag, 20. Mai 2023

Sprung in's kalte Wasser

Es ist schon wieder einige Zeit vergangen seit ich hier etwas geschrieben habe. Es hat sich viel ereignet. Gutes aber leider auch Schlimmes bei dem ich nicht weiss, wie ich damit fertig werden soll. Ich hatte ja seit langem das Ziel, nach meiner Pensionierung ein paar Jahre auf Reise zu gehen. Ich wurde pensioniert aber hatte die Möglichkeit, noch zwei zusĂ€tzliche Jahre als externer Mitarbeiter zu arbeiten um noch was zusĂ€tzlich zu verdienen. Zwischen der Pensionierung und der Neueinstellung gab es aber die Vorschrift, dass man 2 Monate aussetzen musste. Diese zwei Monate habe ich ja dann mit der Reise nach Neuseeland ĂŒberbrĂŒckt. 
Dann ist aber was völlig unerwartetes passiert. Ich habe Myrta wieder gesehen. (Meine grosse Liebe mit der ich im Alter von 19 Jahren (sie 17) wunderschöne Jahre verbringen durfte.) Sie war und ist die Liebe meines Lebens. Leider gingen wir dann auseinander und lebten ĂŒber 30 Jahre ohne uns zu sehen (mit 2-3 kleinen Ausnahmen). Nun im Alter von ĂŒber 60 Jahren haben wir uns wiedergefunden und durften nochmals eine schöne Zeit erleben. Leider ist sie aber dann gestorben was mir grausam eingefahren ist.
Nun, das Leben geht weiter. 
 

Samstag, 29. Februar 2020

Stratford, Masterton, Wellington, Picton and the South Island

Ich muss mich entschuldigen dass dieser Blogeintrag mehr als einen Monat auf sich warten liess. Ich habe grossartig vielen Leuten die URL gegeben und ihnen gesagt, dass sie meine Reise hier verfolgen können. Aber ich habe mein Versprechen nicht gehalten und ausser 3 lausigen EintrÀgen nichts gemacht.

Aus diesem Grund werde ich nun hier in diesem Eintrag den ganzen Rest meiner Reise abhandeln. Im Gegensatz zu beispielsweise Indien oder China ist Neuseeland zwar ein traumhaft schönes Land, aber es gibt nicht wirklich viel interessantes zu schreiben. Und einfach jeden Tag einen Eintrag zu machen um zu schreiben dass ich um 10 Uhr aufgestanden, 200 km gefahren und dann im Ort XY wieder in einem Hotel eingecheckt habe wĂ€re ja kaum wirklich lesenswert. Das heisst aber ĂŒberhaupt nicht dass meine Neuseeland Reise auf irgend eine Art uninteressant oder langweilig war!!

In Neuseeland funktioniert alles perfekt, es gibt keine Probleme und das Reisen ist absolut unproblematisch. Dass man links fĂ€hrt und ich damit kein Problem hatte hab ich schon frĂŒher erwĂ€hnt. Insgesamt bin ich fast 7000 km gefahren und habe die Nord- und die SĂŒdinsel ziemlich grĂŒndlich erkundigt.

Das Wetter in Neuseeland ist relativ unvorhersehbar und kann sich innerhalb von 100 km von strahlend schönem blauen Himmel mit 28 Grad in Regen, Wind und Temperaturen von 15 Grad Ă€ndern. Insgesamt hatte ich sicher ca zwei Wochen schlechtes Wetter mit recht kĂŒhlen Temperaturen die in der Nacht bis auf 3-4 Grad runtergingen. DafĂŒr waren die andern 6 Wochen traumhaft schön.

Die sĂŒdlichste Stadt die ich besucht habe war Invergargill.
Als ich von der Nord-Insel auf die SĂŒdinsel wechselte musste ich das Auto in Wellington abgeben um danach in Picton ein anderes zu bekommen. Dies alles hat tadellos geklappt. 

Neuseeland ist ein sehr ruhiges friedliches Land. Die Leute sind ĂŒberaus freundlich. Ich bin sicher ca 4 mal an verschiedenen Orten auf die Seite gefahren um die Karte zu studieren, kurz auszuruhen oder die Beine zu vertreten. Es ging jedesmal keine 5 Minuten und jemand stand neben mir und fragte ob alles ok sein oder ob ich Hilfe brĂ€uchte. Im Gegensatz zu den USA wurde ich nicht 1 mal von der Polizei angehalten obwohl ich sagen muss, dass in den USA die Polizei immer sehr freundlich war. Man muss einfach wissen wie man sich benimmt, Hand an's Steuerrad und nicht wenn der Polizist neben einem steht das Handschuhfach öffnen. Das kann dann schnell in's Auge gehen.

In Neuseeland habe ich nur sehr wenige Polizisten gesehen, keinen einzigen Unfall, keine Besoffenen, keine Bettler oder sonstiges was auch immer Negatives. Man merkt, dass es den Leuten im Allgemeinen gut geht dort. Ich könnte mir gut vorstellen, mich dort nach ein paar Jahren Reisen niederzulassen.

Das Fernsehprogramm in Neuseeland ist sehr dĂŒrftig. Am Besten gewöhnt man es sich ab oder man ist dann darauf erpicht diese doofen Christlichen Sender reinzuziehen. Ich habe darĂŒber geschrieben.

Die Natur ist meist grĂŒn, ein bisschen weiter oben dann braun und auf den höchsten Bergen beispielsweise dem Mt. Cook hat es das ganze Jahr Schnee.

Auf den grĂŒnen Wiesen grasen riesige Schafherden, teilweise sicher tausende von Tieren.
Was mich sehr beeindruckt hat waren die WĂ€lder dort. WĂ€hrend bei uns WĂ€lder normalerweise aus einem oder zwei Typen von BĂ€umen bestehen sind die WĂ€lder dort bestĂŒckt mit sicher 20-30 verschiedenen Arten. Die Bilder werden einen Eindruck davon geben.

Das wars. Aktuell weiss ich nicht mehr zu erzĂ€hlen. DafĂŒr gibt es hier dann viele Bilder.
Dann mal bis zur nÀchsten Reise.


Dienstag, 7. Januar 2020

Whakatane to Stratford

Mehr als eine Woche ist vergangen seit ich das letzte Mal was geschrieben habe. Mein Tacho zeigt in der Zwischenzeit eine Strecke von ĂŒber 1300km an die ich in den ersten zwei Wochen hier in Neuseeland gefahren bin.

Das Fahren hier ist anspruchsvoll da es praktisch keine Strecke gibt, auf der man mehr als 100 Meter geradeaus fahren kann. Alles ist sehr kurvig und die Strassen sind enger als in der Schweiz.
Die Gegend ist schön aber nicht unbedingt fotogen. Deshalb ist die Menge an Fotos die ich bis anhin gemacht habe auch nicht sehr gross. Ich bin halt schon verwöhnt von LĂ€ndern wie Indien oder dem Westen der USA wo es alle 50 Meter etwas gibt, das man fotografieren möchte. Ich denke aber, dass es auf der sĂŒdlichen Insel mehr davon geben wird.

In den vergangenen Tagen bin ich einmal 2 Tage und einmal 3 Tage am gleichen Ort geblieben. Der Grund war das Wetter. Obwohl es hier Sommer ist gab es einen KĂ€lteeinbruch mit viel Wind. Die Temperaturen waren teilweise unter 15 Grad und der Wind war ungefĂ€hr so wie bei uns die Bise. Kein Wetter um draussen zu sein. Zum GlĂŒck scheint das nun vorbei zu sein.

In diesen Tagen im Hotel hab ich viel TV geschaut obwohl das Angebot lokal sehr dĂŒrftig ist. Was mir sehr aufgefallen ist sind die vielen biblischen Sender in denen Typen die Leute von der Bibel zu ĂŒberzeugen versuchen. Speziell ein Sender geht gezielt die Evolutionstheorie an. Die machen das recht gut und versuchen wissenschaftlich zu beweisen, dass alles von Gott erschaffen wurde. Allerdings klemmt da einiges. Sie behaupten, dass vor ca 4800 Jahren die Sintflut war und dass damals 8 Menschen auf der Welt waren was sie somit zu unseren UrvĂ€tern und -mĂŒttern macht. Da frage ich mich schon, wie aus 8 Menschen 7 Milliarden werden können. Schon mal was von Inzucht gehört? Sie behaupten nicht wie andere aus derselben Ecke dass beispielsweise die Dinosaurier nur Fake sind. Aber sie packen das alles in diese 4800 Jahre.
Sie haben gute Argumente gegen die Evolutionstheorie wo ja auch sehr vieles noch Spekulation ist. Aber die Idee, dass da irgendwo eine Intelligenz ist die uns alle vor 4800 Jahren erschaffen hat ist fĂŒr mich so abstrakt, dass ich es nur glauben könnte, wenn Gott bei mir vorbeikommen wĂŒrde und mir die Sache aus erster Hand erklĂ€ren wĂŒrde. Wieso macht er es uns so schwer? Er erschafft uns und gibt uns Intelligenz. Dann erwartet er, dass wir einfach an so was glauben sollen und weigert sich, nachprĂŒfbare Fakten zu schaffen rsp uns auf den richtigen Weg zu bringen. Wieso kann er nicht einfach mal vorbeikommen und die Sache klar stellen. Dann wĂ€re das ganze hin und her vorbei.

Morgen fahre ich voraussichtlich nach New Plymouth und dann alles der KĂŒste nach runter nach Wellington, wo ich so ca um den 20ten rum mein Auto abgeben werde, um dann mit dem Schiff auf die SĂŒdinseln zu fahren. Dort in Picton bekomme ich dann ein anderes Auto, mit dem ich einen weiteren Monat auf der SĂŒdinsel rumkurven werde. Am 17. Feb bin ich dann zurĂŒck falls es dann Europa noch gibt. Trump tut ja alles, um einen höllischen Krieg anzuzetteln der ausufern könnte. Immerhin sind die Russen auf der Seite des Iran! 






Ungarn Rundfahrt August 2026

Aktuell sind wir bereits am 3. August 2026 und bis jetzt hab ich ausser den Fotos meines Ungarn Trips vom August noch nichts geschrieben. Nu...